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Vogelstimmen - Wer piept denn da?

Stand: 20.04.2016


Blaumeise im Frühling (c) dpa



Es gibt über 9.000 bekannte Vogelarten. Und so unterschiedlich die einzelnen Tiere sind, so vielseitig ist auch ihre Art zu trällern. Da ist der Kuckuck, der seinen eigenen Namen ruft, die Nachtigall mit ihrem komplizierten Gesang und die Amsel, die schön singt, aber auch schimpfen kann.

Im März und April kehren die meisten Zugvögel aus ihren wärmeren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Wenn sie sich von ihrer Reise erholt haben, geht das Vogelkonzert los.

Locken und Rufen

Stare (c) dpa
Ein großer Schwarm von Staren am Himmel - jeder für sich ein toller Sänger!
Die Männchen versuchen, die weibliche Vogelwelt mit ihrem schönen Gesang anzulocken. Wörter enthält dieser Vogelgesang natürlich nicht, sondern es sind richtige Lieder, mit denen die Vogelmännchen sagen "Hier bin ich, ich hab hier das Revier und ich hätte gerne auch noch ein Weibchen dazu."

Neben dem schönen Gesang, mit dem die Piepmätze ab Sonnenaufgang die Weibchen beeindrucken, verständigen sie sich mit Rufen. Buchstaben oder einzelne Wörter sind ziemlich sicher nicht dabei, aber wie laut und hoch die Töne sind und welche Melodie gezwitschert wird, ist etwas, das andere Vögel sehr wohl verstehen.

Wenn Jungvögel zum Beispiel aus dem Nest gefallen sind, dann gibt es hohe Lock- oder Kontaktrufe, die klingen bei vielen Vögeln ziemlich ähnlich (etwa: "pipipipipi") und bedeuten: "Ihr bleibt jetzt da bei mir (bei der Mutter oder den Eltern in der Nähe) und werdet dann da auch gefüttert." Oder es gibt scharfe Rufe als Warnung vor Feinden und Rufe, die alle Vögel verstehen - so wie alle Menschen den Notruf SOS verstehen. Der Eichelhäher zum Beispiel wird "Waldportier" genannt, weil er laut krächzt, wenn jemand Fremdes in den Wald kommt und sich nicht nur die Vögel, sondern auch viele andere Tiere dann verstecken.

Große Konzerte auch in exotischen Dialekten:

Vogelstimmen zum Anhören

Die Töne von Graugänsen hören sich fast wie ein großes Gelächter an.

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Schwalben gehören zu den Langstreckenziehern und fliegen im Winter nach Afrika.

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Mönchsgrasmücken sind keine Insekten, sondern sehr kleine Vögel. Die Männchen sind oben auf dem Kopf schwarz. Mönchsgrasmücken werden auch Schwarzplättchen genannt.

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Buchfinkenmännchen haben einen rotbraun leuchtenden Bauch und einen schieferblauen Kopf, die Weibchen sind dagegen eher grünlich.

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Stare klappern fast wie Störche, schreien aber auch wie Mäusebussarde.

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Merksätze für Vogelstimmen

Wenn der Frühling kommt, zwitschern die Vögel wie verrückt. RadioMikro-Reporterin Ursel Böhm hat ganz genau hingehört, was die kleinen Sänger da so von sich geben, und sich gefragt, wie man sich ihre verschiedenen Gesänge am besten merken kann. Geholfen hat ihr dabei ein sehr erfahrener Vogelstimmen-Experte: Klaus Philipp. Der hat sogar ein Buch darüber geschrieben, mit welchen Versen man sich den Gesang verschiedener Vögel besser merken kann.

Amselmännchen (c) dpa
Die schwarzen Vögel mit den gelben Schnäbeln gehören zu den ersten Vögeln, die im Frühling und oft auch schon an schönen Wintertagen singen. Besonders oft hört man die Amseln morgens und abends. Richtig singen tun aber nur die Amselmännchen. Sie wollen den anderen Amseln zeigen, dass dort, wo sie singen, ihr Revier ist.

Meistens haben sie, wenn sie singen, schon ein Weibchen. Das ist damit beschäftigt, ein Nest zu bauen und sich dann gut geschützt zu verstecken, um die Vogeljungen auszubrüten.

Die Amselmännchen sind sehr fleißige Sänger. Weil sie ihren Gesang stark verändern können, ist es etwas schwierig, sich ihn zu merken. Man kann es aber mit einem Merk-Vers versuchen.

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Buchfinken sind ungefähr so groß wie Spatzen. Sie haben eine rötliche Brust und einen dicken Schnabel. Sie wiederholen ihren Gesang sehr oft. Manchmal bis zu 700mal pro Stunde.

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Kohlmeisen bleiben das ganze Jahr über bei uns in Deutschland. Die Stimmen der kleinen Frühlingsboten sind kaum zu überhören und ein Frühling ohne Kohlmeisen ist kaum denkbar!

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Goldammermännchen haben einen leuchtend gelben Kopf und eine goldene Kehle. Sie leben hauptsächlich auf offenen Feldern und bauen ihre Nester in Büschen am Waldrand. Für ihre gezwitscherte Liebesbotschaft sind sie sehr bekannt!

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Ein Buch über Vogelstimmen
Vogelstimmen-Buch (c) Fauna-Verlag Dieses Buch Vogelstimmen ist eine sehr unterhaltsame Hilfe, um sich den Gesang verschiedener Vögel besser zu merken. Der Vogelstimmenexperte Klaus Philipp hat die Vögel nach Schwierigkeitsgraden ihres Gesangs und der Reihenfolge, wie sie übers Jahr verteilt singen, geordnet. Zu jedem Vogel gibt es lustige Merkverse in den verschiedensten Dialekten. Ein Buch für alle, die schon immer mal die Vögel besser verstehen wollten!

"Vogelstimmen – an Volksmundversen erkennen"
von Klaus Philipp
Fauna Verlag, 2004


Was hämmert der Specht?

Das hat radioMikro-Reporterin Anne Buchholz für dich herausgefunden - klick den Startknopf!

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Und welches Tier macht nun die schönste Musik im Tierreich? Ein Vogel natürlich. Oder? Hier ist ein Tierstimmen-Casting von Börni Schulz.

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Kristina Richter, Susanne Michael, Kristina Dumas und Ursel Böhm

 
  Vögel - Singen auf der Hochspannungsleitung
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