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Polizei - Im Einsatz

Stand: 24.05.2016


Geschwindigkeitskontrolle vom Polizeiauto aus (c) picture-alliance/dpa
Mit der Laserpistole bei der Geschwindigkeitskontrolle auf Deutschlands Straßen ...



"Achtung, Achtung - hier spricht die Polizei!"

So kann es klingen, wenn ein Polizist im Auto durch die Gegend fährt und jemanden anspricht, einen Dieb vielleicht. Aber auf frischer Tat erwischt die Polizei einen Dieb nur selten. Viel öfter haben Polizisten auf Streife etwas mit den "Verkehrssündern" zu tun. So nennt man Menschen, die sich im Straßenverkehr gegen die Regeln verhalten.

Auf frischer Tat ertappt

Willi auf Streife (c) BR
Willi war auch mit auf Streife.
Verkehrssünder machen Sachen, die verboten sind: Sie telefonieren beim Auto fahren oder auf dem Rad mit dem Handy oder fahren bei Rot über die Kreuzung. Dafür können Polizisten ihnen eine Geldstrafe aufbrummen. Auch Verkehrssicherheit prüfen die Polizisten: Ein Fahrrad muß eine Klingel, zwei Bremsen, Vorder- und Rücklicht und Katzenaugen an den Pedalen haben. Und in den Rädern darf keine einzige Speiche fehlen.


Polizeiauto und Polizeihubschrauber (c) picture-alliance/dpa
Meist mit dem Polizeiauto unterwegs, manchmal aber auch mit dem Polizeihubschrauber ...



Kein Tatütata mehr?

In einigen deutschen Bundesländern wird gerade eine neue Sirene getestet. radioMikro-Reporterin Tina Gentner ist gemeinsam mit Verena und Marlene zur Polizei-Inspektion 13 in München gefahren und hat sich dort von Polizistin Elizabeth Matzinger das neue "Tatütata" zeigen lassen.



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Fingerabdrücke nehmen (c) BR
Fingerabdrücke - nicht einer ist wie der andere.
Von Arrest bis Zeigefingerabdruck

Die Polizisten, die bei der Kripo - der Kriminalpolizei - arbeiten, kümmern sich um Straftaten, also um Einrüche, Brände, Rauschgiftdelikte oder sogar Morde. Die Kripo besitzt ein eigenes kleines Gefängnis, das Arrest genannt wird. Dort hinein kommen zum Beispiel Betrunkene zum Ausnüchtern, vor allem dann, wenn sie randalieren und sich selbst und andere gefährden könnten. Im Arrest bleiben sie aber nur längstens bis zum Ende des nächsten Tages.

Steckbrief schreiben

Schon gewusst?
Das steht in einem Steckbrief:

Größe:
Gewicht:
Haarfarbe:
Augenfarbe:
Gesichtsform:
Nasenform:
Zahnfarbe:
Besondere Merkmale:
Wenn die Polizisten einen Straftäter, etwa einen Einbrecher, gefangen haben, kommt der zuerst zur "Erkennungsdienstlichen Behandlung". Dort wird genau aufgeschrieben, wie der Einbrecher aussieht, damit man ihn immer wieder erkennen kann: wie in einem Steckbrief. Dann werden vom Einbrecher Fotos und schließlich Abdrücke von seinem Zeigefinger und seiner Hand gemacht. Jeder Mensch hat seinen eigenen, ganz persönlichen Fingerabdruck, den es nur ein einziges Mal auf der Welt gibt.

Spieglein, Spieglein an der Wand ...

... wer ist der Taschendieb im Sportlergewand?
Manchmal müssen Menschen, die gesehen haben, wie jemand etwas Verbotenes getan hat, einen Verbrecher identifizieren - also sagen: "Der war's!" Dabei hilft ihnen ein Venezianer. Genauer gesagt: ein Venezianischer Spiegel.

Wie das geht? Klick auf den Pfeil!


Polizei bei Spurensuche (c) dpa)
Beim Spurensuchen tragen Polizisten Spezialkleidung.
Zahnbürste (c) dpa
Manchmal nehmen sie Proben aus Zahnbürsten ...
Polizisten bei Spurensuche (c) dpa
... oder suchen den ganzen Boden um ein Haus ab.
 
Den Spuren auf der Spur

Wenn die Polizisten an einen Tatort kommen - also an einen Ort, wo etwas passiert ist - dann müssen sie erst einmal die Spuren sichern: Fußabdrücke, Haare, Kleiderreste und und und. Ganz persönliche Spuren, wie etwa Fingerabdrücke, kann man mit bloßem Auge nicht erkennen. Dazu gibt es ein magnetisches Pulver, das an Fingerabdrücken auf Gegenständen haften bleibt. Eine Gelatinefolie, die der Polizist auf den Gegenstand aufdrückt, macht den Fingerabdruck sichtbar, er bleibt dann einfach an der Folie kleben.

Hände hoch oder es knallt?

Natürlich muss ein Polizist auch mit einer Waffe schießen können. Damit sie im äußersten Notfall sich selbst oder andere beschützen können. Zum Üben haben sie ein so genanntes Schießkino, wo sie in allen möglichen Positionen Schießen üben - sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand. Diese beweglichen und unbeweglichen Ziele befinden sich auf einer Leinwand und laufen wie ein Film ab. Und weil so ein Schuss ziemlich laut ist, trägt jeder im Schießkino große Ohrenschützer, damit die Ohren keinen Schaden nehmen. Aber auf Streife schießen Polizisten nur sehr selten. Es ist die letzte von allen Möglichkeiten. Manche Polizisten benutzen ihre Waffen nie.


Katharina Handi und Anja Mösing


 
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