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Weihnachtsbräuche – Backen und Schenken

Stand: 02.12.2014


Ein Mädchen schmückt den Christbaum (c) dpa























Warum wir zu Weihnachten Kekse backen und uns Geschenke machen, weiß niemand so ganz genau. Aber es gibt Brauchtumsforscher, die haben Vermutungen, woher diese Bräuche und noch andere kommen.

Bräuche?!
Ein Brauch ist etwas, das unser Leben ziemlich stark bestimmt. Viele Dinge, die wir Menschen gewohnheitsmäßig oder jedes Jahr immer wieder gleich machen, nennt man Bräuche. Zum Beispiel Geburtstag feiern, jodeln oder Ostereier verstecken.


Adventskalender – Wie die Wartehilfe erfunden wurde

Adventskalender  (c) Getty Images
Auch vor 150 Jahren dauerte das Warten auf Weihnachten schon viel zu lange und die Kinder waren viel zu ungeduldig. Also haben sich die Eltern etwas ausgedacht, damit ihre Kinder immer genau wissen, wie viele Tage es noch bis Heiligabend sind.

Zuerst waren es Strichkalender: 24 Kreidestriche an einer Zimmertür, die nach und nach weggewischt werden durften. Ein anderer Vorgänger des Adventskalenders waren Weihnachtsuhren mit 24 Feldern und einem Zeiger oder eine Adventskerze mit 24 Linien, die jeden Tag ein klein bisschen weiter abbrennen durfte.

Das alles wurde Gerhard Lang aus Maulbronn in Baden-Württemberg eines Tages zu langweilig. Er wollte etwas Neues. Schon als er ein kleiner Junge war, hatte ihm seine Mutter 24 kleine Gebäckstücke auf einen Karton mit nummerierten Feldern aufgenäht. Als großer Junge wollte Gerhard Lang nun einen Adventskalender mit Bild und Text entwerfen - für jeden Tag etwas anderes.

Und so machte Gerhard Lang die Erfindung - klick den Pfeil!

Die Geschichte des Adventskalenders

Isabel, Luca, Tobias und Konstantin haben sich zusammen mit radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner auf einer Ausstellung zur Geschichte des Adventskalenders umgeschaut und Petra Weber vom Stadtmuseum Kaufbeuren Fragen dazu gestellt. Klick den Startknopf!

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Silberner Adventskranz (c) dpa























Woher kommt eigentlich der Adventskranz?

Adventskranz (c) Getty Images
Wahrscheinlich war Johann Hinrich Wichern, ein evangelischer Pfarrer in Hamburg, derjenige, der den Adventskranz erfunden hat. Er hatte das "Rauhe Haus", eine Art Kinderdorf, gegründet. Dort wurden um das Jahr 1850 herum während der Adventsandachten viele Kerzen hintereinander angezündet. Später haben sie dann, je nach Länge der Adventszeit, 24 bis 28 Kerzen auf einem großen runden Kronleuchter angebracht. Mit jedem Tag durfte eine Kerze mehr angezündet werden - und an den vier Adventssonntagen eine große. Dieser festliche Kronleuchter wurde mit Tannengrün geschmückt. Daraus entwickelte sich dann der kleinere Adventskranz mit vier Kerzen. Dieser Brauch verbreitete sich ab da immer mehr.

Zu einem richtigen Adventskranz gehören also Kerzen, ein Kranz und etwas Grünes, meistens Tannengrün. Natürlich gibt es heute die verschiedensten Adventskränze und keineswegs sind die immer grün. Aber rund sind sie eigentlich immer. Der Kranz kann deshalb auch als Symbol für Unendlichkeit gesehen werden, denn er hat keinen Anfang und kein Ende.

Und warum sind auf unserem Adventskranz immer genau vier Kerzen?

Bescherung seit sechshundert Jahren

Geschenke (c) dpa
Das Schenken hat eine ganz wichtige Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen. Mit einem Geschenk zeigt man jemandem, dass man ihn schätzt und mag. Besonders gerne schenken wir zu festlichen Anlässen.

So gibt es seit ungefähr sechshundert Jahren die Bescherung an Weihnachten. Bis dahin hatte der Nikolaus immer die Gaben gebracht, allerdings am 6. Dezember. Das macht er heute immer noch: Mandarinen, Nüsse, Äpfel und Süßigkeiten finden sich in seinem Sack. Die großen Geschenke aber gibt es erst am 24. Dezember. Das hat übrigens seinen Ursprung in einer Zeit, die noch länger zurückliegt: Vor 2.000 Jahren feierten die Römer am Ende des Jahres die sogenannten Saturnalien zu Ehren des Gottes Saturn. Während dieser Feiern machten die reicheren Leute denen, die nicht so viel Geld hatten, Geschenke. Damit wollten sie auch zeigen, wie wohlhabend sie waren.

radioMikro-Reporter Mischa Drautz hat sich vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn das Christkind, der Nikolaus und der Weihnachtsmann in einer Talkshow aufeinander treffen würden. Klick auf "Start"!

