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Stimme - Wie sie entsteht und wie sie klingt

Stand: 01.02.2015


Rihanna (c) dpa



Mit der Stimme können wir nicht nur sprechen und singen, sie gibt auch - ob wir wollen oder nicht - unsere Gefühle wieder. Und: Die Stimme klingt nicht nur bei jedem Menschen anders, ihr Klang hängt auch davon ab, wo wir gerade sind. Aber wie und wo entsteht sie eigentlich, die Stimme?

radioMikro-Reporterin Susanne Roßbach hat sich erklären lassen, wie unsere Stimme entsteht. Erfahren hat sie dabei auch etwas über "Klicklaute" in afrikanischen Sprachen.

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Ohne Luft kein Pieps

Bei Jungs ...
... wird die Stimme in der Pubertät tiefer, weil der Kehlkopf in dieser Zeit wächst und dadurch auch die beiden Stimmbänder länger werden. Je länger die sind, desto tiefer wird die Stimme.
Männerstimmen klingen also von Natur aus anders als Frauenstimmen.
Ohne Luft käme aus unserem Hals kein Ton raus. Die Luftröhre geht durch den Hals in die Lungen und versorgt unseren Körper mit Luft. Damit ein Ton entsteht, drücken wir die Luft aus den Lungen durch die Luftröhre wieder nach oben in unseren Hals. Dort sitzt der Kehlkopf und auf dem sitzen zwei winzige kleine Stimmbänder. Die vorbeiströmende Luft bringt die Stimmbänder zum Schwingen und dabei entsteht ein Ton. Die Fachleute sagen dazu auch "Primärton". Dieser Ton ist nämlich nur ganz, ganz leise, für uns gar nicht hörbar und kein Mensch würde uns so verstehen. Mit diesem Ton kämen wir also nicht sehr weit. Um diesen Ton zu verstärken, braucht er Resonanzräume, der ihn verstärkt. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie bei der Gitarre: Der große Holzkörper verstärkt hier das leise Zupfen an der Gitarrensaite. Solche Resonanzräume sitzen bei uns vor allem im Kopf. Wenn wir sprechen wird der leise Ton, der aus dem Kehlkopf kommt, in den Nasenhöhlen, im Schädel und in den Wangen verstärkt. Ein bisschen ist das so, als hätten wir Lautsprecher in unserem Körper eingebaut.

Was unsere Stimme alles kann? Die Bandbreite reicht von hohen Piepstönen bis zum brummigen Bass, von lautem Geschrei bis zu leisem Flüstern. radioMikro-Reporterin Michaela Bold hat es gemeisam mit Paula und Carla und Sprachtrainerin Marcella Reinertshofer-Beck ausprobiert.

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Wenn die Töne plötzlich aus der Nase kommen

Bei manchen Lauten bleibt unser Mund ganz oder fast ganz geschlossen - und trotzdem erzeugen wir einen Ton: Zum Beispiel, wenn wir "m", "n" oder "ng" (wie in "Engel") sagen. Bei diesen Lauten hilft das so genannte Gaumensegel mit: Es heißt so, weil es wie ein Segel hinten im Hals aufgespannt ist und die Öffnung zwischen Rachen und Nasenraum auf- oder zumachen kann. Das passiert, wenn wir schlucken, gähnen oder zum Beispiel eben "m" sagen. Bei dem Laut "m" wird die Luft in die Nase geleitet, der Ton kommt also aus unserer Nase. Fachleute nennen diese Laute darum "Nasale".

Aber was passiert, wenn wir erkältet sind und die Nase verstopft ist? Versuch mal, einen Satz wie "Milch macht müde Männer munter" mit zugehaltener Nase zu sagen. Das wird schwierig, denn wenn die Nase zu ist, sucht sich die Luft einen anderen Weg und strömt aus dem Mund: Unsere Stimme klingt verschnupft und der Spruch wird zu "Bilch bacht büde Bänner bunter". Alle "m"-s hören sich plötzlich wie "b"-s an. Bei "n" funktioniert das ähnlich. Du kannst es mit dem Satz "Nie nagen Nashörner Nüsse" testen. Bei verstopfter oder zugehaltener Nase klingen alle "n"-s wie "g"-s.

