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Gehirn – Steuerzentrale unseres Körpers

Stand: 14.01.2013


Denken, essen, reden, lachen, Fahrrad fahren, atmen, sehen, riechen, hören, fühlen, laufen, springen, werfen, reiten, lernen, schreiben, Klavier spielen, schwimmen, rechnen, spazieren gehen ...

All das machen wir, manches auch gleichzeitig und vieles, ohne lang darüber nachzudenken. Mit Armen und Beinen oder mit den Händen. Mit Nase, Mund oder Augen. Wir werden müde oder bekommen Hunger. Wir merken und erinnern uns an viele Dinge, sogar Düfte! Einiges passiert scheinbar einfach so in unserem Körper ...

Aber etwas ist immer beteiligt, egal, was wir tun – auch dann, wenn wir nichts tun: unser Gehirn.

Ein bisschen mehr als ein Kilo
Das Gehirn (c) Getty Images Etwa 1.300 Gramm wiegt das Gehirn. Bei Frauen ist es ein kleines bisschen weniger, bei Männern ein kleines bisschen mehr. Es sieht aus, wie eine sehr große, weiche, tief gefurchte graue Walnuss. Eigentlich ist es eine riesige Ansammlung von ganz bestimmten Nervenzellen, ungefähr 100 Milliarden Stück: den Gehirnzellen.


Als Steuerzentrale ist das Gehirn mit jedem einzelnen Teil unseres Körpers verbunden. Da gibt es richtige Leitungen, die Nerven.

Das Gehirn steuert uns über die Nerven (c) Visual Language
Die Nervenbahnen halten Kontakt zum ganzen Körper.
Die bestehen, wie das Gehirn selbst auch, aus vielen einzelnen Nervenzellen und sehen aus wie sehr dünne weiße Kabel. Und eigentlich funktionieren sie auch so: Sie leiten eine Nachricht elektrisch weiter.

Im Kopf gehen diese Leitungen direkt vom Gehirn zu Augen, Mund, Nase, Ohren, Zunge usw. Das sind die Hirnnerven, zwölf sind es insgesamt.

Vom Gehirn durch die Wirbelsäule, also vom Kopf in den Körper, führt das Rückenmark – eine dickere Leitung, ungefähr so dick wie ein Bleistift. Und vom Rückenmark aus gehen wieder einzelne Nerven zu den verschiedenen Organen und Muskeln.


Unser Gehirn ist schneller als ein Computer

Über all diese Leitungen steuert unser Gehirn den ganzen Körper. Das geht unvorstellbar schnell. Noch dazu kann das Gehirn auch vieles gleichzeitig. Und das schaffen nicht einmal die besten, größten und leistungsfähigsten Computer auf der ganzen Welt!

Das ist möglich, weil nicht immer das ganze Gehirn arbeiten muss, sondern für verschiedene Aufgaben verschiedene Abteilungen zuständig sind: Das Sprechen und Denken übernimmt zum Beispiel das Großhirn, der obere und größte Teil unseres Gehirns direkt unter der Schädeldecke. Für Bewegungen ist das Kleinhirn im Hinterkopf zuständig. Und all das Lebenswichtige, was nebenbei abläuft, ohne dass wir daran denken müssten – atmen, das Blut durch den Körper schicken, auch husten und niesen –, das regelt der Hirnstamm zwischen Großhirn und Rückenmark. Ohne ihn könnten wir überhaupt nicht leben.

Schlechte Laune?

Auch daran ist unser Gehirn schuld. Glaubst du nicht? Dann klick hier und lies, warum das so ist!

Wie das Gehirn arbeitet, wissen wir nicht

Lachen (c) dpa
Das Gehirn steuert Organe und Bewegungen des Körpers. Außerdem kann es Gefühle und Erinnerungen erzeugen.

Jedes einzelne Gehirn kann mehr Wissen speichern als sämtliche Bibliotheken der Welt. Alles, was jemals auf dieser Welt von Menschen gemacht wurde – gebaut, hergestellt, geschrieben, gedichtet oder komponiert – haben Menschen mit ihren Gehirnen erdacht.

Aber wie ein Gehirn wirklich funktioniert und was es alles überhaupt kann, das ist längst noch nicht völlig erforscht.

Simone Wichert


 
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