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Wüsten – Steine, Sand und Tiere

Stand: 22.05.2011


Wüsten entstehen dann, wenn es zu trocken oder zu kalt für Pflanzen ist. Wüsten entstehen nämlich dort, wo keine Pflanzen wachsen können. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es in einem Gebiet zu trocken ist. Auch wenn es dort ein bisschen regnet, ist es meistens so heiß, dass der ganze Regen verdunstet.

Solche Gebiete heißen Trockenwüsten. Ungefähr ein Drittel des ganzen Festlandes auf der Erde ist Trockenwüste. Eine der bekanntesten Trockenwüsten ist die Sahara. Pflanzen können aber auch dann nicht wachsen, wenn es zu kalt ist. Dann spricht man von Kältewüsten. Davon gibt es aber nicht so viele. Die größte Kältewüste auf der Erde ist die Antarktis.

Wie entstehen Trockenwüsten?

Wüste (c) dpa
In Deutschland wechselt das Wetter andauernd. Es ist mal schön, mal schlecht, mal scheint die Sonne und mal regnet es. Das liegt an den unterschiedlichen Luftdruckgebieten.

Wenn ein Tiefdruckgebiet durchzieht, gibt es schlechtes Wetter. Wenn ein Hochdruckgebiet durchzieht, gibt es schönes Wetter. Das kennst du bestimmt vom Wetterbericht im Radio, Fernsehen oder in der Zeitung.

Es gibt aber Gegenden auf der Erde, in denen das ganze Jahr über nur Hochdruckgebiete durchziehen. Dort fällt dann das ganze Jahr über kein Regen, es ist also immer trocken. Deswegen gibt es dort Trockenwüsten. Außer in Europa gibt es in jedem Erdteil Trockenwüsten.

Tiere in der Wüste haben das Problem, dass sie nie genug Wasser finden. Entweder sie lernen mit sehr wenig Wasser auszukommen, oder aber sie haben einen Trick um an Wasser zu kommen.

Die Tricks von Dromedar und Schwarzkäfer kannst du nach Klick auf den roten Pfeil lesen:

Welche unterschiedlichen Trockenwüsten gibt es?

Um Wüsten zu unterscheiden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man Wüsten nach der Art der Erdoberfläche einteilen:

  • Felswüsten sind Wüsten, die von großen, eckigen Gesteinsbrocken bedeckt sind.


  • Kieswüsten sind meist sehr flache Gebiete, in denen Kies und Geröll liegen.


  • Sandwüsten bestehen aus großen Sand-Dünen.


Die größte Sandwüste der Erde ist die "Rub Al-Khali" in Südarabien, die übrigens mehr als zweimal so groß ist wie Deutschland. Sandwüsten sind im Vergleich zu Felswüsten und Kieswüsten selten. Nur ein Zehntel aller Wüsten sind Sandwüsten.

Könnte Bayern zur Wüste werden?

Das ist unwahrscheinlich. Dazu müsste es zum Beispiel sehr viel wärmer werden, als es jetzt ist. Zwar hat sich das Klima in den letzten Jahrzehnten wegen der vielen Auto- und Fabrik-Abgase erwärmt, das allerdings reicht nicht aus, um es in Bayern wüstenhaft warm werden zu lassen.

Sanddünen in Deutschland
Eine Düne an der Ostsee (c) dpa Wenn du eine Düne sehen willst, musst du nicht in die Wüste fahren. Dünen gibt es auch bei uns: An der Nordsee und an der Ostsee entstehen Sanddünen, weil es an den Sränden am Meer sehr viel feinen Sand gibt. Wenn dann auch noch Wind aufkommt, wird der Sand im Laufe der Zeit zu Hügeln aufgehäuft.


Katharina Handy

 
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