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Cowboy und Indianer - Im Wilden Westen
Stand: 07.04.2011
Wilder Westen – War der wirklich wild?
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Wilde Cowboys schießen ständig - oder?
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Endlose Steppe, ein paar Büffel, ab und zu mal ein Kaktus und zwischendrin jede Menge Indianer und Cowboys, die sich ständig gegenseitig verprügeln!
So sieht es im Wilden Westen aus – zumindest im Film! Und der echte Wilde Westen, war der ganz anders? War der vielleicht gar nicht wild?
Und wie war das mit den Cowboys und Indianern?
Wo war der "Wilde Westen"?
Wer vom "Wilden Westen" spricht, meint damit eine bestimmte Zeit und ein ganz bestimmtes Gebiet in den USA: Der Mittlere Westen im 18. und 19. Jahrhundert. Vom großen Fluss Mississippi im Osten bis zu den Rocky Mountains im Westen zieht sich die steppenartige Landschaft, deshalb nennt man sie auch "The Great Plains" (die große Ebene).
Für die Siedler, die den Kontinent in Richtung Westen durchquerten, war der Mittlere Westen oft eine richtige Härteprobe: In der sengenden Sonne mussten sie mit ihren Planwagen durch das dürre Gebiet holpern, in der Hoffnung sich nicht zu verfahren und genügend Wasser dabei zu haben.
Wilde Indianer?
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Tausende von Büffel - hier im Film "Der mit dem Wolf tanzt" mit Kevin Costner.
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Der Mittlere Westen war jedoch kein unbewohntes Gebiet. Schon jahrhundertelang lebten verschiedene indianische Stämme (Sioux, Blackfeet, Crows, Cheyenne) dort und hatten ihren eigenen Lebensraum aufgebaut. Für die weißen Siedler waren die Indianer jedoch "Wilde" - sie kleideten sich anders, sie sprachen anders und sie lebten und wohnten anders. Vor allen Dingen aber fürchteten die Siedler die Indianer, die natürlich ihren Lebensraum gegen die Eindringlinge verteidigten.
Überfälle von Indianern auf Siedler waren jedoch relativ selten – die Gefahr, zu verdursten war für die weißen Siedler viel größer.
Der erste Cowboy war ein Indianer
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Cowboy war kein Traumberuf.
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Genauer: ein versklavter Indianer. Kurz nachdem Christoph Kolumbus Amerika entdeckt hatte, begannen die Spanier diese "Neue Welt" zu besiedeln und zu erforschen. Damit sie dabei immer genug zu essen hatten, luden sie Rinder, Schweine und Schafe auf ihre Schiffe. Versklavte Indianer hatten dabei die Aufgabe, das Vieh auf dem Schiff zusammenzuhalten. Vieh zusammenhalten – das ist Cowboy-Arbeit. Also waren die ersten Cowboys Indianer.
Später – als von Texas aus riesige Rinderherden nach Norden getrieben wurden, um dort teuer verkauft zu werden – waren Indianer unter den Cowboys. Sie konnten besonders gut mit Pferden umgehen und galten daher als gute Arbeitskräfte.
Cowboy war aber ganz bestimmt kein Traumberuf. Die meisten wurden Cowboys, weil sie einfach keine andere Arbeit fanden. Klick den roten Pfeil und lies weiter!
Tina Gentner, Silke Wolfrum
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