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Die besten Verstecke für Geschenke

radioMikro-Reporterin Katharina Winter hat sich bei euch umgehört, welches die besten Verstecke für die Weihnachtsgeschenke sind.
Hier sind eure Tipps - Klick auf den Startknopf!



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Plätzchen backen ist ein ziemlich alter Brauch

Plätzchen © Getty Images
Früher wurden die Geschenke vom Nikolaus gebracht. Der heilige Nikolaus, also der echte, von dem der Brauch abstammt, hat nämlich in seinem richtigen Leben armen Leuten geholfen und sie beschenkt. Und in einer der Geschichten, die man über ihn erzählt, hat er einem armen Familienvater drei goldene Kugeln geschenkt, damit der seine Töchter retten kann. Aus diesen goldenen Kugeln wurden dann im Laufe der Zeit die Äpfel, die der Nikolaus den Kindern mitgebracht hat. Dann kam irgendwann auch der Brauch dazu, einen Baum aufzuhängen (die Weihnachtsbäume hingen nämlich früher von der Decke). An den Weihnachtsbaum haben die Menschen dann die Äpfel gehängt und auch irgendwann Kekse dazu, denn Kekse waren damals schon etwas Besonderes.

Aber es gibt auch noch eine andere Erklärung - klick auf den Pfeil!

Weihnachtsessen einst und jetzt

Das Thema "Essen zu Weihnachten" ist und war den Menschen schon immer wichtig. radioMikro-Reporterin Ursel Böhm erzählt dir mehr darüber!

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Rauschgoldengel aus Nürnberg

Heute rauscht er nicht mehr ...
Der Rauschgoldengel gehört zu Nürnberg wie die berühmten Lebkuchen und die Bratwürstchen. Es gibt ihn schon seit etwa vierhundert Jahren – genau so lange wie den Nürnberger Christkindlesmarkt. Damals wurde er aus hauchdünnen Messingfolien hergestellt. Die haben bei der Verarbeitung geknistert und gerauscht, daher der Name: Rauschgoldengel. Heute werden die Engel aus Papier gefaltet.

Auffällig ist, dass der Engel keine Arme hat. Das kommt, weil er schon so alt ist. Er ist den Puppen nachempfunden, mit denen die Kinder vor vierhundert Jahren gespielt haben. Die Puppen hatten damals keine Arme und Beine. Sie bestanden nur aus einem Kopf und einem Körper, um den ein Gewand gelegt war. Wie bei einem Wickelkind.

Zwetschgenmännla aus Nürnberg

Zwetschgenmännla (c) dpa
Das Nürnberger Zwetschgenmännla gibt es schon sehr, sehr lange: Vor ungefähr fünfhundert Jahren wurden die ersten von ihnen gemacht. Ein alter Mann, sehr arm und Drahtzieher von Beruf, hatte neben seiner Schmiede auch einen kleinen Garten mit Obstbäumen. Eines Tages ist der alte Mann krank geworden und die Kinder aus seiner Nachbarschaft haben ihn versorgt, bis er wieder gesund war. Aus Dankbarkeit hat der Mann ihnen Zwetschgen von seinen Bäumen gepflückt, sie auf Draht aus seiner Schmiede aufgezogen und daraus Puppen gemacht. Jedes Jahr zu Weihnachten hat er ihnen neue gebastelt.

Heute haben die Zwetschgenmännla neben Armen und Beinen aus Zwetschgen auch einen Kopf aus einer Walnuss – und man kann ihnen anziehen, was man will. Mit einem goldenen Rock und goldenen Haaren werden sie zu Engeln. Mit einem Besen in der Hand und einer Warze entsteht eine Hexe. Oder mit einer schwarzen Leiter in der Hand ein Schornsteinfeger, der Glück bringt.

Weihnachten in aller Welt

Wie wird in anderen Ländern Weihnachten gefeiert? Das hat radioMikro-Reporterin Kristina Richter für dich herausgefunden! Klick den Startknopf!

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Ursel Böhm, Sandra Limoncini, Alex Naumann, Anja Scheifinger, Susanne Roßbach


 
  Und woher kommen die Weihnachtsbäume?
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