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Umweltschutz - Tipps für dich!

Stand: 15.07.2013


Laufen statt fahren

Zwei laufende Jungs (c) Getty Images
Super Idee: Öfter mal zu Fuß gehen oder rennen!
Die meisten Leute benutzen für weite Strecken ein Auto, manche leider auch für kurze! Aber Autos verbrauchen Treibstoff, der verpestet die Luft und das ist schlecht für die Atmosphäre. Derzeit besitzt jeder Zweite in Deutschland ein Auto und es werden immer mehr.

Dabei geht es oft auch anders: Wer das Auto stehen lässt und stattdessen zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, schützt die Umwelt! Der Weg zur Schule oder zum Bäcker oder zum Freund oder der Freundin um die Ecke - das sind meistens Strecken, die man auch laufen könnte. Und wer läuft, produziert keine Treibhausgase und das hilft wiederum dem Klima! Kleiner Unterschied – aber große Wirkung! Denn wenn viele Leute so eine Kleinigkeit anders machen, kann das trotzdem eine große Veränderung bewirken.

Essen, was in der Nähe wächst

Gemüsekorb (c) Getty Images
Beim Essen kannst du die Umwelt schonen, wenn du Obst und Gemüse isst, das in deiner Nähe wächst. Im Winter musst du dann aber auf ein paar Sachen verzichten.

Denn: Im Winter kommen Obst und Gemüse häufig aus Gewächshäusern in Italien, Spanien oder Frankreich. Die Gewächshäuser müssen geheizt werden und das kostet jede Menge Energie. Nach der Ernte werden Obst und Gemüse dann zu uns transportiert. Damit sie die weite Reise überstehen, werden sie oft mit Mitteln behandelt, die nicht gut für uns sind. Außerdem sind die Abgase der Flugzeuge und Lastwagen schlecht für das Klima auf der Erde.

Besser für die Umwelt ist es also, wenn wir Erdbeeren, Tomaten und so weiter nur dann essen, wenn sie hier bei uns wachsen - also im Sommer.

Früher hatten die Menschen im Winter nur das zu essen, was sie im Herbst eingemacht oder im Keller eingelagert hatten. Kürbis, Äpfel, gelbe Rüben, Kartoffeln, rote Beete, Zwiebeln, Sellerie, Blaukraut und Weißkraut sind alles Sachen, die bei kühlen Temperaturen lange halten und die man deswegen den ganzen Winter über lagern und essen kann.

Heizen im Winter

Holzscheite (c) Getty Images
Im Winter möchten wir es gerne kuschelig warm – wenn es schon draußen so kalt ist. Damit wir es gemütlich haben, brauchen wir die Heizung nicht voll aufzudrehen, denn das kostet viel Geld und macht die Luft im Zimmer trocken, was gar nicht so gesund ist. Lieber kuschelig warm anziehen, mit dickem Pulli und Strumpfhose. Wer es ganz gemütlich will, kann sich dazu ja in eine Decke einwickeln. Die Heizung dann nur so weit aufdrehen, wie es eben nötig ist.

Außerdem ist es wichtig, immer mal wieder frische Luft ins Zimmer zu lassen. Dazu am besten so viele Fenster wie möglich ganz weit aufmachen, dafür aber nur kurz. So kommt frische Luft ins Zimmer, und die Wärme bleibt trotzdem. (Na gut, im ersten Moment wird es schon frostig, aber das geht schnell vorbei.) Also: Kurz und kräftig lüften und die Heizung nur so weit wie nötig aufdrehen.

Kleider-Tauschbörse

Modenschau (c) dpa
Mit einer Modenschau macht die Kleider-Tauschbörse nochmal so viel Spaß!
"Der Kleiderschrank ist voll und trotzdem hat man nichts Gescheites anzuziehen!"
Die Hose ist schon viel zu klein, das T-Shirt sieht irgendwie doof aus und die rote Jacke mag man auch nicht mehr.
Kennst du das?

Anstatt die alten Kleider jetzt in den Mülleimer zu stopfen und neue zu kaufen, könntest du es mal mit einer Tauschbörse versuchen:

Am besten lädst du jede Menge Freunde ein, die alle auch Kleider mitbringen sollen, die sie nicht mehr mögen oder die ihnen nicht mehr passen. Ja, und dann könnt ihr anfangen zu tauschen: Vielleicht gefällt ja deinem Freund die rote Jacke und dir passt sein zu klein gewordenes T-Shirt. Schwupp, schon wird getauscht! So eine Kleidertauschbörse könnt ihr außerdem noch aufpeppen: Macht doch einfach eine Modenschau draus.