Karin Schumacher, Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk und Sprechtrainerin, hat Romy und radioMikro-Reporterin Kristina Richter noch mal genauer erklärt, wie das mit der Luft funktioniert, wenn wir "m" sagen.

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Bayerische Staatsoper (c) Wilfried Hösl Opernsängerin Jennifer Trost (c) Wilfried Hösl Thomaner (c) dpa
 


Unsere Stimme – einzigartig wie ein Fingerabdruck?

radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö wollte das genau wissen und hat sich schlau gemacht.

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Wie funktioniert die Stimme?

Auch radioMikro-Reporterin Kathrin Hasselbeck hat die Einzigartigkeit unserer Stimme beschäftigt: Sie hat herausgefunden, warum manche Stimmen hoch und manche Stimmen tief klingen und wie unsere Stimme überhaupt funktioniert. Klick den Startknopf!

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Laut wie ein Presslufthammer

Wichtiger Unterschied
Die Zahl der Schwingungen wird in Hertz gemessen. Wie laut eine Stimme ist, wird in Dezibel gemessen.
Je schneller die Stimmbänder schwingen, desto höher wird ein Ton. Bei einem Mann, der ganz normal spricht, schwingen die Stimmbänder so um die 120 mal in einer Sekunde, bei einer Opernsängerin sogar bis zu 980 mal! Wenn man ganz laut schreit, dann kann man bis zu 100 Dezibel erreichen. Das ist fast so laut wie ein Presslufthammer.

Wenn unser Körper in Ordnung ist, das heißt: gut gespannt, nicht verkrampft, nicht zu fest und nicht zu lasch, dann schwingt das ganze System besser mit und dann schwingt die Stimme auch schön. Je mehr Raum die Stimme hat, desto voller klingt sie. Das heißt aber nicht, dass man groß und dick sein muss, um eine tönende Stimme zu haben. Die Vorstellung vom dicken, gemütlichen Sänger, der in der Oper seine Arien schmettert, stimmt also nicht.

Die Opern-Sängerin Jennifer Trost hat radioMikro-Reporterin Astrid Halder gezeigt, wie unterschiedlich sich ihre Stimme in verschiedenen Räumen anhört. Hier singt sie in einem kleinen Zimmer. Vorhänge und Teppich "schlucken" hier die Stimme.

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Hier singt Jennifer Trost auf einer großen Bühne. Die Stimme kommt wegen der Größe des Raums wunderbar zu Geltung.

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Babygeschrei auf dem Kammerton a

Ganz am Anfang klingen übrigens alle Stimmen gleich: Neugeborene schreien auf der ganzen Welt auf dem Kammerton a. Im Laufe der Zeit wächst der Tonumfang langsam: Wenn wir in der Schule kommen, dann umfasst unsere Stimme schon eine ganze Oktave, also eine ganze Tonleiter. Als Erwachsene bringen wir dann nochmal doppelt so viele Töne heraus, also zwei Oktaven. Richtig gute Sänger schaffen sogar vier Oktaven.

Absichtlich schräg singen? Wie geht das?

Singen muss man lernen - wie z.B. auch Fahrradfahren. Bei modernen Chorwerken und Opern findet man oft "schräge Töne" - also Akkorde, die nicht so zusammenpassen wie in einem schönen C-Dur-Dreiklang. Ist es schwer, schräge Töne zu singen? Do Re Mikro-Reporterin Kristina Dumas hat Gabi Weinfurter vom Chor des Bayerischen Rundfunks getroffen und es mit ihr ausprobiert!

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Viel Spaß beim Experimentieren mit deiner Stimme wünschen dir

Astrid Halder, Kristina Dumas und Michaela Bold

 
  Vibrato - Wenn unsere Stimme musikalisch bebt
  Glissando - Wenn die Töne Rutschbahn fahren


 
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