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Blut – Roter Lebenssaft

Stand: 15.11.2012


Präparierte Adern eines Elefanten (c) dpa



Bevor du alles übers Blut erfährst, solltest du erst einmal ausrechnen, wie viel davon in deinem eigenen Körper fließt. Das geht so:

Du nimmst dein Körpergewicht mal acht und teilst es dann durch 100. Wenn du zum Beispiel 30 Kilogramm wiegst, dann rechnest du 30 mal 8 = 240. Und dann 240 geteilt durch 100 = 2,4 Liter Blut.

(Zum Rechnen nimmst du am besten einen Taschenrechner! Oder du prüfst deine Eltern im Kopfrechnen.)

Ein Kanal-Kreislauf

Blutbank (c) dpa
Verliert jemand viel Blut bei einem Unfall, muss sein Blut-Haushalt aufgefüllt werden. Mit Blut von anderen Menschen.
Wer 30 Kilogramm wiegt, hat also ungefähr zweieinhalb Milchflaschen voll Blut im Körper. Dein Blut liegt aber nicht einfach so in deinem Körper wie ein stiller See, sondern es ist in ständiger Bewegung wie ein Fluss. Das Herz pumpt es ständig durch deine Adern.

Durch deinen ganzen Körper zieht sich ein Kanalsystem mit dickeren und dünneren Kanälen und Kanälchen, durch die Blut fließt. Die dicksten Kanäle heißen Arterien und Venen. Die Arterien gehen von der linken Herzhälfte zu den Körperzellen. Die Venen gehen von den Körperzellen zurück zur rechten Herzhälfte. Das Ganze ist also ein Kreislauf.

Ohne Blut kann man nicht leben. Wer zu wenig Blut hat, braucht eine Blutübertragung, eine Transfusion. Klick den roten Pfeil, um mehr darüber zu lesen!

Was das Blut verrät ...

Röhrchen mit Blut (c) dpa
Im Röhrchen wird das Blut gesammelt und dann untersucht.
Vielleicht hat dir schon mal ein Arzt Blut abgenommen. Dann hat er mit seiner Nadel ganz sicher in eine Vene gepiekst und nicht in eine Arterie. Weil die Arterien vom Herzen wegführen, stehen sie unter hohem Druck. Würde ein Arzt da hineinpieksen, würde das Blut rausspritzen wie ein Springbrunnen (und womöglich seinen weißen Arztkittel versauen). Deswegen stechen Ärzte immer in Venen, wenn sie Blut abnehmen.

Ein Arzt kann das Blut untersuchen und feststellen, ob sich die Bestandteile des Blutes verändert haben. Wenn das der Fall ist, kann er auf eine bestimmte Krankheit - zum Beispiel Blutarmut, Gelbsucht oder Zucker - schließen.

Fast die Hälfte deines Blutes besteht aus Wasser. Bei 30 Kilogramm Körpergewicht hast du also ungefähr eine Milchflasche Wasser im Blut. Deswegen fließt das Blut so gut.

Fließendes Blut findest du eklig? Du hast vielleicht sogar Angst davor? Warum das so ist - klick den Pfeil!

Nasenbluten

Was tun, wenn die Nase blutet? Und warum tut sie das überhaupt? Klick auf den Pfeil!

Blaue Flecken - Kleine Verletzungen unter der Haut

Sie sind zunächst blau und tun weh, wenn man sie berührt. Meistens sind blaue Flecken harmlos: Aber wie entstehen sie? Klick auf den Pfeil!

Blutpolizei und Sauerstoff-Transporteur

Blutplasma (c) dpa
Unter dem Mikroskop kann man die Blutkörperchen erkennen.
Neben noch ein paar anderen Dingen wie Salzen und Eiweiß schwimmen in deinem Blut vor allem sogenannte Blutkörperchen und Blutplättchen. Von den Blutkörperchen gibt es zwei Sorten: rote und weiße.

Die roten Blutkörperchen enthalten Eisen, deswegen ist unser Blut rot. Die roten Blutkörperchen transportieren vor allem Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers.

Die weißen Blutkörperchen sind die Polizisten in unserem Körper. Kommt irgendein fieser Eindringling in unseren Körper (zum Beispiel gesundheitsschädliche Bakterien, die Entzündungen verursachen), dann wehren die weißen Blutkörperchen diesen Eindringling ab. Infektabwehr nennt man das in der Fachsprache.

Die Blutplättchen kommen angeschwommen, wenn wir uns verletzen und eine offene Wunde haben. Die Blutplättchen pappen das Wundloch zu, damit wir nicht verbluten. Das Zupappen nennt man Gerinnung. Das ist auch praktisch für Leute, die kein Blut sehen können.
Ich gehöre nicht dazu.

Vampir Silke Wolfrum

 
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