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Schlafen - Träumen und Schnarchen
Stand: 06.02.2012
Wenn wir rennen, können wir das ein paar Minuten - manche länger, manche kürzer. Aber alle werden irgendwann müde, und die Muskeln machen schlapp. So ähnlich ist es auch, wenn wir einfach nur unseren Tag leben - wir bekommen viele Eindrücke: Unser Körper riecht, sieht, hört, schmeckt und fühlt alles mögliche. Irgendwann wird er müde und muss sich ausruhen.
Am besten sieht man das bei kleinen Babys, die ungefähr 16 Stunden am Tag schlafen - denn für sie ist alles in der Welt noch neu und sie verarbeiten die vielen Eindrücke, indem sie viel schlafen.
Der Chef über den Schlaf
Eine Stelle in unserem Körper ist der Chef über unseren Schlaf, übernimmt sozusagen das Kommando: die Zirbeldrüse. Das kleine Organ im Gehirn sendet ein Hormon in unseren Körper aus: das Melatonin, eine Art Schlafmittel. Abends, wenn es dunkel wird, arbeitet die Zirbeldrüse auf Hochtouren. Wir werden immer müder und müder und schlafen ein.
Im Schlaf wird unser Atem ruhiger, die Muskeln entspannen sich und die Organe ruhen sich aus. Unsere Körpertemperatur sinkt, der Körper fährt auf Sparflamme. Allerdings nicht ganz: Gerade im Schlaf bildet unser Körper besonders viel Wachstumshormon, den Stoff, der dafür zuständig ist, dass wir wachsen.
Noch mehr übers Einschlafen und Schlafen - und welche Botenstoffe in unserem Körper dabei helfen - steht hier!
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Schlaf ist nicht gleich Schlaf!
Es gibt Tiefschlafphasen und sogenannte REM-Phasen, die sich immer abwechseln. In der Tiefschlafphase schlafen wir, wie das Wort schon sagt, sehr tief. Die Muskeln sind entspannt, wir atmen gleichmäßig. In der REM-Phase träumen wir. REM ist eine Abkürzung für die englischen Wörter "rapid eye movements".
Diese "schnellen Augen-Bewegungen" zeigen an, dass wir träumen. Wenn man einen schlafenden Menschen beobachtet (oder zum Beispiel auch eine Katze, Katzen träumen nämlich sehr oft), kann man diese REM-Phase ganz gut erkennen. Die Augen sind geschlossen, aber unter dem Augenlid bewegt sich das Auge schnell hin und her. Man vermutet, dass die Augen sich deshalb bewegen, weil wir im Traum den Dingen oder Menschen, die wir sehen, nachschauen.
Warum träumen wir überhaupt?
Und wer denkt sich die verrückten Geschichten aus? Klick auf den roten Pfeil!
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In welcher Farbe träumen wir?
Die Wissenschaftler haben zwar schon sehr viel über den Schlaf herausgefunden, aber trotzdem bleiben Träume für uns rätselhaft. Fest steht nur, dass Kinder meistens mehr träumen als Erwachsene und dass Kindern Träume oft viel wirklicher erscheinen.
In welcher Farbe wir träumen, und wie so ein Traum entstehen könnte, kannst du hier nachlesen.
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Fritzi träumt viel von Pferden. Über ihre Träume hat sie mit Andreas Hamburger gesprochen. Der ist Psychologe.
Alpträume - Warum träumen wir schlecht?
Alpträume entstehen in unserer Phantasie, also im Gehirn. Schuld an ihnen ist der Hirnstamm, eine Art Schaltzentrale unserer Gedanken. Während wir schlafen, sendet er Signale an den Rest des Gehirns. Das macht er relativ chaotisch, denn die Gehirnteile, die für das vernünftige Denken zuständig sind, arbeiten im Schlaf nicht.
Mehr über Alpträume? Hier kannst du nachlesen, woher sie kommen - und wie sie wieder gehen!
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Schlafwandeln: Wir merken nichts davon
In Geschichten wandeln Geister und Vampire gerne zur Mitternachts-Stunde durchs Haus. Viele Kinder und so mancher Erwachsener macht das auch – und zwar ganz ohne es zu merken. Sie schlafwandeln.
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Richtig lästig: Schnarchen!
Rund zehn Millionen Deutsche schnarchen. Das sind vor allem Männer und Frauen. Kinder schnarchen seltener. Meistens merkt man selber nicht, dass man schnarcht. Nur die anderen können nicht einschlafen. Aber: was passiert eigentlich beim Schnarchen?
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Jetzt aber: Raus aus den Federn
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Spätestens im November ist es soweit. Wenn du früh aufstehst, um in die Schule zu gehen, fehlt etwas ganz Wichtiges: Sonnenlicht. Draußen ist es noch dunkel – und kalt und du kommst nicht raus aus den Federn. Wir haben bärenstarke Aufsteh-Tipps
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Nicht schlafen macht sogar krank
Nicht schlafen bedeutet nicht einfach nur müde werden. Wer nicht schlafen darf oder kann, wird krank, wer gar nicht schläft, kann sogar sterben. Es ist deshalb sogar eine Foltermethode, Menschen am Schlafen zu hindern.
Also können wir froh sein, wenn unsere Träume tanzen dürfen – auf dem Federball in Betthausen.
Gute Nacht und wunderschöne Träume wünschen dir
Anja Scheifinger, Kristina Dumas, Geli Schmaus, Elke Dillmann, Börnie Schulz, Tina Gentner, Ursel Böhm, Simone Wichert, Beate Brehm und Michaela Bold
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