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Schlafen - Träumen und Schnarchen

Stand: 24.02.2015


Schlafender Junge (c) dpa



Wenn wir rennen, können wir das ein paar Minuten lang durchhalten - manche länger, manche kürzer. Aber alle werden irgendwann müde, und die Muskeln machen schlapp. So ähnlich ist es auch, wenn wir einfach nur unseren Tag leben - wir bekommen viele Eindrücke: Unser Körper riecht, sieht, hört, schmeckt und fühlt alles Mögliche. Irgendwann wird er müde und muss sich ausruhen.

Am besten sieht man das bei kleinen Babys, die ungefähr sechzehn Stunden am Tag schlafen - denn für sie ist alles in der Welt noch neu und sie verarbeiten die vielen Eindrücke, indem sie viel schlafen.

Geniale Einrichtung: Mittagsschlaf!
Schlafen (c) BR In einem Experiment lebten Menschen vier Wochen lang in einem Labor. Es gab kein Tageslicht und keine Uhr, sie wussten also nicht, wann Tag und wann Nacht war. Sie durften schlafen, wann sie wollten. Drei Viertel der Versuchsmenschen hatte Lust auf einen Mittagschlaf. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die, die einen Mittagschlaf machten, auch nachts regelmäßiger und besser schliefen.


Der Chef über den Schlaf

Baby schläft (c) BR
Eine Stelle in unserem Körper ist der Chef über unseren Schlaf, übernimmt sozusagen das Kommando: die Zirbeldrüse. Das kleine Organ im Gehirn sendet ein Hormon in unseren Körper aus: das Melatonin, eine Art Schlafmittel. Abends wenn es dunkel wird, arbeitet die Zirbeldrüse auf Hochtouren. Wir werden immer müder und müder und schlafen ein. Im Schlaf wird unser Atem ruhiger, die Muskeln entspannen sich – auch die, die unser Augenlid hochziehen. Und so gehen die Augen "automatisch zu".


Immer in Bereitschaft: Unser Gehirn

Selbst wenn wir schlafen sind Teile unseres Gehirns immer wach. Auch wenn es unwichtige Geräusche und unangenehme Gerüche ausblendet, beleibt es immer in Bereitschaft. Warum das für uns lebenswichtig ist, hat radioMikro-Reporterin Michaela Bold herausgefunden.

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"Schließe meine Äuglein zu ..."
Geschlossene Augen beim Schlafen sind ziemlich praktisch: Weil wir nichts mehr sehen, wird unser Gehirn erst einmal nicht mehr durch die vielen Bilder vom Einschlafen abgehalten. Die geschlossenen Augenlider schützen aber auch: Sie halten unsere Augäpfel feucht und verhindern, dass Staub oder Fliegen in unser Augen kommen. Wenn sich unser Gehirn im Schlaf ausruht, würden wir so etwas nicht mehr erkennen und rechtzeitig die Augen schließen können. Mit offenen Augen zu schlafen, wäre deshalb nicht gut für die Augen.

Einschlafen könnten wir aber trotzdem irgendwann, wenn die Augenlider nicht mehr zugehen würden. Denn wenn das Gehirn schlafen will, macht es Feierabend und verarbeitet einfach viele der Informationen nicht mehr, die es von außen bekommt. Woanders funktioniert das auch schon. Viele Geräusche "hören" wir nicht im Schlaf, obwohl wir uns nicht die ganze Nacht die Ohren zuhalten. Weil wir das bei den Augen nicht gewöhnt sind, wäre es aber viel schwieriger, überhaupt einzuschlafen.


Schlafpositionen - Seitenschläfer und Bauchschnarcher

Wie liegst du gerne im Bett beim Einschlafen? Auf dem Rücken oder auf der Seite? Das und anderes rund um Schlafpositionen hat radioMikro-Reporter Mischa Drautz Kinder und einen Experten gefragt ...

