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Frühling - Ein müder Anfang

Stand: 24.04.2014


Frühjahrsmüdigkeit

Ein gähnendes Baby (c) Vivid Details/Stockbyte
Frühjahrsmüdigkeit ist ein Gefühl, das manche Menschen bekommen, wenn es Frühling wird: Sie fühlen sich müde und lustlos.

Der Grund ist aber nicht der Frühling, sondern der anstrengende, lange Winter davor. Im Winter ist es ja länger dunkel und das hat Einfluss auf unseren Körper: Stoffe, wie zum Beispiel Hormone, die Kinder zum wachsen brauchen, können nicht hergestellt werden, weil der Körper dazu viel Licht braucht. Auch manche Vitamine in der Nahrung können wegen des Lichtmangels nicht verarbeitet werden.

Außerdem haben wir im Winter auch häufiger Schnupfen, Husten und andere Krankheiten, die uns schwach machen. Kein Wunder, dass unser Körper dann Anfang Frühling ein wenig erschöpft ist. Frühjahrsmüdigkeit kommt häufiger bei Erwachsenen als bei Kindern vor.

Frühlingsanfang

Wann Frühlingsanfang ist, steht immer schon Monate vorher im Kalender. Aber woher wollen die Kalendermacher das eigentlich wissen? Könnte doch gut sein, dass es schrecklich kalt ist an diesem Tag.

Wann Frühlingsanfang ist, hängt nicht vom Wetter bei uns hier unten auf der Erde ab. Das liegt an der Sonne!

Strand und Sonne (c) Good Shot
Frühlingsanfang ist nämlich eine Sache, die im Weltraum entschieden wird. Denn unsere Erde dreht sich nicht nur wie ein großer Brummkreisel jeden Tag einmal um sich selbst, sondern die Erde saust gleichzeitig auch um die Sonne. Jedes Jahr einmal.

Während der Umkreisung der Sonne ergibt sich aus der Schräglage unserer brummkreiselnden Erde, dass der helle Tag mal länger ist als die dunkle Nacht. Und mal ist es umgekehrt, dann sind die Nächte viel länger.

An dem Tag, der bei uns Frühlingsanfang heißt, ist der Tag genauso lang wie die Nacht. Überall auf der Erde ist das an diesem Tag so: in Landshut und New York genau so wie in Mombasa oder Wien. Überall auf der Nordhalbkugel wird es nach diesem Tag langsam Frühling, während auf der Südhalbkugel unserer Erde dann der Herbst beginnt.

Bei uns jedenfalls scheint die Sonne dann jeden Tag ein bisschen länger, als sie nachts verschwunden ist. Damit kann sie bei uns auch jeden Tag die Erde ein bisschen länger erwärmen. Und da muss ja der Frühling wohl anfangen. Ist doch sonnenklar!

Kaum ist der Schnee weg, spitzen auch schon die ersten Schneeglöckchen aus der Erde. Darauf kann man sich wirklich jedes Jahr verlassen. Irgendwoher wissen die ganz genau, wann sie aus der Erde kommen müssen! Aber woher? Haben die einen Wecker in der Erde, der, wenn er auf Frühling steht, ganz laut anfängt zu klingeln? Klick auf den roten Pfeil und lies mehr.

Übrigens: solltet ihr noch einmal im Jahr so einen Tag finden, an dem die Sonne genau 12 Stunden lang auf und 12 Stunden lang untergegangen ist, dann ist Herbstanfang. Klar, oder?

Julia Autolny, Ursel Böhm und Anja Mösing


 
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