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Giraffe – Majestätisch und gelassen

Stand: 28.03.2008


Neugierige Giraffe (c) BR/ Schmaus
Wer einer Giraffe schon mal tief in ihre schwarzen tennisball-großen Augen geschaut hat, hat bestimmt auch gedacht: "Die kann niemandem etwas zuleide tun!" Neugierig und freundlich recken einem die eleganten Tiere ihren langen Hals entgegen. Vielleicht kommt von dieser Eigenschaft auch ihr Name: "Giraffe". Das kommt aus dem Arabischen, und stammt von dem Wort "serafe" ab. Und das bedeutet so was ähnliches wie lieblich.

Giraffen sind sehr friedliebende Tiere. Jedoch können sie sich auch verteidigen und mit ihrem schweren Körper andere Tiere verletzen. Greift ein Löwe sie an, können sie ihn durch einen Tritt auf den Kopf töten.

Das Fell

Das perfekt in braun und beige gemusterte Fell haben die Giraffen, weil sie sich so optimal ihrer Umgebung anpassen können. Sie leben in der trockenen Steppe der Savanne und können sich durch die Farben in den Bäumen gut tarnen.

Stoppelfell Giraffe (c) BR/ Schmaus
Ein perfekt getarntes Fell und eine "punkige" Stoppel-Mähne,
Knochenzapfen von Giraffe (c) BR/ Schmaus
zwei "Knochenzapfen" auf dem Kopf zur Verteidigung und
Giraffe Schnurrhaare (c) BR/ Schmaus
Schnurrhaare, die die Giraffe vor stacheligem Futter warnen.
 
Den langen Hals hinauf und wieder hinunter

Obwohl sie so einen langen Hals haben, sind Giraffen Wiederkäuer, so wie auch Schafe, Kühe oder Ziegen. Das heißt das ganze Futter muss den ellenlangen Hals immer wieder hoch und runter.
Sie futtern ganz weit oben in den Wipfeln, und haben dort natürlich kaum Konkurrenz von anderen Tieren. Sie fressen am Tag bis zu 80 Kilogramm Pflanzen! Sie lieben Akazien. Ihre Schnurrhaare sind daher wichtig, damit sie spüren, wo die Stacheln sind und sich nicht pieksen. Giraffen sind den ganzen Tag mit Futtern beschäftigt, sonst werden sie nicht satt.

Übrigens:
Giraffen haben eine blaue Zunge! Die ist sehr beweglich und kann über einen halben Meter lang sein!
Die Mähne der Giraffen ist nicht wie bei Pferden lang und buschig, sondern ganz kurz. Ihr Schwanz geht fast bis zum Boden und besteht aus wenigen Haaren, die dafür jedoch fast wie aus Draht sind. Mit ihm vertreiben sie zum Beispiel die lästigen Fliegen.


Schwanz der Giraffe (c) BR/ Schmaus
Mit ihrem drahtigen Schwanz vertreiben die Giraffen lästige Fliegen.
Riesen-Baby

Ein Giraffen-Weibchen kann nur jeweils ein Junges zur Welt bringen. Sie ist circa 15 Monate trächtig und wenn das Junge auf die Welt kommt, ist es schon zwei Meter groß und wiegt 75 Kilogramm!!! Und: es kann ab dem ersten Tag seines Lebens laufen!

Die Mutter bringt das Junge im Stehen zur Welt, allerdings fällt es ganz sanft - weil es ja so lange Beine hat und die zuerst raus kommen. Aber immerhin fällt es zwei Meter tief! Und das muss sogar so sein, denn durch diesen Sturz setzt die Atmung des Giraffenjungen ein.


Immer auf der Hut!

Übrigens:
Die Römer dachten früher, Giraffen wären eine Mischung aus Kamel und Leopard. Ihr lateinischer Name ist deswegen noch heute giraffa camelopardalis.
Giraffen schlafen nicht besonders viel, aber dafür sieht das sehr nett aus. Sie legen dann ihren langen Hals elegant um ihren Körper. Ihre Tiefschlafphasen sind nur 10-20 Minuten lang. Das hat die Natur sicher so eingerichtet, weil Giraffen ja immer vor Räubern und Feinden (zum Beispiel Löwen) auf der Hut sein müssen.

Mucksmäuschenstill

Auch wenn man stundenlang vor ihrem Gehege steht: Man wird nie einen Laut von den schönen großen Tieren hören. Aber sie haben natürlich auch eine Art sich zu verständigen: durch Gesten, Blicke, Schnuppern und Stupsen und auch über Infraschall, den wir Menschen gar nicht hören können. Mit diesen Tönen können sie sich auch über weite Strecken verständigen.


Geli Schmaus und Simone Wichert

 
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