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Kompass - So kommst du draußen zurecht

Stand: 06.12.2011


Marschkompass © BR
Ein Marschkompass mit drehbarem Ring.
Für Wanderungen braucht man eigentlich nur feste Schuhe und eine Brotzeit. Wegweiser stehen meistens viele herum. Wanderkarte eingepackt und ab geht's. Aber was ist, wenn man wohin will, wo es keine Wegweiser gibt? Noch nicht mal Wege?

Mit Karte und Kompass kommst du trotzdem an. Zwei Sachen solltest du vorher wissen:

Auf einer Landkarte ist Norden immer oben.

Die Kompassnadel zeigt immer nach Norden (dazu musst du den Kompass schön flach halten, damit sich die Nadel gut einpendeln kann).

Finde auf der Karte, wo du genau bist und wo du hin willst. Markiere dein Ziel (z.B. mit einem Kreuz).
  • Lege jetzt den Kompass auf die Karte, und zwar so, dass er vom Start zum Ziel zeigt (benutze das Trageband als Verlängerung, wenn der Kompass zu kurz ist).
  • Das Rädchen auf dem Kompass drehst Du so lange, bis das N für "Norden" dorthin zeigt, wo auch auf der Karte Norden ist (also nach "oben").
  • Der Pfeil auf dem Kompassgehäuse zeigt dir auf dem Rädchen eine Zahl. Das ist der Winkel, in dem dein Weg zum Ziel von der Nordrichtung abweicht. Merk dir die Zahl (in unserem Beispiel: 41)!
  • Jetzt finde die Richtung heraus, in die du gehen musst: Nimm den Kompass in die Hand, strecke den Arm aus und drehe dich so lange, bis die Kompass-Nadel genau auf das N der Drehrades zeigt. Die 41 auf dem Drehrad zeigt in die Richtung, in der das Ziel liegt.
Der Spiegel auf dem Kompass ist dazu da, dass der Kompass waagerecht gehalten werden kann und man die Sklala und die Nadel trotzdem ablesen kann.

Nie (= Norden) Ohne (= Osten) Seife (= Süden) waschen (= Westen)
N so weit drehen, dass es auf der Karten nach Norden zeigt
So lange drehen, bis die Nadel auf N zeigt. Gehe jetzt in Richtung 42.
 
Mit dem Kompass am ausgestreckten Arm zu laufen sieht doof aus und ist unpraktisch. Bevor du losläufst, suche dir in deiner Marschrichtung einen Punkt, den man gut sehen kann. Also vielleicht einen Baum. Auf den kannst du ganz normal zugehen, dort packst du den Kompass wieder aus und peilst die Richtung von neuem.

Kompass selbst bauen

Näh-/Kompassnadel &copy; BR
Ohne einen richtigen Marschkompass geht man auch nicht gleich verloren. Aber natürlich wird alles etwas schwieriger.

Wenn du eine Nähnadel und etwas Toilettenpapier dabei hast und eine Pfütze findest, kannst du schnell einen "Naturkompass" bauen.

Und das geht so:

  • Die Nadel lädst du elektrisch auf, indem du sie ein paar Mal schnell an einem Fleece-Pulover reibst. Halte sie am am Kopf und zieh sie zu dir her (die Richtung ist wichtig!). Sie ist jetzt magnetisch und eine provisorische Kompassnadel.
  • Lege die Nadel auf einen dünnen Fetzen Toilettenpapier. Beides legst du in die Pfütze. Das Papier sollte untergehen, die Nadel schwimmen. Der Kopf der Nadel - das ist dort, wo das Loch zum Einfädeln ist - zeigt nach Norden.
Wenn es bei trockenem Wetter keine Pfützen gibt, kannst du eine Kuhle in den Boden scharren, mit einer Regenjacke auslegen und Wasser aus deiner Trinkflasche reinschütten. Fertig ist die künstliche Pfütze! Nicht so toll zum Mitnehmen, der Naturkompass, aber besser als gar keiner! Anja Mösing

 
  Darum zeigt die Nadel nach Norden
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