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Plastik – Voll der künstliche Stoff

Stand: 22.09.2014


Willi in Kunststoff (c) BR
Willi umgeben von lauter Kunststoffen!
Holz, Metall, Stein – das gab's alles schon, bevor wir Menschen auf der Erde waren. Das sind natürliche Stoffe. Die Kunststoffe wurden ja erst von uns Menschen erfunden, sie sind künstlich. Und daher kommt auch ihr Name: Kunststoff.


Nenn mich Plastik

Wir sagen zu Kunststoffen meistens einfach nur Plastik. Die Wissenschaftler nennen sie Kunststoffe, denn es gibt sehr viele unterschiedliche: Manche sind steinhart und man kann aus ihnen Sachen wie Telefone, Zahnräder oder Bierkästen herstellen. Andere Kunststoffe sind sehr biegsam, aus denen macht man zum Beispiel Strickgarne, Kleiderstoffe oder Folien.


Billige Billardkugel gesucht
Billardkugel (c) dpa Früher wurden Billardkugeln aus kostbaren Elefantenzähnen – aus Elfenbein – hergestellt. Um ein billigeres Ersatzmaterial zu finden, gab es einen Wettbewerb. Die Brüder Hyatt gewannen ihn und den Preis von 10.000 Dollar. Sie erfanden 1868 den Kunststoff Celluloid. Aus dem können viele Luxusmaterialien wie Elfenbein, Holz, Koralle oder Perlmutt täuschend echt nachgemacht werden. Celluloid war der erste weltweit genutzte Kunststoff.


Ihre Mutter heißt Erdöl

Um "Kunststoffe" herstellen zu können, braucht man auch Rohstoffe. Das Celluloid der Brüder Hyatt war noch aus Kampfer und Zellulosenitrat. Heute macht man die meisten Kunststoffe aus Erdöl.

Willi in der Plastiktütenfabrik (c) BR
Super! Eine Plastiktüte extra für Willi.
Willi in der Tüte

Willi hat auch eine Sendung über Plastik gemacht. Sie heißt "Wie kommt das Plastik in die Tüte?"

Ein Wissenschaftler hat ihm gezeigt, wie dazu Erdöl gecrackt wird. Und wie aus Plastikgranulat eine Plastiktüte wird oder ein kleiner Vogel, das hat Willi in einer Fabrik beobachtet.


Das Leben einer Plastiktüte

radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö hat Plastiktüte und Baumwolltragetasche belauscht - welche ist wohl besser?

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Verwandeln ist besser als verbrennen

Willi und Designerin Friederike (c) BR
Plastiktüten als Kleidung - auch ne gute Idee.
Wer schon einmal eine Zahnbürste im Komposthaufen gefunden hat, der weiß es: Plastik verrottet nicht einfach wie Papier oder Pflanzenreste.

Auf den großen Mülldeponien brauchen die vielen Kunststoffsachen enorm viel Platz: Plastikflaschen, Tüten, Spielzeug und Verpackungen und und und. Gemischt mit anderem Müll könnte man Plastikmüll nur verbrennen. Darum wird Plastikmüll heutzutage gesammelt und wieder verwertet: zu Fensterrahmen, Bierkisten oder anderen Plastikprodukten. Schließlich ist Kunststoff auch wertvoll: Er wird in komplizierten Verfahren aus kostbarem Erdöl hergestellt.

Plastik - Auf ewig dein

Man kann zwar irre Sachen aus Plastik machen, aber leider bleiben die uns auch fast ewig erhalten. Darum vielleicht öfter mal überlegen, ob es wirklich was aus Plastik sein muss. Manchmal ist ja auch eine Papiertüte ganz prima oder ein Holzbrett oder ein Lederball oder ...

Und wenn es denn wirklich mal was aus Plastik sein muss: Immer daran denken – wenn ein Kunststoff nicht verbrannt wird, dann bleibt er der Erde länger erhalten als du und ich!


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Ein Film von Utopia.de, Grafik: Miro Poferl

Geht's eigentlich auch ohne?

Das hat sich radioMikro-Reporterin Anne Buchholz gefragt - und es einfach ausprobiert. Was sie und Reporterkind Nick dabei erlebt haben, kannst du dir hier anhören.



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Anne hat sich von Susanne Darabas, Umweltaktivistin bei natchoo.de, beraten lassen.



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Anja Mösing und Simone Wichert

 
  Mehr über Erdöl, das "schwarze Gold"!
  Erdöl - Geht es nicht ohne?


 
  LUPE: Plastikmüll verschmutzt die Meere
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