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Zähne – Bei Mensch und Tier

Stand: 10.10.2016


Gebiss während des Zahnwechsels (c) colourbox.com



Warum bekommen wir Löcher in den Zähnen?

Bakterien, also ganz winzige, unsichtbare Lebewesen, können sich Häuser und Höhlen in den Zähnen bauen. Das gelingt ihnen besonders gut, weil die Zähne wie ein Gebirge viele Spalten haben. In denen verstecken sich die Bakterien auch vor der Zahnbürste. Am liebsten futtern sie Süßigkeiten oder überhaupt alle Dinge, in denen viel Zucker ist. Wenn sie dann satt sind, hacken, klopfen und hämmern sie in den Zähnen herum.

Ein Pferd beim Zahnarzt © dpa
Auch für Pferde gibt es einen Zahnarzt.
Die Bakterien können sich bis zum Zahnnerv in der Wurzel durchfressen. Der Nerv kann, anders als der übrige Teil des Zahnes, Schmerzen wahrnehmen. Das Loch, das dadurch entsteht, kann sich ganz unterschiedlich ausbreiten: Mal bahnen sich die Bakterien einen kurvenreichen Weg durch den Zahn, mal graben sie eine Art Kanal zwischen dem einen und dem anderen Zahn.

Bis die Bakterien den Nerv ganz unten im Zahn erreichen, können zwischen vier Wochen und zwei Jahren vergehen. Das Ergebnis ist aber immer das gleiche: Der Nerv wird angefressen, er entzündet sich, der Zahn fault allmählich und wir haben Schmerzen. Dann hilft nur eins: Schnell zum Zahnarzt gehen. Oder noch besser: Weniger Süßigkeiten essen und regelmäßig die Zähne putzen!

Müssen auch Tiere zum Zahnarzt? Klick den roten Pfeil!

Junge putzt sich die Zähne (c) colourbox.com



Zähne putzen mit Froschwasser

In der Steinzeit haben sich die Menschen nicht die Zähne geputzt. Trotzdem hatten sie keine Löcher. Woran das lag? Sie haben nur Fleisch und Pflanzen gegessen. In ihrer Nahrung gab's kaum Zucker, der die Zähne hätte kaputt machen können.

Zähneputzen © dpa
Die Zahnbürste wurde in China erfunden.
Aber die Menschen wurden schon bald zu Schleckermäulern. Vor allem die Römer hatten oft Zahnschmerzen. Sie kamen auf besonders seltsame Einfälle, ihre Zähne zu schützen: Frösche wurden in Essig gekocht. Mit der Brühe spülten sich die Römer den Mund aus. Es gab sogar den Aberglauben, dass der Urin von kleinen Jungen gut für die Zähne wäre.

Auch die Germanen waren so manchem Hokuspokus verfallen. So hieß es in einer Volksweisheit:

"Schneide aus der Rinde eines Holunderbaums einen Splitter. Mit diesem stochere dein Zahnfleisch blutig. Stecke den Splitter dann an der gleichen Stelle zurück in den Baum. Wenn er wieder festgewachsen ist, dann werden auch deine Zahnschmerzen vorbei sein."

Das Rumstochern in den Zähnen war überhaupt sehr verbreitet: In manchen Gegenden hat man dazu sogar Zähne von Verstorbenen benutzt. Aber auch Zahnstocher aus seltenen Hölzern waren beliebt.

Mittelalterliche Mittel gegen Zahnschmerzen

Gar schröckliche Dinge hat radioMikro-Reporterin Katharina Mutz über Zahnschmerzen im Mittelalter und die Mittel dagegen erfahren. Wenn du wissen willst, was zum Beispiel ein "Zahnbrecher" ist, dann solltest du dir ihren Beitrag anhören!

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Richtiges Zähneputzen: Nicht mehr kreisen, sondern fegen

"Vor dem Schlafen, nach dem Essen: Zähneputzen nicht vergessen!" Diese berühmte Regel kennt jeder. Aber an der Frage nach dem "Wie?" kann man sich dann die Zähne ausbeißen. Ständig gibt es neue Moden: Wie oft sollen wir schrubben? Wie lange? Mit einer Handzahnbürste oder doch lieber elektrisch? In einer neueren Studie empfehlen Forscher, dass wir unsere Zähne nicht mehr mit einer kreisenden Bewegung putzen sollen, sondern wir sollen "fegen". Wie das geht? radioMikro-Reporterin Veronika Baum hat den neuen Putzmethoden auf den Zahn gefühlt.

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Langeweile beim Zähneputzen?

Das muss nicht sein! radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner hat mit Alina, Niklas und Lukas ein paar Tipps und Ideen für dich entwickelt, wie das lästige Zähneputzen vielleicht mehr Spaß macht. Aber Achtung: Natürlich ist vor allem wichtig, dass die Zähne dabei schön sauber werden ...!

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Die Zahnbürste - eine ziemlich neue Erfindung

Wahrscheinlich kommt sie aus China. In Deutschland kennt man sie erst seit rund zweihundert Jahren. Zunächst hat sie wie eine Haarbürste ausgesehen: Sie war so breit, dass man an die hinteren Zähne gar nicht mehr hingekommen ist.

Uraltes Rezept:
Zahnpulver-Rezept von 1787:
10 Gramm Chinarinde
5 Gramm geröstete Brotrinde
2,5 Gramm Tabakasche
Zahnpasta gab's damals auch noch nicht. Erstaunlicherweise haben unsere Vorfahren versucht, ihre Zähne mit Pulvern aus Kohle und Asche sauber zu bekommen. Das hat sogar funktioniert: Die Zähne wurden weiß, das Zahnfleisch jedoch schwarz.

Erst vor einhundert Jahren hat sich das Zähneputzen durchgesetzt. Es ist übrigens noch gar nicht lange her, dass jedes Kind seine eigene Zahnbürste hat. Selbst als deine Großeltern noch klein waren, gab es Familien, die Gemeinschaftszahnbürsten hatten.

Mit Schaum vor dem Mund - Zahnpasta im Test

radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner hat zusammen mit Alina, Niklas und Lukas die verschiedensten Zahnpastasorten ausprobiert. Da gibt's welche, von denen hast du bestimmt noch nicht gehört ... Aber wie schmecken die und macht das Zähneputzen damit mehr Spaß? Klick den Startknopf!

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Schiefe Zähne? Keine Chance bei einer Zahnspange!

Zahnspange (c) Digital Vision
Was deine Großeltern aber wahrscheinlich noch nicht hatten, sind Zahnspangen. Auch nicht, wenn ihre Zähne ziemlich schief waren. Heute gibt's dagegen bei schiefen Zähnen eine Spange. Die sehen vielleicht nicht so hübsch aus, dafür ist dein Gebiss hinterher umso schöner!



Hier steht mehr über diesen "Drahtschmuck"!

Zähneputzen bei Zahnspange

Wie putzt man eigentlich bei einer Zahnspange richtig die Zähne? Das habt ihr uns gefragt und radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö hat die Antwort!

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Isabelle Auerbach, Astrid Halder und Kathrin Hasselbeck

 
  Besondere Zähne bei Tieren!
  Warum klappern wir mit den Zähnen?


 
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