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Skisport – Vom Skigott zur Skipiste

Stand: 23.02.2016


Kinder auf der Skipiste (c) picture-alliance/dpa



Heute geht es in Orten wie Garmisch, Kitzbühel oder Sölden an den Wochenenden in den Bergen oft zu wie in einer Diskothek. Wenn das der Skigott Ullr wüsste!

Volle Skipisten am Wochenende © dpa
Skifahren wegen Hasen

In Skandinavien, der Heimat des Skisports, war der Gott Ullr der Schutzpatron der Skifahrer. Klar, der beste aller Skifahrer war Ullr selbst.

Das musste er auch sein, denn er war gleichzeitig auch ein Jäger. Und als Jäger war er in den schneebedeckten Weiten Skandinaviens auf seine Skier angewiesen.

Lautlos auf Jagd

Ohne Ski wäre auch der Gott Ullr im tiefen Schnee eingesunken und die Hasen, die er eigentlich jagen wollte, hätten ihm von ferne eine lange Nase gezeigt. Mit den langen Brettern an den Füßen konnte Ullr lautlos über den Schnee gleiten, bergauf steigen und bergab rutschen und mit ihm alle Jäger des Nordens.

Bis aus den Holzlatten der skandinavischen Jäger das Sportgerät werden konnte, das wir heute kennen, musste natürlich eine Menge passieren.

Steinalte Skibrettl
Bereits in der Steinzeit kannten die Bewohner der kalten Länder des Nordens den Ski. In Norwegen wurde in einer uralten Höhle eine Zeichnung gefunden, auf der ein Mensch mit Skiern an den Füßen und riesigen Hasenohren auf dem Kopf zu sehen ist. Dieses erste Skihaserl der Welt war aber keine flotte Skifahrerin, sondern wahrscheinlich ein heidnischer Priester, der Jagdbeute anlocken sollte. Dieses Bild beweist, dass bereits vor 5.000 Jahren Skier bekannt waren.


Moderne Skifahrer © dpa
Um die Wette Skifahren

In Schweden und Norwegen wurden die ersten Wettkämpfe ausgetragen.

Die skandinavischen Skiwettkämpfe bestanden aus einer Mischung aus Langlauf, Schussfahrt, Skisprung und ein paar Schwüngen am Schluss zum Abbremsen. Am Wichtigsten waren die Schnelligkeit in der Ebene und die Weite des Sprungs von der Schanze. Die Geschicklichkeit beim Schwingen galt zwar als elegant, aber nicht als siegentscheidend.

Schuster bringen Schnelligkeit

Das änderte sich 1881, als der Schusterjunge Torjüs Hemmestvejt zum ersten Mal den Telemarkschwung ausführte. Seine Schuhe waren, wie damals üblich, nur an der Schuhspitze fest mit dem Ski verbunden. Die Ferse war frei. So wie heute bei den Langlaufskiern. Torjüs nutzte diese Bindung, um in die Hocke zu gehen, den einen Ski nach hinten zu schieben und auf dem anderen Ski stehend elegant um die Kurve zu fahren.

Diese neue Art zu schwingen löste eine Begeisterung aus, die sich schnell über Skandinavien hinaus verbreiten sollte.

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Gondel © dpa
Gondeln und Raupen

Um es den Skifahrern einfacher zu machen setzte seit den 1950er-Jahren eine Entwicklung ein, die das Gesicht unserer Berge bis heute verändern sollte: Sessellifte und Gondeln wurden erfunden, damit die Skifahrer nicht mehr zu Fuß auf die Berge steigen müssen.

Der Skisport verbreitete sich im ganzen Alpengebiet, bisher vollkommen unbekannte Orte wie Davos in der Schweiz oder Kitzbühel in Österreich wurden beliebte Reiseziele für Skibegeisterte.

Pistenraupen walzen den Schnee flach, weil der Tiefschnee schwerer zu fahren ist, als eine flache Piste.

Maria Höfl-Riesch bei einer rasanten Abfahrt im Jahr 2013 (c) picture-alliance/dpa




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Und der alte Skigott Ullr? Vielleicht hätte er's ja auch gern so bequem gehabt ...


Bernhard Schulz


 
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