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Ägypten - Pyramiden am Nil

Stand: 31.05.2016


Pyramiden (c) picture-alliance/dpa



Entlang des Nils zieht sich ein schmaler Streifen fruchtbaren Landes. Der Rest von Ägypten ist Wüste. Doch dieser grüne Streifen war genug, um dort eine der ersten großen Kulturen der Menschheit entstehen zu lassen: das Alte Ägypten.

Ägypten von oben (c) picture-alliance/dpa
Vor 5.000 Jahren vereinigten sich die beiden Länder Unterägypten und Oberägypten. Durch diese Vereinigung der zuvor unabhängigen Länder entstand eine Nation, die den europäischen Völkern weit überlegen war. Die Ägypter wohnten in Städten, sie entwickelten eine Schrift, sie gossen Metall und stellten Kunstwerke aus Gold und Edelsteinen her. Sie errichteten Pyramiden und sammelten Wissen über die Sterne und die Natur, wie es sonst kein Mensch auf der Welt hatte. Woher dieses Wissen kam und warum ausgerechnet die Ägypter eine solche Entwicklung erlebten, ist unbekannt.


Pharaonen - Könige Ägyptens

Den Ägyptischen Staat führten die Pharaonen. Sie waren aber nicht nur Könige, sie wurden von den Ägyptern sogar als Götter
verehrt und nach ihrem Tode höchst prunkvoll beerdigt. Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod und dass der tote Mensch seinen Körper noch einmal benötigen würde.

Wie entsteht eigentlich so eine Mumie? Und hatten die wirklich Landkarten im Sarg? Klick den Pfeil!

Wer war Tutanchamun?

Über das Leben Tutanchamuns ist wenig bekannt. Fest steht nur, dass er bereits als junger Mann starb. Er wurde keine 18 Jahre alt. Berühmt wurde er, weil sein Grab das einzige unversehrte Grab war, das im Tal der Könige gefunden wurde. Hier kannst du mehr lesen.


Tutanchamun (c) picture-alliance/dpa
Ein Kind als König

Tutanchamun ist noch ein Kind, als er zum Pharao gekrönt wird. Er sitzt auf einem goldenen Kinderthron und wird vom Volk verehrt wie ein Gott. Das war vor über 3.000 Jahren.

Schon als Prinz lebt er sehr luxuriös. Er wird von vornehmen Hofdamen aufgezogen und von Hauslehrern im Palast unterrichtet. Bei ihnen lernt er Lesen, Schreiben, Rechnen und - Kämpfen. Schließlich wird Tutanchamun einmal Pharao sein und die Armee führen. Einfach mal machen, wozu er Lust hat – davon konnte der Kinderpharao vermutlich nur träumen.

Als Tutanchamun noch Kind war

Katharina Mutz hat noch mehr über die Kindheit des Pharaos herausgefunden. Hör selbst!

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Für die spannende Geschichte des "Mumienfluchs" von Tutanchamun klick den Pfeil!

Neuigkeiten aus Tutanchamuns Grab

Auch wenn das Alte Ägypten schon rund 5.000 Jahre her ist, werden auch heute noch immer wieder neue Entdeckungen gemacht. Anfang 2016 hatten die Forscher Anlass sich zu fragen: Gibt es vielleicht noch eine zweite Grabkammer in Tutanchamuns Grab? Und wenn ja, wer oder was könnte da drin sein? radioMikro-Reporterin Veronika Baum erzählt dir mehr.

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Auf Tuchfühlung mit der Mumie

Die radioMikro-Reporterinnen Ana Maria Michel und Eva Caspar haben sich auf die Suche gemacht: Muss man vor Mumien Angst haben?

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Die Pyramiden: Grabstätte für Pharaonen

In den berühmtesten Gräbern, den Pyramiden, wurden keine Mumien gefunden. Wahrscheinlich sind Grabräuber in die Pyramiden eingedrungen und habe die Schätze geklaut.

Die Pyramiden von Gizeh (c) picture-alliance/dpa
Die Pyramiden von Gizeh.
Die Pyramiden von Gizeh sind die berühmtesten Überbleibsel des Pharaonenreiches. Die Pyramiden beweisen, dass die Ägypter damals tonnenschwere Steinblöcke so genau aufeinanderschichten konnten, dass in die Ritzen zwischen den einzelnen Blöcken nicht einmal mehr die Klinge eines Taschenmessers passte. Außerdem befinden sich im Inneren der Pyramiden Kammern und Gänge, die die Jahrtausende ohne die geringste Beschädigung überstanden haben. Fast unglaublich: denn die alten Ägypter hatten damals noch nicht einmal eiserne Werkzeuge, mit denen sie die Steinblöcke hätten bearbeiten können. Ihre Beile, Hämmer und Meißel waren aus Kupfer oder Stein.

