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Pubertät - Vom Kind zum Erwachsenen

Stand: 16.07.2014


Mädchen betrachtet sich im Spiegel (c) dpa

























Alle reden von der Pubertät, doch nur wer sie erlebt (hat), weiß eigentlich, was genau sich dahinter verbirgt. Und dass dann alles ganz schön kompliziert werden kann.

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Wann geht’s los? Alles ist normal!

Schreckliche Pubertät? (c) John Foxx
Die Pubertät ist die Zeit, in der aus einem Kind ein Erwachsener wird, also aus Mädchen werden Frauen, aus Jungen Männer. Da ist man nicht mehr so ganz Kind, sondern schon Jugendliche/r, aber eben noch nicht erwachsen. Ab der Pubertät können Mädchen theoretisch Kinder bekommen und Jungen Kinder zeugen. Aber dafür ist es dann natürlich noch viel zu früh.

Die Pubertät beginnt beim einen früher, beim anderen später. Doch in der Regel kann man sagen, dass sie so zwischen 10 und 13 Jahren beginnt. Und wenn man zwischen 16 und 18 ist, ist der Spuk vorbei. Dann ist man erwachsen.

Was kommt da auf mich zu?

radioMikro-Reporterin Alexandra Reinsberg hat sich bei Kindern umgehört, was sie schon über das unbekannte "Monster" Pubertät wissen. Gemeinsam mit Experten der Beratungsstelle "pro familia" erklärt sie, was in Kopf und Körper während der Pubertät passiert.

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Wenn die Eltern schwierig werden

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In der Pubertät verändert sich der Körper ganz stark, aber auch im Kopf tut sich einiges. Man ändert sein Verhalten und mag nicht mehr alles, was man als Kind mochte. Das ist wichtig, damit man heraus findet, was man in Zukunft mag und was man ablehnt. Man mag nämlich auf einmal Dinge, die einen vorher gar nicht interessiert haben oder findet Dinge kindisch, die einem bis vor kurzem noch gefallen haben.

Außerdem beginnt man vielleicht zum ersten Mal, nicht mehr alles mitmachen zu wollen, was die Eltern so tun. Man widerspricht ihnen und will einfach mal seine Ruhe vor ihnen haben: das ist ganz normal in der Pubertät – und ist auch eine wichtige Abgrenzung. Man wendet sich eher Freunden im eigenen Alter zu und findet so manches, was Erwachsene machen, uncool.

Raus hier, das ist mein Revier

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Auf einmal hat man viel stärker als früher das Bedürfnis, sein Zimmer so einzurichten, wie es einem gefällt, aber den Eltern vielleicht gar nicht. Außerdem nervt es, wenn die kleinen Geschwister immer dabei sein wollen, wenn man Freundinnen oder Freunde zu Besuch hat. Auch die Eltern wollen vielleicht wissen, was man ins Tagebuch schreibt oder warum man Stunden lang mit Freundinnen und Freunden telefoniert. Aber: das darf ein Geheimnis bleiben.

Und manche Dinge werden einem ganz plötzlich total peinlich. Zum Beispiel, wenn die Eltern und Geschwister nackt in der Wohnung rum laufen. Bis vor kurzem hat einen das vielleicht gar nicht gestört. Aber jetzt. Und das ist gut so. Erst mal muss man vielleicht ein bisschen um seine Intimsphäre kämpfen, aber dass man die bekommt, ist ganz wichtig.

Und: Eines Tages stellt sich vielleicht im Bauch ein ganz komisches, aber sehr schönes Gefühl ein - wenn man zum ersten Mal verliebt ist.

Hilfe, die Hormone kommen!

Der Grund, warum der Körper sich auf einmal so verändert, sind die Hormone. Das sind Wirkstoffe, die unser Körper ganz alleine herstellt. "Testosteron" oder "Östrogen" heißen zwei wichtige Hormone. Und die bewirken viele Veränderungen im Körper.

Körperliche Veränderungen bei Mädchen und bei Jungen:

Körperliche Veränderungen nur bei Mädchen:

Körperliche Veränderungen nur bei Jungen:

Der Spuk ist vorbei

Irgendwann merkt man dann auf einmal, dass der Körper sich nicht mehr jede Woche verändert, dass man sich wieder viel besser mit den Eltern versteht und auf einmal erträgt man seine kleinen Geschwister wieder viel gelassener. Dann hat man vielleicht schon jemandem seine Verliebtheit gestanden, was man sich gerade noch kaum vorstellen konnte. Das ist dann ein Zeichen dafür, dass es bald vorbei ist mit der Pubertät.

Geli Schmaus


 
  www.profamilia.de - Zu den Seiten für Jugendliche von "pro familia"
  www.loveline.de - Jugendseiten der BZgA zu Liebe, Sexualität und Verhütung


 
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