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Baderegeln – Spaßverderber oder Lebensretter?

Stand: 15.05.2012


Kinder planschen (c) dpa
Aufgeblasene Delphine fühlen sich im Schwimmbad gar nicht wohl. Und Bäuche voller Currywurst bleiben lieber am Ufer. Egal ob am Strand oder im Hallenbad. Aber wozu gibt es diese Regeln? Sollen sie euch einfach nur den Spaß beim Baden verderben? Wir haben nachgeforscht, wozu die Bade-Regeln da sind:



Spring nicht erhitzt ins Wasser! Kühl dich zuerst unter der Dusche ab

Wenn wir plötzlich ins Kalte springen, ist das ein Schock für den Körper. Unsere Adern werden schlagartig enger und das Blut kann nicht mehr so gut durch den Körper fließen. Manchen ist es schon passiert, dass dann ihr Herz stehen geblieben ist.

Spring nie in ein unbekanntes oder trübes Gewässer!

Wie tief ist das Wasser? Liegen vielleicht große spitze Steine oder sogar Müll auf dem Grund? Damit du dich nicht verletzt, frag lieber beim Bademeister nach.

Schwimm nicht mit ganz vollem oder ganz leerem Magen!

Zum Schwimmen brauchen wir Kraft. Und die haben wir nicht, wenn wir hungrig sind. Nach dem Essen ist der Magen dann schwer beschäftigt: Er muss verdauen! Für den Rest vom Körper ist dann weniger Sauerstoff da und wir werden schneller müde. Also: Nach Currywurst, Eis oder Pommes lieber ein bis zwei Stunden warten!

Keine Gummitiere im Schwimmbad!

Sie stören andere Schwimmer. Genug Platz ist dafür auf dem See. Weil aber die Luft rausgehen kann, dürfen in tieferen Gewässern nur gute Schwimmer damit baden.

Nie sinnlos um Hilfe schreien!

Das hat zwei Gründe. Erstens: Der Bademeister kommt zur Hilfe - und woanders passiert vielleicht wirklich etwas. Zweitens: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht... ": Brauchst du wirklich mal Hilfe, wird jeder denken, du machst wieder nur Spaß.

Wenn jemand um Hilfe schreit, gib dem Bademeister Bescheid!

Retten sollte nur jemand, der auch als Rettungsschwimmer ausgebildet ist. Denn der Ertrinkende schlägt mit aller Kraft um sich - und könnte dich mit in die Tiefe ziehen. Wenn möglich, wirf ihm einen Rettungsring oder eine Luftmatratze zu.

Verlasse bei Gewitter das Wasser!

Ein bisschen Regen macht noch nichts aus, aber in Sekunden kann ein Gewitter entstehen. Ein Blitz könnte in den See einschlagen.

Wind kann gefährlich sein - besonders am Meer!

Je stärker der Wind ist, desto mehr bewegt sich auch das Wasser. Dabei können Strömungen entstehen, gegen die kein Mensch ankommt. Wenn du in eine solche Strömung hinein gerätst, kann dich nur noch ein Boot retten.


Antonia Groll


 
  Baden - Schon die Neandertaler wußten wie's geht!
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