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Baum - Tolle Tricks mit Holz

Stand: 23.04.2013


Bäume nehmen das Wasser, das sie brauchen, aus der Erde. Mit ihren Wurzeln saugen sie das Wasser auf wie ein Schwamm, egal, ob es der Regen ist, der im Boden versickert, ein Bach, der in der Nähe vorbeifließt, oder das Grundwasser, das oft nur ein paar Meter unter der Erde ist.

Das größte Problem für jeden Baum ist es, das Wasser von den Wurzeln den ganzen Stamm hinauf bis zu den Blättern zu bringen. Aber sie haben dafür schon lange eine Lösung gefunden: den Röhrentrick.

Bavariabuche im Sommer (dpa)
Der Röhrentrick

Bäume haben in ihrem Holz viele, ganz dünne Röhren, die von den Wurzeln bis in die höchsten Äste laufen, und von dort die Blätter mit Wasser versorgen. Diese Wasserröhren sind so dünn, dass gerade mal ein Haar hindurch passen würde. Aber sie sind groß genug, um den dünnen Wasserstrahl, der in jeder Röhre ist, viele Meter in die Höhe zu saugen.

Der Strohhalmtrick

Bavariabuche im Winter (dpa)
Aber wer saugt denn da? Das ist die Sonne. Die Sonne hat zwar keinen Mund zum Saugen, aber sie bringt das Wasser trotzdem den Baum hinauf. Wie jeder Strohhalm, haben auch die Wasserröhren im Baum zwei offene Enden. Eines oben, eines unten. Das obere Ende ist beim Baum in den Blättern. Auf der Außenseite der Blätter befinden sich winzigste Öffnungen, aus denen das Wasser herauskommen kann. Es fließt dort aber nicht raus, sondern es verdunstet. Es verdunstet als allerfeinster Wasserdampf.

Der Wasserdampftrick - klick den roten Pfeil!

Ein Gläschen Baumsaft, bitte!

Wenn im Frühjahr die Zeit vorbei ist, in der es nachts noch Frost gibt und der Frühling so richtig vor der Tür steht, produzieren die Bäume Saft. Den brauchen sie fürs Wachstum ihrer neuen Blätter und Triebe. Die meisten Baumsäfte sind ungenießbar, nicht so der Saft der Birke. Er schmeckt süßlich, fast wie Wasser mit Sirup. Er sieht leicht milchig aus und schmeckt frisch am besten. Im Kühlschrank hält er sich zwei Tage, sonst muss er sofort verzehrt werden. Man kann sogar Gelee damit kochen!

Bohrt man einen Baum an, sollte der Stamm mindestens 25 Zentimeter Durchmesser haben. Der Baum darf auch nicht in jedem Jahr angebohrt werden, er braucht nach dem "Abzapfen" ein Jahr Erholung, denn eigentlich ist der Saft ja nicht für uns Menschen gedacht ... Nachts fließt nicht so viel Saft, sondern eher tagsüber und vor allem dann, wenn die Sonne scheint. Man kann richtig beobachten, wie es dann schneller tropft.

radioMikro-Reporterin Geli Schmaus und Oskar sind mit Rudolph Roth aus Berching losgezogen, um sich ein Gläschen Baumsaft zu zapfen. Ob es ihnen geschmeckt hat? Hör rein!

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Hier kannst du dir anschauen, wie der Baumsaft der Birke abgezapft wird. Klick den roten Pfeil!

Wie groß können Bäume eigentlich werden?

Das habt ihr uns gefragt und radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö hat es herausgefunden - hör dir hier ihren Bericht an!

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Was ist eigentlich Holz?

Ein ganz junger kleiner Baum hat noch keinen richtigen Stamm. Zumindest keinen aus Holz. Er ist ziemlich weich – fast wie ein Blumenstengel. Wird der Baum größer und höher, braucht er einen immer dickeren und stabileren Stamm. Und dafür bildet er Holz. Zuständig ist dafür eine dünne Schicht unter der Rinde, das Kambium.

Wie das Kambium das macht, erfährst du mit Klick auf den roten Pfeil!

Der älteste und seltenste Baum der Welt

Klick die Lupe für ein Bild vom Wollemia-Urwald.
In einer abgelegenen Schlucht im Wollemi-Nationalpark in Australien entdeckte im Jahr 1994 ein Parkwächter einen Baum, den er nicht kannte. Er nahm ein paar Zweige mit und zeigte sie den Wissenschaftlern im Botanischen Garten von Sydney. Die fanden folgendes heraus: Der Baum war ein "lebendes Fossil". Die Vorfahren dieser Bäume wuchsen schon vor 150 Millionen Jahren auf der Erde, zu der Zeit als auch die Dinosaurier lebten. Man kannte den Baum nur von uralten Versteinerungen und dachte, er sei längst ausgestorben.

Tatsächlich wachsen im Wollemi-Nationalpark nur noch etwa 100 Wollemias (die älteste davon ist etwa 300 Jahre alt). Um sie zu schützen, darf sie niemand anschauen, außer ein paar Forschern. Damit die Wollemia nicht wirklich ausstirbt, hat man im Nationalpark ein paar Wollemia-Zapfen gesammelt und mit den Samen Bäumchen nachgezüchtet. Die wurden dann an Botanische Gärten in der ganzen Welt verkauft. Ein Wollemia-Baum steht auch im Botanischen Garten in München.


Nicole König


 
  Warum sind Blätter grün?
  Und warum werden sie im Herbst bunt?


 
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