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Mönche – Männer Gottes

Stand: 30.07.2013


Benediktiner-Mönche Pater Daniel Riedmann und Pater Stephan Vorwerk pflanzen Tomaten (c) dpa



Getreu ihrem lateinischen Lebensmotto "Ora et labora" ("Bete und arbeite") pflanzen diese beiden Benediktiner-Mönche auf der Insel Reichenau im Bodensee auch Tomaten an.

Manche Männer werden Mönche. Sie leben in einem Kloster zusammen mit anderen Mönchen nach bestimmten Regeln. Wie diese Regeln aussehen, hängt von der Religion der Mönche ab. Bei den Buddhisten sind es andere als bei den Sufis oder bei katholischen Mönchen.

Buddhistische Mönche (c) dpa
Zwei junge buddhistische Mönche.
Griechisch orthodoxer Mönch (c) dpa
Ein alter griechisch-orthodoxer Mönch.
Sufi Mönche (c) dpa
Tanzende islamische Sufi Mönche.
 

Bete und arbeite!

Eine berühmte christliche Gemeinschaft von Mönchen ist die der Benediktiner. Sie leben in Klöstern nach Regeln, die sich der heilige Benedikt von Nursia vor rund 1500 Jahren ausgedacht hat. Die bekannteste Regel heißt: "Bete und arbeite!"

radioMikro-Reporterin Katharina Mutz ist mit Nelli ins Kloster gegangen - allerdings nur, um sich dort von Benediktiner-Pater Korbinian Linsemann herumführen zu lassen.

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Willi mit zwei Mönchen (c) BR
Bei der Arbeit tragen Mönche auch ganz normale Kleidung.
Aufstehen um 4:45 Uhr

Noch bevor ein Benediktinermönch frühstückt, geht er mit seinen Brüdern - den anderen Mönchen - zum Morgengebet in die Kirche. Danach zieht er sich zurück, um alleine zu meditieren.

Über den ganzen Tag verteilt gibt es Zeiten, zu denen sich die Mönche zum Gebet treffen. Dazwischen arbeitet jeder im Kloster in seinem speziellen Beruf: zum Beispiel als Bäcker, Gärtner, Schneider, Bibliothekar oder Schmied. Nur bekommt ein Mönch im Kloster kein Geld dafür. Er arbeitet für die Gemeinschaft der Mönche.


Übrigens:
Kruzifixus (c) Getty Images Der oberste Mönch im Kloster ist der Abt. Er leitet das Kloster und wird von den anderen Mönchen auf diesen Posten gewählt. Das Wort Abt kommt von dem hebräischen Wort abba und das bedeutet übersetzt Vater. Der Abt trägt als Zeichen seiner Würde ein großes Kreuz an einer Kette auf der Brust und einen Ring am Finger.


Die Probe

Wenn ein Mann Mönch werden will, lebt er zuerst ein Jahr als Novize im Kloster. Ein Novize ist eine Art Lehrling für das Mönchsleben. Als Zeichen dafür, dass er ein neues Leben beginnt, bekommt er auch einen neuen Namen, zum Beispiel Bruder Matthäus.


Willi mit einem Novizen (c) BR
Auch Mönche tragen Kapuze!
Ein Novize probiert aus, ob ihm das Klosterleben zusagt. Danach kann er für drei Jahre die Gelübde ablegen. So nennt man die Versprechen, die ein Novize Gott und den anderen Mönchen in einer Kirche gibt – fast wie bei einer Hochzeit.

Die großen Versprechen

In den Gelübden verspricht ein Mönch drei Sachen:
1. Er wird Gott und dem Abt des Klosters gehorsam sein.
2. Er wird dem Kloster treu bleiben – also zum Beispiel nicht wieder zu seiner Familie zurück gehen.
3. Er wird die klösterlichen Lebensregeln einhalten – also zum Beispiel keine Frau und Kinder haben.

Erst wenn ein Mann nach diesen drei Jahren immer noch glaubt, dass er als Mönch leben möchte, legt er die Gelübde noch einmal feierlich ab – sie gelten dann für immer.


Anja Mösing


 
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