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Geheimnis - Nicht für jeden bestimmt

Stand: 07.03.2012


Flüsternde Mädchen (c) Image Source
Pst! Die beiden haben ein Geheimnis!
Vielleicht hast du auch ein Geheimnis, das keiner erfahren darf? Bist du in jemanden verliebt oder hast du einen tollen, geheimen Ort entdeckt, an dem du deine Ruhe hast und von dem niemand erfahren soll

So ein Geheimnis muss gut verwahrt werden. Zum Beispiel in einem Tagebuch. Oder man schreibt es sich irgendwo auf und verschließt den Zettel dann in einer Truhe. Die muss aber so gut versteckt werden, dass sie keiner findet. Aber merk dir, wohin du sie gelegt hast, nicht dass du sie selbst nicht mehr wieder findest!

Du hast ein Geheimnis. Und jetzt?

Bastel dir hier ein Schatzkästchen für deine Geheimnisse!

Geheimsprachen

Sich ganz öffentlich über die geheimsten Herzenswünsche unterhalten und dabei nur von "Eingeweihten" verstanden werden, das geht: mit einer Geheimsprache.

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Geheime Botschaften

Um geheime Botschaften zu schreiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Text kann zum Beispiel mit einer unsichtbaren Tinte geschrieben werden. Niemand bemerkt, dass auf dem leeren Papier eine Nachricht steht. Dafür können verschiedene Flüssigkeiten verwendet werden: Zitronensaft, Milch, Zwiebelsaft oder Spucke. (Ach ja, auch mit Urin geht es.) Eine Schreibfeder kannst du aus einer Vogelfeder basteln oder aus einem Holz-Stöckchen, das du vorne gut anspitzt. Ein schräg angeschnittener Strohhalm geht auch. Sichtbar wird die unsichtbare Schrift, wenn das Blatt Papier erhitzt wird, also am einfachsten mit dem Bügeleisen oder mit einer Kerze. Aber Vorsicht, Papier brennt sehr schnell.


Die "Enigma"
Enigma (dpa) Im Zweiten Weltkrieg benutze das deutsche Militär diese Verschlüsselungsmaschine. "Enigma" wurde sie genannt. Das ist Griechisch und bedeutet "Rätsel".

Die "Enigma" ähnelte einer Schreibmaschine. Tippte man eine Nachricht auf ihr, wies sie jedem Buchstaben einen anderen Buchstaben zu. Und das immer wieder nach neuen Regeln. Nur wer das gleiche Enigma-Modell mit denselben Einstellungen hatte, konnte die Nachrichten entschlüsseln.


Eine andere Möglichkeit, geheime Botschaften zu versenden, ist die Verschlüsselung der Nachricht. Das heißt, jeder kann sehen, dass etwas auf dem Papier steht, aber niemand kann es verstehen. Die alten Griechen haben das zum Beispiel so gemacht:

Ein Stock als Schlüssel

Sie nahmen einen langen Papierstreifen und wickelten ihn um einen dicken Holzstock, etwa so wie ein Nudelholz. Der Streifen wurde aber nicht gerade darumgewickelt, sonst würde er sich ja selbst zudecken. Sie wickelten den Papierstreifen schief um das Holz, so wie einen Verband um den Arm. Jetzt schrieben sie die geheime Nachricht quer auf den Papierverband drauf. Wurde der Papierstreifen abgewickelt, dann standen lauter sinnlose Buchstaben hintereinander. Erst wenn der Streifen wieder über das Holz gewickelt wurde, waren die richtigen Buchstaben wieder nebeneinander und das Ganze gab einen Sinn. Hatte der Empfänger der Nachricht kein Nudelholz, dann konnte er sie nicht lesen.

Der Alphabet-Trick

Wem das alles zu kompliziert ist, der kann es einfacher machen. Dann gilt einfach nur jeder zweite Buchstabe, und der Buchstabe dazwischen bedeutet gar nichts.
M t a g x r p w e r t i z k t heißt dann: Max petzt.


Jolyne Klützmann, Bernhard Schulz und Astrid Halder

 
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