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Schule – Lehrmönche, Prügelstrafe und Schulpflicht
Stand: 23.01.2013
Bis vor ungefähr zweihundert Jahren musste niemand in die Schule. Dafür mussten die meisten Kinder aber schon von klein auf im Haushalt oder auf dem Feld mitarbeiten. Im Mittelalter, also zur Zeit der Ritter und Burgfräulein, hörte das Kindsein mit sieben Jahren auf. Ab da hieß es: Schluss mit dem Spielen! Pack mit an!
Reiche Jungs gingen in die Klosterschule
Zur Schule gehen durften nur ganz wenige Kinder, meist Kinder von reichen Leuten und nur Jungs. Die meisten wurden in einer Klosterschule von Mönchen unterrichtet ... Weiter mit Klick auf den Pfeil!
Erste "freie" Schulen
Die Schule war also lange Zeit fest in der Hand der Kirche. Im Verlauf einiger hundert Jahre verlor die Kirche aber etwas an Bedeutung ... Weiter mit Klick auf den Pfeil!
Die Schulpflicht wird eingeführt
Aber immerhin: Damals wurde die Schulpflicht eingeführt, zuerst in Preußen, im Norden Deutschlands, 1802 auch in Bayern. Jetzt durften (oder mussten) alle zur Schule gehen, Jungen und Mädchen, arme und reiche Kinder. Viele Eltern waren darüber alles andere als froh, denn sie brauchten ihre Kinder für die Arbeit zu Hause.
Erst sehr langsam wurde den Menschen klar, dass ihre Kinder nur mit einer guten Schulbildung einen guten Beruf bekommen können. Bis aber alle Kinder die gleiche Chance hatten, mehr als nur ein paar Jahre die "Volksschule" besuchen und vielleicht sogar studieren konnten, das hat noch eine ganze Weile gedauert. Und was das Prügeln angeht: Vielleicht haben sogar noch deine Großeltern in der Schule Ohrfeigen bekommen? Frag doch mal nach!
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Turnen? Doch nicht für Mädchen!! Oder?!
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Und wie war das mit dem Schulsport?
Ganz einfach: Zuerst gab es keinen. Und auch nicht einmal ein Wort dafür! Bis der Berliner Hilfslehrer Friedrich Ludwig Jahn 1811 begann, gemeinsam mit seinen Schülern im Freien seltsame Verrenkungen zu machen ...
Wie alles anfing mit dem Schulsport? Das kannst du hier ganz genau nachlesen! Klick den roten Pfeil!
So kam der Sport in die Schule!
Wie die Schultüte in die Schule kam
Zum 1. Schultag gehört die Schultüte. Klar! Aber woher kommt dieser Brauch eigentlich? Klick den Pfeil!
Uropas Dorfschulzeit
Zu acht auf einer Schulbank. Mit einem Steinstift auf einer Steintafel die Hausaufgaben machen. Nur reden, wenn man gefragt wird. Und wenn man lacht, gibt's Schläge mit dem Rohrstock ... Klingt seltsam, aber um das Jahr 1900 herum war das in der Schule ganz normal.
In den Dorfschulen wurden damals alle Altersstufen in einem Klassenraum unterrichtet. In der ersten Reihe saßen die Erstklässler, in der zweiten Reihe die Zweitklässler und so weiter. Wenn die Kinder nach einem Schuljahr in die nächste Klasse kamen, dann setzten sie sich eine Bank weiter nach hinten. Daher kommt auch der Ausdruck "sitzen bleiben" oder "hocken bleiben". Denn wer eine Klasse wiederholen musste, der blieb in seiner Bank sitzen.
Schreiben auf Schiefer - noch mehr über Uropas Dorfschulzeit! Klick den roten Pfeil!