Ziemlich genau 4.500 Jahre ist es her, dass Pharao Cheops den Befehl gab, eine Pyramide zu bauen. Cheops war nicht der erste Pharao, der auf die Idee kam, eine Pyramide errichten zu lassen. Auch andere Pharaonen vor ihm wollten auf diese Weise beerdigt werden. Aber Cheops wollte die größte aller Pyramiden, und tatsächlich gelang es seinen Baumeistern, dieses Wunder zu vollbringen: 147 Meter hoch wurde sie und der Platz, auf dem sie steht, ist so groß wie neun Fußballfelder. Ein gigantisch großes Grabmahl.

Wie wurden die Pyramiden gebaut?

Ungelöst bleibt die Frage, wie die Pyramiden gebaut wurden. Die verschiedensten Vermutungen wurden und werden angestellt. Die Steine könnten zum Beispiel von Hunderttausenden von Sklaven über lange Rampen herangeschleppt und dann aufeinandergetürmt worden sein. Diese Rampe hätte aber so groß sein müssen, dass für die Pyramide keine Steine mehr übriggeblieben wären. Und aus einem anderen Material als aus Stein hätte die Rampe nicht sein können. Sonst wäre sie nicht fest genug gewesen für den Transport von vielen Millionen Steinen, die so schwer und so unhandlich waren wie ein mit Beton gefülltes Auto - ohne Räder.

Inzwischen glauben viele Forscher, dass die Ägypter die Steinblöcke mit Flaschenzügen an der Seite der Pyramide hochgezogen haben. Zu diesem Zweck hätten sie eine hölzerne Rutschbahn und eine große Winde gehabt, die es vier Männern ermöglicht habe, die Steine nach oben zu ziehen. So hätten sie sich stufenweise nach oben gemauert. War eine Ebene fertig, mussten sie nur die Rutschbahn verlängern und die Winde eine Stufe nach oben transportieren, schon konnten sie weitermachen.

Hier fehlen die Verkleidungssteine (c) picture-alliance/dpa
Wenn eine Pyramide in vielen Stufen bis zur Spitze fertig war, fehlte noch die Verkleidung, die aus kleineren Steinen bestand. Oben an der Spitze beginnend, fügten die Maurer Stein an Stein und als sie unten angekommen waren, war die Außenseite der Pyramide so glatt und steil, dass selbst der beste Kletterer an ihr nicht mehr hätte hochklettern können.

Diese Verkleidungssteine sind zum großen Teil nicht mehr da. Sie fielen allerdings nicht von selbst herunter, sondern wurden immer wieder von dort weggeholt, um andere Gebäude damit zu errichten. So als wären die Pyramiden Steinbrüche, bei denen sich jeder bedienen kann. Das ist inzwischen streng verboten und da die Pyramiden bereits 4.500 Jahre lang die Sandstürme der Wüste, mehrere Erdbeben und die Steinräuber überstanden haben, werden sie wohl auch noch in Zukunft ihre Geheimnisse für sich behalten.

Wie und worauf hat man eigentlich geschrieben im Alten Ägypten?

radioMikro-Reporterin Franziska Hiemer hat hier im modernen Deutschland eine Schreiberschule besucht und hat versucht zu lernen, wie und womit man damals "hieroglyphisch", also auf die altägyptische Art, geschrieben hat. Was sie dabei erlebt hat, kannst du dir hier anhören!

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Cleopatra (c) picture-alliance/dpa
Cleopatra, gespielt von Elizabeth Taylor in einem Film.
Cleopatra - letzte Herrscherin im Alten Ägypten

Ägypten war sehr lange Zeit das mächtigste und reichste Land der Erde. Es überstand zahlreiche Eroberungen, Kriege und Fremdherrschaften, verlor aber doch nach und nach an Macht und Einfluss.

Nachdem die letzte ägyptische Herrscherin Cleopatra 30 vor Christus, also 3.000 Jahre nach der ersten Pharaonendynastie, an einem Schlangenbiss gestorben war, machte der römische Kaiser Augustus Ägypten zu einem Teil seines Reiches.

Und damit war die Geschichte des Alten Ägyptens endgültig zu Ende.


Bernhard Schulz und Katharina Mutz

 
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