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Pinguin - Schwarz-weißer Vogel aus dem Eis

Stand: 25.04.2016


Pinguine (c) colourbox



Pinguine sind zwar Vögel und sie haben auch Flügel, fliegen können sie aber trotzdem nicht. Die Vorfahren der Pinguine konnten vor sehr langer Zeit noch fliegen, aber sie haben es im Laufe der vielen Tausend Jahre verlernt. Warum? Weil sie nicht mehr fliegen müssen. Sie haben sich ihrem Lebensraum angepasst.

Wie leben Pinguine?

radikoMikro-Reporter Bernhard Schulz hat sich bei den Pinguinen im Münchner Tierpark Hellabrunn umgesehen und erzählt dir, was sie den ganzen Tag so machen. Klick den Startknopf!

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Pinguine (c) dpa
Pinguine gibt es nur auf der Südhalbbkugel der Erde. Die meisten leben in der Antarktis und an den kalten Küsten in ihrer Nähe. Die Antarktis ist der Kontinent, auf dem sich der Südpol befindet. Das ist die kälteste Gegend der Erde, noch kälter als der Nordpol. In ihrer Heimat sind für die Pinguine zwei Dinge sehr wichtig, noch viel wichtiger als Fliegen:

  • Erstens müssen Pinguine die eiskalten Temperaturen und die schneidenden Winde der Antarktis aushalten.

  • Zweitens müssen sie unheimlich gut schwimmen können, um genügend Fische zu fangen. Frische Fische sind die einzige Nahrung, die erwachsene Pinguine zu sich nehmen.


  • Häh? Warum frieren Pinguine nicht am Eis fest?

    Das habt ihr uns gefragt und radioMikro-Reporterin Andrea Lindner hat die Antwort darauf! Klick den Startknopf!

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    Paddeln oder fliegen?

    Zum Schutz gegen die Kälte haben Pinguine ein sehr dichtes Federkleid aus kurzen daunigen Federn. Diese Federn sind so warm wie der dickste Daunenanorak. Aber diese kurzen Federn eignen sich überhaupt nicht zum Fliegen. Flugfedern sind lang und dafür gemacht, die Luft unter den Flügeln wegzudrücken, damit der Vogel sich vom Boden erheben kann. Solche Federn würden den Pinguinen vom heftigen Antarktissturm einfach ausgerissen werden.

    Galerie
    Pinguine können deswegen so gut schwimmen, weil sie mit ihren starken Flügeln hervorragend paddeln können. Aus den Flügeln sind Flossen geworden. Damit können sie schwimmen wie die Delfine, aber leider nicht mehr fliegen. Entweder paddeln oder fliegen, beides geht nicht.


    Ausbrüten ist Männersache

    Kaiserpinguin (c) dpa
    Die Pinguinbabys schlüpfen wie alle Vögel aus Eiern, die zuvor ausgebrütet werden müssen. Das Ausbrüten übernehmen die Väter. Wenn die Eier von den Müttern gelegt werden, ist es in der Antarktis bereits Winter. Eiskalte Schneestürme fegen über die Eiswüsten. Die Mütter sind vom Eier legen erschöpft und brauchen dringend Nahrung, die es an den Stellen, an denen die Eier gelegt wurden, nicht gibt. Seit dem Zeitpunkt, an dem sich die Pinguine im Herbst getroffen haben, um die Babys zu zeugen, ist der Winter eingebrochen und der Weg zum Meer führt über weite Schneeflächen. Die erschöpften Mütter müssen zum Meer, um Fische fangen zu können.

    Eierversteck: zwischen den Füßen!

    Unterdessen verstecken die Väter das gelegte Ei zwischen ihren Füßen, dick eingepackt von den warmen Federn. Dann stellen sich alle Pinguinpapas ganz nah zusammen und kuscheln sich aneinander. So wird es ihnen und ihren Eiern nicht zu kalt. Wenn die Pinguinbabys dann geschlüpft sind, ernähren sie sich von dem, was ihre Väter noch im Magen haben. Die Väter würgen diese Nahrungsreste, die sie sich für die Kinder aufgehoben haben, wieder hoch und füttern sie damit. Für die Kinder ist das sehr gut, denn so bekommen sie warmes Essen, obwohl es eigentlich sehr kalt ist und nirgendwo etwas Essbares zu finden ist.

    Besser als ein Navigationssystem

    Eisberg (c) dpa
    Wenn die Mütter sich im Meer satt gegessen haben, dann kehren sie zu ihren Männern und den Kinder zurück. Das bedeutet, dass sie die richtige Stelle an der Küste und den weiten Weg zurück finden müssen. Eine sehr schwierige Aufgabe, die sie trotzdem lösen können. Wie sie das schaffen? Das wissen nur die Pinguine selbst, wir Menschen haben keine Ahnung, wie so etwas möglich ist.

    Zu ihrer Familie zurückgekehrt lösen die Mamas die Papas ab. Jetzt können auch die Männer den Weg zum Meer antreten, schließlich hatten sie viele Wochen nichts zu essen und haben deswegen tüchtig Hunger.

    Der Pinguin-Kindergarten

    Bei den Pinguinen gibt es eine Besonderheit, die sonst bei keiner Vogelart zu finden ist. Es gibt richtige Kindergärten, in denen die kleinen Pinguine gefüttert und beschützt werden, auch wenn die Eltern nicht da sein sollten. Das ist notwendig, denn der Weg zum Meer und zurück ist sehr weit und sehr gefährlich. Oft kommen Pinguine zu Tode und können nicht zu ihren Kindern zurückkehren. Dann werden die kleinen Pinguine von den anderen Pinguinen großgezogen.

    Pinguine - von Hand aufgezogen

    Manchmal müssen Pinguine in Zoos auch von Hand aufgezogen werden.

    Winziges Pinguin-Küken (c) BR/Schmaus Kleines Pinguin-Küken (c) BR/Schmaus Pinguin junior (c) BR/Schmaus
     
    So wird aus einem winzigen Pinguinküken ein stattlicher kleiner Pinguin.

    Wie die Handaufzucht bei Pinguinen genau funktioniert, kannst du hier nachlesen! Klick den Pfeil!

    Magellanpinguin (c) dpa
    Magellanpinguine - von wegen im ewigen Eis!

    Alle Pinguine leben in der Antarktis im ewigen Eis? Von wegen! Der hier rechts nicht. Das ist ein Magellanpinguin. Wie alle Pinguine wohnt zwar auch er auf der Südhalbkugel der Erde, aber in Eis und Schnee wäre es dem Kleinen hier viiieeel zu kalt ...

    Lies hier mehr über die Magellanpinguine!

    Häh? Könnte man Pinguine essen?

    Pinguine fressen also Fische. Aber wie ist es denn anders herum: Das habt ihr uns gefragt und radioMikro-Reporterin Michaela Bold hat eine Antwort darauf gefunden. Klick den Startknopf!

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