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Muskeln – Ein Haufen Fasern

Stand: 26.04.2015


Muskelprotz (c) mauritius-images



Ohne Muskeln könnten wir uns nicht bewegen. Wir könnten weder laufen, noch gehen, noch essen, noch sprechen. Nichts würde funktionieren. Insgesamt hat ein gesunder Mensch 656 Muskeln. Der flächenmäßig größte davon ist der Rückenmuskel. Doch Größe hat nicht unbedingt etwas mit Kraft zu tun, denn unser stärkster Muskel ist der Kaumuskel.

Wie wächst ein Muskel?

Oberarmmuskeln (c) Getty Images (Animation: BR)
In unserem Körper sind Adern, durch die das Blut strömt. Die kleinen roten Blutkörperchen im Blut haben ein ganz wichtiges Gepäck dabei: den Sauerstoff. Überall muss der Sauerstoff hin und das Herz pumpt unablässig, damit das Blut auch wirklich überall hinkommt und allen Körperzellen den Sauerstoff bringen kann. Muskelzellen brauchen besonders viel Sauerstoff.

Wenn du zum Beispiel gehst, dann bewegen sich so ziemlich alle Muskeln die du hast. Und alle brauchen Sauerstoff. Wenn du nicht nur kurz zum Bäcker gehst, sondern einen richtigen Marsch machst, dann brauchen die Muskeln mehr Sauerstoff, als die roten Blutkörperchen bringen können. Dein Körper merkt das und handelt: Der Körper stellt neue Blutkörperchen her.

Gut durchblutete Muskeln sind kräftig und fühlen sich auch so an. Und sie wachsen. Der Körper merkt, dass die Muskeln viel Blut brauchen, weil sie ständig in Aktion sind. Also lässt der Körper nicht nur mehr Blutkörperchen wachsen, sondern auch neue Muskelfasern. Je mehr Muskelfasern ein Muskel hat, desto mehr Blut passt in den Muskeln hinein - desto kräftiger ist er.

Bei Kindern wachsen die Muskeln von alleine. Erwachsene müssen trainieren. Klick den Pfeil für mehr!

Muskeln für Musiker

Nicht nur Sportler, auch Musiker brauchen Kraft - also Muckis - für ihre Musik: So geht zum Beispiel ohne kräftige Lungen und Bauchmuskulatur bei Bläsern nichts und Streicher brauchen viel Schmackes in den Armen. Ein richtiger Hochleistungssportler ist ein Schlagzeuger: Er braucht eigentlich "Rundumpower". Do Re Mikro-Reporterin Uta Sailer hat Alexej Gerassimez getroffen, einen der besten jungen Schlagzeuger der Welt. Sein "Fitness-Studio" ist sein Probenraum in der Münchner Musikhochschule.

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Kugelstoßen (c) dpa Ringturnen (c) Image Source Hochsprung (c) dpa
 


Woher kommt der Muskelkater?

Junge an Turnringen hängend © Image Source
Ein Muskelkater entsteht durch ungewohnte Anstrengung.

Ein Muskel besteht aus vielen, winzig kleinen Muskelfasern. Die kleinen Muskelfasern stoßen aneinander und sind mit den Gelenken verbunden. Sie liegen hintereinander, wie die Falten einer Ziehharmonika.

Bekommt der Muskel vom Gehirn den Befehl: "Anspannen!", dann ziehen sich all diese Ziehharmonikaketten gemeinsam zusammen und werden dadurch kürzer. Der Muskel strafft sich. Auf den Befehl: "Loslassen!", entspannen sich die Muskelfasern und sie liegen wieder locker hintereinander.

So entsteht der Muskelkater

Wenn wir uns extrem viel oder sogar zu viel bewegen, entstehen kleine Risse in den Muskeln. Und die tun uns weh - das ist der Muskelkater. Diese Mini-Risse sind aber nicht schlimm, der Körper kann sie wieder heilen, wenn wir ihm ein bisschen Zeit geben. Nina Reuland hat den Experten Dr. Kraft befragt. Klick den Lautsprecher.

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So kannst du Muskelkater vermeiden: Klick den Pfeil!


Nina Reuland und Bernhard Schulz

 
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