Konzentrationslager

Häftlinge in einem KZ © dpa
Hier müssen die Häftlinge in einem KZ für eine Mahlzeit anstehen.
In Konzentrationslagern haben während des Zweiten Weltkrieges die Nationalsozialisten Menschen eingesperrt. Die Nationalsozialisten sahen sich selbst als "Übermenschen". Wer anderer Meinung war als sie selbst, einen anderen Glauben hatte oder einfach irgendwie anders war, den wollten sie vernichten. Es waren oft Zeugen Jehovas, Sinti und Roma, Behinderte, vor allem aber Juden.

Auf kleinstem Raum lebten Tausende von Menschen. Sie wurden gefoltert, mussten den ganzen Tag schwere Arbeit leisten und ab 1941 wurden Millionen von Menschen in den Gas-Kammern der KZ getötet. Allein über sechs Millionen Juden wurden in den KZs umgebracht.

Diese fabrikmäßige Tötung von Juden nennt man "Holocaust" (von griech. Holókaustus - völlig verbrannt) oder auch "Shoa" (das ist Hebräisch und bedeutet "große Katastrophe"). In Auschwitz-Birkenau stand das größte KZ, aber auch im KZ in Dachau bei München wurden viele Juden getötet.