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Atomkraft - Gefährlicher Strom?

Stand: 07.04.2011


Atomkraftwerk (c) Getty Images
Damit wir zu Hause Licht haben, Musik hören können und sich die Waschmaschine dreht, brauchen wir Strom. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Strom zu gewinnen: Man kann zum Beispiel die Kraft des Windes oder der Sonne in Strom verwandeln. Auch das Verbrennen von Müll und Kohle bringt Energie, die zu Strom umgewandelt werden kann. Eine weitere Art, Strom zu erzeugen, ist die "Atomkraft".


Unsichtbare Atome

Jedes Material besteht aus winzig kleinen Teilen, den Atomen. Sie sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Aus den Atomen bestimmter Stoffe, zum Beispiel Uran oder Plutonium, kann man Strom herstellen. Dafür werden die Atome im Kernkraftwerk gespalten. Dabei entsteht Wärme, die man dann in elektrische Energie umwandeln kann.

Gefährliche Strahlung

Zeichen für Radioaktivität (c) Getty Images
Das Zeichen für Radioaktivität.
Plutonium- und Uranatome sind sehr gefährlich für den Menschen. Sie senden radioaktive Strahlen aus. Die können wir Menschen zwar nicht fühlen, hören, schmecken oder riechen, aber sie können uns sehr krank machen. Deshalb haben Atomkraftwerke besonders dicke Wände und die Menschen, die dort arbeiten, haben spezielle Schutzanzüge an. Die radioaktiven Teilchen dürfen aus den Atomkraftwerken nicht entweichen.


Und wohin mit dem gefährlichen Atommüll?

Atomkraft - Nein, danke?

1986 ist ein Teil eines ukrainischen Kernkraftwerks (Tschernobyl) explodiert. Dabei sind strahlende Teilchen ausgetreten und haben Menschen, Tiere und Pflanzen verstrahlt und vergiftet.

Viele Menschen haben danach gegen Atomkraft demonstriert. Auch die Politiker diskutieren seither über die Sicherheit von Atomkraft. In Deutschland haben die Politiker 2002 beschlossen, dass der Strom in Zukunft nicht mehr in Kernkraftwerken hergestellt werden soll. Im Moment jedoch könnten wir ohne Atomkraft noch nicht leben. Denn der Strom, der durch Wind-, Sonnen- oder Wasserkraftanlagen hergestellt wird, reicht noch nicht aus.


Tina Gentner

 
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