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Gold und Silber - Wertvolle Edelmetalle

Stand: 03.12.2015


Gold- und Silberbarren (c) picture-alliance/dpa
Kiloweise Gold- und Silberbarren - die sind ganz schön was wert!



Gold - Teuer und wertvoll

Gold im Gestein und als Barren (dpa
Im Gestein nur für geübte Augen zu erkennen, im Barren unübersehbar ...
Wir machen daraus Schmuck oder Münzen oder verwenden es als Zahnersatz. Und wer reich ist, hat bestimmt auch ein paar Goldbarren als Wertanlage in seinem Tresor.

Eins mal gleich vorweg: Gold besteht nur aus Gold. Gold ist ein absolut reiner Stoff, der aus nichts anderem besteht. Es ist ein sogenanntes Element wie zum Beispiel auch Sauerstoff. Und solche Elemente lassen sich nicht aus irgendetwas herstellen. Im Gegenteil, die Elemente sind die Stoffe, aus denen alle anderen Dinge bestehen.

Goldquelle Erde

Im heißen Magma, dem flüssigen Gestein unter der Erdoberfläche, ist zum Beispiel jede Menge Gold drin. Aber es ist geschmolzen und gut verteilt. Wie ein kleiner Schuss Sirup im großen Wasserglas.

Unsere Erdkruste besteht ja aus erkaltetem Magma und deswegen gibt es überall auf der Welt Gold. Das Problem ist nur, dass die allermeisten Gesteine so wenig Gold enthalten, dass viele Tonnen Steine zermahlen werden müssten, um am Ende ein winziges Kügelchen Gold zu gewinnen.

Goldwäscher im Erdinneren

An manchen Stellen auf der Erde ist durch Zufall mehr Gold als gewöhnlich im Gestein enthalten. Und das kam so: Das goldhaltige Gestein ist von tiefen Spalten und Rissen durchzogen. In diese Spalten drang vor langer-langer Zeit Wasser ein. Dieses Wasser sickerte so tief, dass es irgendwann dem heißen Erdinneren sehr nahe kam. Dort fing das Wasser an zu kochen. Wie in einer unterirdischen Waschküche wurde das Gold dabei aus dem Gestein herausgewaschen und sammelte sich in Ritzen und Spalten.

Goldwäscher auf einem alten Foto (dpa)
... altes Foto von Goldwäschern bei der Arbeit.
Dann erkaltete es und wurde im Laufe von vielen Millionen Jahren durch starke Kräfte im Erdinneren mit dem ganzen Gestein drum herum nach oben gedrückt.

Goldwäscher über der Erde

Irgendwann liegt so eine Goldader dann so nah unter der Erdoberfläche, dass der Mensch sie finden kann. Gold kann man beim Graben am Flussufer in den Bergen finden. Denn Gebirgsflüsse fließen oft an Goldadern vorbei und schwemmen das Gold als feinen Sand oder kleine Klümpchen mit sich ins Tal. Deswegen lassen sich in fast allen Gebirgsflüssen geringe Mengen von Gold finden. In dem einen mehr, in dem anderen weniger. Besonders viel Gold wurde im amerikanischen Klondike River in Alaska gefunden. Vor über 100 Jahren brach daraufhin ein Goldrausch aus. Tausende Goldsucher wanderten durch die Wildnis zum Klondike River, gruben das Flussbett um und hofften, reich zu werden.

Silber – Immer auf Platz zwei?

Silbermünzen in einer Bronzebox.
Gold ist wertvoller als Silber, weil es auf der Erde seltener vorkommt. Aber natürlich ist auch das Silber ein besonderer Fund. Das weiß glänzende Edelmetall findet man auf der ganzen Welt verteilt in der Erdkruste. Oft in mehreren Hundert Metern Tiefe in so genannten Silberminen oder Bergwerken. Entweder als kleine Körnchen oder drahtig verästelte Geflechte. Die Geschichte des Silbers ist mindestens genauso alt wie die des Goldes. Schon seit vielen Tausend Jahren wird Silber von den Menschen gesucht, gefunden, aus den Bergminen abgebaut und benutzt: für Schmuck, Geschirr und Besteck, Spiegel und vieles mehr. Die alten Griechen fingen dann an, aus Silber auch Geldmünzen zu machen. Und in der Geschichte des Geldes war es sogar lange wichtiger als Gold.

Es geht nicht nur um die Medaillen!

Warum nicht der erste, sondern schon immer der zweite Platz mit der Silbermedaille belohnt wird, hat natürlich damit zu tun, dass Gold eben ein bisschen wertvoller ist – deswegen bekommt es der erste Gewinner. Aber es geht bei den Edelmetallen nicht immer nur um Medaillen und Schmuck.

Vergolderwerkzeug (c) picture-alliance/dpa
Mit hauchdünner Goldfolie lassen sich Bilderrahmen und vieles mehr vergolden.



Edelmetalle werden nämlich auch in anderen Bereichen gebraucht: Silber zum Beispiel in der Fotografie für das Fotopapier und die Filme. Oder in der Medizin: Da wirkt es antibakteriell, es tötet also Bakterien ab. Auch in der Technik ist Silber ein beliebtes Material, weil es Wärme und Elektrizität von allen Metallen am besten leiten kann. Sogar in der Raumfahrttechnik wird es verwendet. Und auch Gold kommt sowohl in der Medizin als auch in technischen Geräten vor.

So arbeitet ein Vergolder ...
Mit hauchdünner Goldfolie lassen sich Dinge vergolden, so dass sie hinterher aussehen, als wären sie durch und durch aus Gold und damit ungemein wertvoll.

Und wetten, dass auch du Gold und Silber mit dir herumträgst, auch wenn du vielleicht gar keinen Schmuck besitzt? Aber du hast wahrscheinlich ein Mobiltelefon oder ein Smartphone - und da sind Gold und Silber drin. Wenn auch nur in winzigen Mengen. Aber immerhin: Aus rund 50.000 alten Handys kann man eine ganze Tonne Gold gewinnen! Und sogar noch mehr Silber ...

Zu Besuch bei einer Vergolderin

Einer Vergolderin in ihrer Werkstatt über die Schulter geschaut hat radioMikro-Reporterin Geli Schmaus. Hier ist ihr Bericht!

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Börni Schulz, Ursel Böhm und Simone Wichert


 
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