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Schnee - Kristalle aus dem Himmel

Stand: 30.11.2016


Kind mit Staubsauger (c) colourbox
Wer Schnee will, der darf auf keinen Fall staubsaugen – also im Himmel. Für Schnee ist Staub nämlich ganz wichtig: Er entsteht aus winzigen Staubkörnern. An die lagern sich Wasserteilchen an – und wenn es richtig kalt ist, gefriert das Ganze zu Eiskristallen. Jedes von ihnen geht einen eigenen Weg zur Erde – mal fliegt es durch warme Luft, mal durch kalte, mal ist es feucht und mal trocken. Dadurch wachsen die Schneekristalle anders. Mal sehen sie aus wie wunderschöne Sternchen: Von ihrer Mitte führen sechs glänzende Ärmchen weg. Mal sehen die Kristalle aber auch aus wie langweilige Schraubenmuttern.

Wo liegt der schönste Schnee?

Verschneite Region in Kanada (c) colourbox
Hier in Kanada ist der Schnee besonders schön.
Der schöne Sternchenschnee entsteht, wenn die Luft ein bisschen kälter und ein kleines bisschen feucht ist. So ist es oft in Japan und Kanada. Die Antarktis dagegen ist einfach zu eisig für richtig schönen Schnee – die Sternchen und Ärmchen wollen bei der Kälte einfach nicht wachsen. Genau wie die Schneemänner: Denen ist die Antarktis auch zu kalt. Wer Schneemänner bauen will, der braucht pappig-nassen Schnee. Und Wasser im Schnee gibt’s nur, wenn es draußen wärmer ist.

Warum ist Schnee weiß?

Verschneite Almhütte (c) Good Shot
Weißer Pulverschnee - ein Traum für Skifahrer!
Schnee besteht aus Wasser, und Wasser ist normalerweise farblos. Schneeflocken sehen aber weiß aus, und das ist kein Wunder, denn das Wasser ist zu vielen kleinen Eisplättchen gefroren, so genannten Eiskristallen. Jeder einzelne Eiskristall ist so winzig, dass er mit bloßem Auge gar nicht zu sehen ist. Aber zusammen bilden die Eiskristalle eine Schneeflocke.

Weiße Schneewolken?!

Man könnte ja meinen, Regen käme aus einer dunklen Wolke, Schnee aus einer weißen - weil ja Regentropfen eher dunkel-durchsichtig sind, und Schneeflocken weiß. Das ist aber nicht so: Schnee oder Regen kommen aus ein und derselben Wolke. Das Einzige, was zählt, ist die Temperatur - vor allem die in der Wolke. Wenn es kalt genug ist, entstehen Schneeflocken. Jetzt kommt es darauf an, dass es auch auf der Erde kalt ist. Oft passiert es aber, dass in der Wolke eine Schneeflocke startet (weil es da meistens kälter ist) und bei uns auf der Erde als Regen landet. Nur wenn es über dem Boden oder der Boden selbst kalt ist, dann wird es auch bei uns weiß.

Wie schnell fallen Schneeflocken?

Eine Schneeflocke fällt durchschnittlich mit 4 Kilometern pro Stunde zur Erde - und ist ungefähr 15 Minuten unterwegs. Was passiert auf der Reise und wie kann man es messen? das verrät dir hier radioMikro-Reporter Mischa Drautz.

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Schneekristalle sind winzige Spiegel

Schneekristalle (c) Getty Images
So schön sind Schneekristalle.
Genau wie der Regentropfen ist auch die Schneeflocke eigentlich farblos. Aber die vielen winzigen Eiskristalle sind wie kleine Spiegel. Sie werfen den Lichtstrahl, der auf sie trifft, zurück. Jeder Eiskristall hat sechs Seiten und sechs Spitzen wie ein sechseckiger Stern! Trotzdem sieht jede Schneeflocke anders aus, weil sich die Kristalle in der Luft immer neu zusammensetzen.

Wenn wir nachts vor die Türe gehen und den Schnee mit einer roten Taschenlampe anleuchten, dann ist der Schnee rot. So rot wie das Licht der Lampe, denn die Schneeflocken reflektieren das rote Licht. Sonnenlicht ist aber weiß. Und die unzählig vielen Eiskristallspiegelchen der Schneeflocken werfen das weiße Sonnenlicht, so wie es bei ihnen ankommt, wieder zurück. Sie reflektieren es, und zwar weiß, so weiß, wie das Sonnenlicht auch ist. Eben schneeweiß.

Warum knirscht der Schnee?

Jede Schneeflocke besteht aus winzig kleinen Eiskristallen, deren Ärmchen sich praktisch gegenseitig festhalten. Wenn man auf den Schnee tritt, dann brechen die Ärmchen. Der Ton, der dabei entsteht, ist das Knirschen des Schnees.

Börnie Schulz, Katja Görg und Anja Scheifinger

 
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