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Junge schläft (c) Getty Images
Wachsen im Schlaf

Wenn wir dann schlafen, ruhen sich die Organe aus. Unsere Körpertemperatur sinkt, der Körper fährt auf Sparflamme. Allerdings nicht ganz: Gerade im Schlaf bildet unser Körper besonders viel Wachstumshormon, den Stoff, der dafür zuständig ist, dass wir wachsen.


Noch mehr übers Einschlafen und Schlafen - und welche Botenstoffe in unserem Körper dabei helfen - steht hier! Klick den roten Pfeil!

Schlaf ist nicht gleich Schlaf!

Tipps zum Einschlafen
  • Jeden Tag um die selbe Zeit ins Bett gehen und aufstehen - auch am Wochenende. Dann gewöhnt sich der Körper an den Rhythmus.
  • Vor dem Einschlafen keine aufregenden Filme gucken oder Bücher lesen. Lieber ein bisschen ruhige Musik hören.
  • Abends ist oft eine gute Gelegenheit, mit Mama oder Papa über Dinge zu reden, die dir Sorgen machen. Aber: Wenn du das schon tagsüber machst, nimmst du die Sorgen vielleicht nicht mit in den Schlaf.
  • Einfach mal liegen bleiben, auch wenn du nicht gleich einschläfst. Irgendwann klappt's dann doch.
Es gibt Tiefschlafphasen und sogenannte REM-Phasen, die sich immer abwechseln. In der Tiefschlafphase schlafen wir, wie das Wort schon sagt, sehr tief. Die Muskeln sind entspannt, wir atmen gleichmäßig. In der REM-Phase träumen wir. REM ist eine Abkürzung für die englischen Wörter "rapid eye movements".

Diese "schnellen Augen-Bewegungen" zeigen an, dass wir träumen. Wenn man einen schlafenden Menschen beobachtet (oder zum Beispiel auch eine Katze, Katzen träumen nämlich sehr oft), kann man diese REM-Phase ganz gut erkennen. Die Augen sind geschlossen, aber unter dem Augenlid bewegt sich das Auge schnell hin und her. Man vermutet, dass die Augen sich deshalb bewegen, weil wir im Traum den Dingen oder Menschen, die wir sehen, nachschauen.





Kuscheltier, Socken oder heiße Milch?

radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö hat bei Kindern Tipps zum Einschlafen gesammelt und mit Pierre Beitinger vom Schlaflabor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München überprüft.

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Warum schläft man eigentlich beim Schäfchen zählen ein?

Das hat radioMikro-Reporterin Johanna Wolff herausgefunden. Hier ist ihre Antwort - klick den Startknopf und hör sie dir an!

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Schlafendes Mädchen (c) dpa























... und träum' was Schönes!

Warum träumen wir überhaupt? Und wer denkt sich die verrückten Geschichten aus? Klick auf den roten Pfeil!

Wie entstehen Träume?

Das hat radioMikro-Reporterin Katharina Mutz für dich herausgefunden - klick den Startknopf!

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Warum wachen wir auf, wenn es besonders spannend ist?

Schade eigentlich! Nun war es gerade so schön aufregend im Traum: Endlich sollten wir die Zauberfee kennenlernen und ihr unsere Wünsche mitteilen. Tja, aber bevor das passiert, werden wir plötzlich wach. Pech gehabt, könnte man da sagen!

Anderes Beispiel, diesmal haben wir einen Alptraum: Wir träumen von unzähligen kleinen fiesen Biestern, die uns durch den dunklen Wald jagen. Und da - Gott sei Dank - werden wir auch wach.

Warum wir aufwachen, wenn es im Traum besonders spannend wird, und warum wir uns so schwer an unsere Träume erinnern können, hat der Münchner Schlafforscher Professor Dr. Michael Wiegand radioMikro-Reporterin Kristina Richter erklärt.

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In welcher Farbe träumen wir?