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So war's bei Oma und Opa in der Schule
Christa Mehdorn ist die Oma von Paula und Carla. Sie wurde 1942 eingeschult - in Paderborn, das liegt etwa sechs Autostunden nordwestlich von München. Sie hat ihren Enkelinnen und radioMikro-Reporterin Michaela Bold erzählt, wie es damals in der Schule war: Was hatten die Kinder damals an? Wie kamen sie zur Schule? Wie war der Unterricht?
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Schule heute
Steintafeln und Prügel - diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Die ersten vier Schuljahre verbringen heute alle Kinder in der Grund- oder Volksschule. Danach gibt es drei Möglichkeiten: Die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium.
Felix vor seinem ersten Schultag
Hier kannst du dir anhören, wie Bald-Erstklässler Felix sich auf seinen ersten Schultag vorbereitet: mit Schultüte, Klamotten und Schulranzen. Klick dafür jeweils auf den kleinen Startknopf!
Wie sieht Felix' selbst gebastelte Schultüte aus? Hier erzählt er es dir - klick den Startknopf!
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Ohne Klamotten und vor allem ohne Wecker geht's nicht am ersten Schultag, erzählt Felix - klick den Startknopf!
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Welcher Schulranzen wäre schön und was muss da so rein? Begleite Felix beim Aussuchen - klick den Startknopf!
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100 Tage Schule - Erstklässler ziehen Bilanz
Nach dem ersten Schultag mit nagelneuem Schulranzen und gefüllter Schultüte beginnt auch für die Erstklässler der Alltag: Wie ist es wirklich in der Schule? An welche Regeln muss man sich halten? Muss man wirklich jeden Tag Hausaufgaben machen? radioMikro-Reporterin Annabelle Hauk zieht gemeinsam mit sechs Erstklässlern Bilanz.
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Wie wäre es, wenn es keine Schule gäbe? Darüber haben sich Kinder zusammen mit radioMikro-Reporter Mischa Drautz Gedanken gemacht. Klick den Startknopf!
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Stundenpläne - ganz schöne Tüftelarbeit! Wie entstehen eigentlich die Stundenpläne für alle Klassen? Das kannst du hier nachlesen - klick den roten Pfeil!
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Neues Schulfach - Heldenkunde Wie wäre es mit einem ganz neuen Schulfach? radioMikro-Reporterin Michaela Bold schlägt vor: "Heldenkunde"!
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Klassensprecher - ein besonderes Amt!
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Wer Klassensprecher werden will, sollte hilfsbereit, zuverlässig, vernünftig, selbstbewusst und verantwortungsvoll sein. Meist gibt es zwei Klassensprecher pro Klasse, der zweite vertritt den ersten, wenn der krank ist. Die Aufgaben des Klassensprechers sind von Schule zu Schule unterschiedlich:
Grundschule: Klassensprecher in der Grundschule müssen die Interessen der Klasse vor den Lehrern vertreten, Streit zwischen den Mitschülern schlichten und auf die Klasse aufpassen, wenn der Lehrer nicht da ist. Manchmal müssen sie auch Botengänge machen, wie zum Beispiel Kreide holen.
Gymnasium/Realschule/Hauptschule: Dort muss der Klassensprecher seine Klasse auch in der SMV, der Schülermitverwaltung, vertreten. In Sitzungen treffen sich da alle Klassensprecher einer Schule und planen zum Beispiel Veranstaltungen wie Schulfeste oder Weihnachtsbazare. Meist wählen die Klassensprecher auch die Schülersprecher und die Stufensprecher einer Schule.
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Zur Schule in Schweden Wie geht es eigentlich so in einem anderen Land in der Schule zu? Das hat radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö Emma gefragt, die drei Jahre lang in der schwedischen Hauptstadt Stockholm gelebt und dort auch die Schule besucht hat. Klick den Startknopf!
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Eine Schule ganz für mich alleine Kaya geht auf der Insel Neuwerk bei Cuxhaven zur Schule. Was das bedeutet, davon hat sie radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö erzählt - klick den Startknopf!
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Ursel Böhm, Simone Wichert, Silke Wolfrum
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