<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Wiesen – So kommen Gräser und Blümchen

Stand: 27.04.2011


Die Natur braucht uns nicht, um eine Wiese anzusäen oder Bäume wachsen zu lassen, sie kommt bestens ohne Menschen zurecht.

Das Gras zum Beispiel. Es wächst den ganzen Sommer über vor sich hin und wenn es nicht ständig gemäht wird, dann bildet es bis zum Herbst Samen aus. Diese Samen sind so leicht, dass der Wind sie mit sich tragen kann. Die Samen fliegen eine Weile mit dem Wind mit, und irgendwo fallen sie dann runter. Landen die Samen auf Erde, dann können sie im Frühling austreiben und neues Gras wachsen lassen. Und schon wächst da eine Wiese.

Woher weiß eine Pflanze, wann sie blühen soll? Hör dir ein Gespräch dazu zwischen Apfelbaum und Löwenzahn an!

This text will be replaced


Fallschirmspringer-Trick

Löwenzahnsamen lösen sich als Fallschirmchen von der Blüte (dpa)
Aber auf eine Wiese gehören auch Blumen. Die meisten Blumen machen es nicht anders als das Gras: Auch sie versuchen ihre Samen so weit wie möglich zu verstreuen.

Der Löwenzahn zum Beispiel hat an jedem Samen einen kleinen Schirm aus ganz feinen Härchen. An diesem Schirm hängend segeln die Löwenzahnsamen mit dem Wind mit.

Klammer-Trick

Andere Pflanzen benutzen Tiere als Boten. Immer wenn Tiere durchs Gebüsch oder über die Wiesen streifen, bleibt etwas an ihrem Fell hängen. Kletten sind da Spezialisten. Mit den vielen kleinen Häkchen an ihren Samenkapseln halten sie sich fest und lassen sich mitnehmen.

Blinder Passagier-Trick

Blaumeise die oft Samen als Blinde Passagiere im Kot transportieren (dpa)
Auch die Vögel helfen mit, Pflanzen an Orte zu bringen, an denen sie zuvor nicht waren. Vögel fressen zum Beispiel für ihr Leben gerne Johannisbeeren. In den Johannisbeeren sind kleine Kerne, die schlucken die Vögel runter.

Verdaut werden die Kerne aber nicht und deswegen kommen die Johannisbeerkerne irgendwann wieder hinten raus. Da, wo das Vogelhäufchen dann hinfällt, wächst mit ein bisschen Glück ein wilder Johannisbeerstrauch. Die Natur hat viele Möglichkeiten, kahle Flächen wieder grün werden zu lassen. Wo auch nur ein bisschen Erde ist, wird auch bald etwas wachsen. Als erstes wird wahrscheinlich Löwenzahn oder Kamille wachsen. Gräser, Blumen, Büsche und Bäume kommen dann später nach.

Börnie Schulz


Hier erfährst du, warum der Löwenzahn Löwenzahn heißt:

 
  Alle Lexikon-Einträge



Hilfe   Kontakt