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Körperflüssigkeiten – Ohrenschmalz, Spucke und Tränen

Stand: 07.05.2012


Tränen, unsere geheimnisvolle Waschanlage

Ein weinendes Baby (c) Stockbyte
Am äußeren Oberlid des Auges sitzt unsere kleine Tränenfabrik, die so genannte Tränendrüse: Sie stellt ständig Flüssigkeit her, egal ob wir nun weinen oder nicht. Pro Tag ist das grob ein Fingerhut voll. In einem ganzen Leben kommen ungefähr 75 Liter Tränen zusammen, also fast eine halbe Badewanne voll.

Tränenflüssigkeit hat einen ganz bestimmten Salzgehalt: Wir Menschen stammen nämlich von Lebewesen ab, die früher im Wasser lebten, und zwar im Salzwasser. Damals war das Meer aber noch nicht so salzig wie heute. Man glaubt, dass unsere Tränen genau so salzig sind, wie es das Meer früher einmal war.

Unsere Wimpern arbeiten wie Scheibenwischer und verteilen dieses salzige Wischwasser auf unseren Augen und halten sie dadurch feucht.

Warum weinen wir beim Zwiebelschneiden? Was ist mit Freudentränen? Und können auch Tiere weinen?

Hier findest du Antworten! Klick auf den roten Pfeil!

Ohrenschmalz hat eine ganz wichtige Aufgabe

Ärztin schaut Mädchen ins Ohr (c) Digital Vision
Im Ohr gibt es kleine Drüsen, sogenannte Haarbalgdrüsen und Schweißdrüsen, die das Ohrenschmalz herstellen. Im Ohr sitzen auch kleine Härchen, die sich bewegen und das Ohrenschmalz vom Inneren des Gehörgangs ganz langsam nach außen transportieren, so dass der ganze Gehörgang schön mit Ohrenschmalz bedeckt ist.

Ohrenschmalz schmeckt sehr bitter. Dieser bittere Geschmack soll kleine Insekten und auch Bakterien davon abhalten, sich im Ohr festzusetzen.

So ist das Ohr durch das Ohrenschmalz gut geschützt vor Parasiten und Krankheitskeimen.

Mehr über Ohrenschmalz - klick auf den roten Pfeil!

Spucke, der Supersaft

Spucke (dpa)
Jeden Tag macht unser Körper ganz nebenbei über einen Liter Spucke.

Dafür haben wir eine kleine Spuckefabrik: die Speicheldrüsen. Sie sitzen vor den Ohren und unter dem Kiefer und machen dort aus unserem Blut Spucke. Zuerst wird das Blut gefiltert, dann ist es nicht mehr rot und besteht zu 95 Prozent aus Wasser.

Hinzu kommen verschiedene Mineralien und sogenannte Enzyme - und fertig ist der Speichel.

Spucke hat viele Aufgaben. Klick auf den roten Pfeil!

Übrigens:
2.550 Liter Speichel laufen uns pro Jahr im Mund zusammen. Das sind fast vier Badewannen voll ... auch wenn die Vorstellung ganz schön widerlich ist.


Tina Gentner


 
  Spucke - auch bei Tieren ein besonderer Saft!
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