Wenn am Ende der Tauschbörse immer noch Kleidungsstücke übrig sind, dann bringt die doch zum Altkleider-Container: Die hier abgegebenen Kleider bekommen Menschen, die sich keine neuen Kleider leisten können.

Die Kleidertauschbörse spart dir nicht nur Geld, sondern sie hilft auch die Umwelt zu schützen: Die Kleidung wandert schließlich nicht in den Müll!

Klopapier

Blauer Engel (c) Bundesumweltamt
Ein Mensch verwendet pro Tag ungefähr vierzig Blättchen Klopapier. Das sind, wenn man zum Beispiel neunzig Jahre alt wird, fast 6.500 Rollen Klopapier! Das sind mehrere Zimmer voll. Aber: Bei der Herstellung für die meisten Klopapiere wird das Holz von Bäumen gebraucht. Doch das muss nicht sein: Bei Klopapier aus recyceltem Material (Recycling bedeutet: Wiederverwertung) müssen keine Bäume dran glauben. Denn um solches Klopapier herzustellen, braucht man nur Altpapier. Und das kannst du zu Hause sammeln. Außerdem wird noch Wasser gebraucht, aber viel, viel weniger als bei der Herstellung von Papier aus Holz.

Und welches Toilettenpapier ist nun das richtige? Jedes, auf dem der Blaue Engel drauf ist! Das ist das anerkannte Zeichen für Recyclingprodukte.

Außerdem: Umweltklopapier ist nicht parfümiert und es sind auch nicht noch anderen Sachen drauf gedruckt. Aber ist genauso weich!

Strom sparen

Energiesparlampe (c) dpa
Möchte man beim Licht Strom sparen, helfen Energiesparlampen. Der Name verrät ja schon, wozu die gut sind. Sie sind zwar zunächst teurer als normale Glühbirnen, halten dafür aber länger. Allerdings nicht, wenn sie oft an- und ausgeknipst werden. Bei Lampen, die nur für kurze Zeit an sind (bei manchen im Bad zum Beispiel oder im Keller), genügen normale Birnen. Bei den anderen Lampen sind Energiesparlampen auf Dauer sinnvoller.

Stereoanlagen oder Computer-Bildschirme oder Fernseher sind nicht unbedingt aus, wenn sie keinen Ton und kein Bild mehr von sich geben. Gerade wenn man sie über die Fernbedienung ausschaltet, sind die meisten Geräte in Wirklichkeit noch an: Ein kleiner roter Knopf zeigt, dass sie "Stand by", d.h. "in Bereitschaft" sind. Dann fließt immer noch eine Menge Strom, auch wenn wir davon nichts bemerken. Dagegen hilft: Die Geräte wirklich komplett ausschalten, entweder am Aus-Knopf des Gerätes selber oder, wenn alles andere nichts hilft, den Stecker ziehen. (Manche haben auch eine Steckerleiste, die einen extra Aus-Schalter hat.) Dann ist man sich sicher, dass auch wirklich alles aus ist.

Wasser sparen

Duschen (c) Getty Images
Ohne Wasser würden wir nicht nur sehr schnell verdursten, wir würden auch verhungern, denn auch Pflanzen und Tiere brauchen Wasser. Kraftwerke benutzen meist Flusswasser, um Energie und Wärme herzustellen. Davon gibt es gar nicht so viel und deswegen ist Wasserverschwenden doof. Dabei ist Wassersparen doch ganz einfach!

Man kann öfter duschen als baden, weil das weniger Wasser verbraucht. Beim Zähneputzen einfach den Wasserhahn zudrehen!

Manche Klos haben zwei Tasten zum Runterspülen: eine kleine fürs kleine Geschäft (da braucht man ja nicht so viel Wasser!) und eine große fürs große (da braucht man schon mehr!).
Und besonders schlaue Füchse legen einen Ziegelstein in den Klokasten. Der Kasten füllt sich nämlich immer bis zu einem bestimmten Punkt mit Wasser auf. Der Ziegelstein verdrängt das Wasser aber nach oben – es fließt also insgesamt weniger Wasser in den Kasten.

Tja, Umweltfüchse müssen eben mit allen Wasser gewaschen sein!


Nina Eichinger, Nicole König, Anja Scheifinger, Geli Schmaus, Tina Gentner, Silke Wolfrum

 
  www.greencity.de - Umweltschutz in München
  www.umweltbundesamt.de - Umweltbundesamt für Kinder


 
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