Die Wissenschaftler haben zwar schon sehr viel über den Schlaf herausgefunden, aber trotzdem bleiben Träume für uns rätselhaft. Fest steht nur, dass Kinder meistens mehr träumen als Erwachsene und dass Kindern Träume oft viel wirklicher erscheinen.

In welcher Farbe wir träumen und wie so ein Traum entstehen könnte, kannst du hier nachlesen.

Alpträume - Warum träumen wir schlecht?

Alpträume entstehen in unserer Phantasie, also im Gehirn. Schuld an ihnen ist der Hirnstamm, eine Art Schaltzentrale unserer Gedanken. Während wir schlafen, sendet er Signale an den Rest des Gehirns. Das macht er relativ chaotisch, denn die Gehirnteile, die für das vernünftige Denken zuständig sind, arbeiten im Schlaf nicht.

Mehr über Alpträume? Hier kannst du nachlesen, woher sie kommen - und wie sie wieder gehen!

Klick den roten Pfeil!

Schlafwandeln: Wir merken nichts davon

In Geschichten wandeln Geister und Vampire gerne zur Mitternachtsstunde durchs Haus. Viele Kinder und so mancher Erwachsener macht das auch – und zwar ganz ohne es zu merken. Sie schlafwandeln.

Klick den Pfeil und du erfährst mehr übers Schlafwandeln!


Ein Drittel aller Kinder wandelt im Schlaf, hat radioMikro-Reporterin Antonia Hilpert vom Schlaf-Experten Michael Wiegand erfahren.

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Richtig lästig: Schnarchen!

Rund zehn Millionen Deutsche schnarchen. Das sind vor allem Männer und Frauen. Kinder schnarchen seltener. Meistens merkt man selber nicht, dass man schnarcht. Nur die anderen können nicht einschlafen. Aber was passiert eigentlich beim Schnarchen? Klick den roten Pfeil!

Jetzt aber: Raus aus den Federn!

Spätestens im November ist es soweit: Wenn du früh aufstehst, um in die Schule zu gehen, fehlt etwas ganz Wichtiges: Sonnenlicht. Draußen ist es noch dunkel und kalt und du kommst nicht raus aus den Federn. Wir haben bärenstarke Aufsteh-Tipps!

Übrigens:
In einem Jahr verbringen wird über vierzig Stunden damit, im Bett zu liegen, uns herumzuwälzen und zu versuchen, endlich einzuschlafen. Also etwa sieben Minuten pro Nacht. Zum Wachwerden brauchen wir aber noch viel länger: Dreißig Minuten braucht der Mensch im Durchschnitt, bis der Körper richtig funktioniert. Das heißt, wir verbringen fast acht Tage im Jahr damit zu versuchen, endlich die Augen aufzubekommen.


Junge und Hund schlafen (c) picture-alliance/dpa




Und wie schlafen eigentlich Tiere?

Ein Fisch im Schlafanzug? Unvorstellbar. Oder nicht? - radioMikro-Reporterin Katharina Mutz erzählt dir mehr!

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Nicht schlafen macht krank!

Nicht schlafen bedeutet nicht einfach nur müde werden. Wer nicht schlafen darf oder kann, wird krank - wer gar nicht schläft, kann sogar sterben. Es ist deshalb sogar eine Foltermethode, Menschen am Schlafen zu hindern. Also können wir froh sein, wenn unsere Träume tanzen dürfen – auf dem Federball in Bettenhausen!

Gute Nacht und wunderschöne Träume wünschen dir


Anja Scheifinger, Kristina Dumas, Geli Schmaus, Elke Dillmann, Börnie Schulz, Tina Gentner, Ursel Böhm, Simone Wichert, Beate Brehm, Kristina Richter, Silke Schmidt-Thrö und Michaela Bold


 
  Müde? Warum gähnen wir?
  Unsere Gutenachtgeschichten: Das Betthupferl


 
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