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Lissabon – Stadt der Seefahrer

Stand: 13.11.2012


Blick über Lissabon (c) BR/Wichert























Lissabon ist die Hauptstadt von Portugal, das liegt ganz im Westen von Europa am Atlantischen Ozean. Der Name Lissabon kommt von "Alis Ubo", das bedeutet "liebliche Bucht" – dort fließt nämlich der Fluss Tejo in den Atlantik. Von Lissabon aus sind vor vielen hundert Jahren berühmte Seefahrer auf große Fahrt gegangen. Gestartet sind sie im Lissaboner Vorort Belém im Hafen Restelo.

Lissabon zum Hören

Wie klingt eigentlich Lissabon? Das hat sich radioMikro-Reporterin Anja Scheifinger gefragt - und daraus gleich ein Rätsel für euch gemacht. Hier kannst du es dir noch einmal anhören!

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Das Kloster "Mosteiro dos Jerónimos".
Heinrich der Seefahrer ließ in der Nähe dieses Hafens vor etwa sechshundert Jahren eine Kapelle für Seefahrer bauen. Die haben dort vor jeder ihrer Fahrten erstmal gebetet – denn eine Fahrt mit den Schiffen von damals, bei schlechtem Wetter oder sogar Sturm, konnte sehr gefährlich werden!

Die Seefahrerkapelle steht heute nicht mehr. An ihrer Stelle wurde ein Kloster gebaut, das "Mosteiro dos Jerónimos".

Aber wenn man sich die vielen Verzierungen der Klostermauern anschaut, kann man auch dort immer wieder Motive der Seefahrt erkennen.

Das Seefahrer-Denkmal.
Zu den berühmten Seefahrern der Stadt Lissabon gehören neben Heinrich dem Seefahrer zum Beispiel auch noch Bartolomeu Dias, Pedro Álvarez Cabral und Vasco da Gama.

Ihren Seefahrern hat die Stadt Lissabon am Ufer des Tejo ein Denkmal gesetzt: Ganz vorne ist Heinrich der Seefahrer zu sehen.




Heinrich der Seefahrer ist vielleicht nie zur See gefahren. Warum man ihn trotzdem so nennt? Klick den roten Pfeil!

Vasco da Gama hat den Seeweg nach Indien entdeckt. Das war für Portugal sehr wichtig. Warum? Klick den roten Pfeil!

Ein Museumsschiff (c) BR/Wichtert


Im Hafen von Lissabon liegt übrigens ein Schiff, das vor gut hundert Jahren wirklich noch nach Indien unterwegs gewesen ist: die "Dom Fernando II. e Glória".

Es wurde renoviert und ist jetzt ein Museumsschiff, das man besichtigen kann und auf dem man sich fühlen kann wie ein echter Seefahrer!




Das Wahrzeichen der Stadt (c) BR/Wichtert


Wahrzeichen der Stadt ist der "Torre de Belém", ein Leuchtturm, der mitten in den Fluss Tejo gebaut wurde. Das war bestimmt gruselig, drinnen zu sitzen, während die Wellen des Atlantiks an die dicken Mauern schlugen ...

Der Turm hat noch bin ins 19. Jahrhundert als Gefängnis und Waffenlager gedient.



Die Straßenbahn von Lissabon

Gebaut wurde Lissabon auf sieben Hügeln. Ganz schön mühsam, ständig bergauf und bergab zu laufen! Das hat man sich vor mehr als hundert Jahren auch schon gedacht und eine Straßenbahn quer durch die Stadt bauen lassen. Davor gab es nur eine Pferdebahn, also Wagen auf Schienen, die von Pferden gezogen wurden. Die neue "eléctrico", also die "elektrische" Straßenbahn, ist den Leuten am Anfang teuflisch schnell vorgekommen und deswegen sind erstmal fast nur Männer damit gefahren.

Die Straßenbahn (c) BR/Wichert Die Straßenbahn (c) BR/Wichert Die Straßenbahn (c) BR/Wichert
 
Die Linie 28 ist die berühmteste. Sie fährt nämlich quer durch die Altstadt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Und weil die Altstadtgässchen so schmal sind, muss sich die Bahn manchmal ganz eng an den Häusern vorbeischlängeln. Da kann man den Anwohnern sogar in die Zimmer schauen!

Immer wieder gibt es "blinde Passagiere", Trittbrettfahrer, die bei diesem langsamen Tempo im Fahren auf die Stufen springen und außen mitfahren. Oft sind auch Hindernisse auf den Schienen – meist parkende Autos - dann geht erstmal gar nichts mehr und die Straßenbahn muss warten.

Trotzdem lieben die Lissaboner ihre Straßenbahn und kämpfen dafür, dass sie weiterhin fahren darf. Es heißt sogar, die Straßenbahn von Lissabon sei die berühmteste Straßenbahn der Welt.

Der "Elevador de Santa Justa".
Und wenn man mal nicht laufen oder mit der Straßenbahn fahren möchte – es gibt noch einen ungewöhnlichen Weg, in Lissabon nach oben zu kommen: einen Aufzug, den "Elevador de Santa Justa". Man braucht eine Fahrkarte wie für die Straßenbahn und dann geht's in wenigen Minuten nach oben auf einen der Hügel.


Simone Wichert


 
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