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Muscheln - Alleskönner im Wasser
Stand: 04.09.2008
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So kennen wir unsere Muscheln ...
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Muscheln gibt es in allen möglichen Farben, Formen und Größen. Sie bewohnen alle Weltmeere. Es gibt aber auch welche, die leben in Flüssen und in Seen. Es gibt viele Muscheln, die leben eingegraben im Sand am Meeresgrund, andere aber, zum Beispiel die Jakobsmuscheln, schießen wie kleine U-Boote durchs Wasser.
Beliebte Strandfundstücke
Die, die wir am Strand finden, sind übrigens leider schon tot: Es sind nur noch die harten Muschelschalenhälften, der eigentliche Körper der Muscheln fehlt. Die Muschelschale schützt den empfindlichen Muschelkörper.
Mehr über das weiche Tier zwischen den Schalen - klick den Pfeil!
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... woanders gibt's unter Wasser auch Riesenmuscheln.
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Dicke Brocken – Kleine Pünktchen
Es gibt welche, die sind so klein wie ein Stecknadelkopf und welche, die sind so groß, dass man sie nur mit einem Kran hochhieven kann. Die Tridacna Gigas, eine Riesenmuschel von den Philippinen, kann zum Beispiel bis zu 250 Kilo wiegen.
Manche Muscheln brauchen hundert Jahre, um so groß wie eine Erbse zu werden, und andere können in sieben Jahren schon dreißig Kilo wiegen. Andere leben wiederum nur zwei Jahre und bleiben ein paar Gramm leicht.
Durchblicker
Um nicht irgendwo auf Grund zu laufen, oder mit einem Fisch, oder einer Meeresschildkröte zusammenzuprallen, oder gar von einem Seestern gefressen zu werden, hat die Natur die Jakobsmuschel mit sage und schreibe neunzig Augen ausgestattet.
Blind-Muscheln
Andere Muscheln hingegen wie die Miesmuscheln oder die Austern sind blind. Im frühesten Kindesalter, wenn sie gerade aus dem Ei geschlüpft sind und sich zu einer Miniatur-Miesmuschel entwickelt haben, kleben sie sich an Felsriffs fest und verbringen dort den Rest ihres Lebens immer an derselben Stelle.
Leckerschmecker
Viele Muscheln kann man essen - zum Beispiel die Austern, Miesmuscheln, oder die Venusmuscheln. Die sind sogar sehr gesund. Und man sagt, dass der Verzehr von Muscheln die schlechte Laune vertreibt. Allerdings müssen die Muscheln dazu in sauberem Wasser gelebt haben, sonst kann einem nach der Mahlzeit ganz schön schlecht werden.
Andrea Pomplun und Simone Wichert
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