<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Tiere im Winter - Schlafen, wärmen, tarnen

Stand: 11.02.2014


Tiere im Winter (c) dpa/Collage: BR



Tiere können ihr Futter nicht im Supermarkt kaufen und sie haben auch keine Heizung in ihren Behausungen. Deswegen haben sie die verschiedensten Tricks entwickelt, wie sie über den Winter kommen. Hier stellen wir dir einige davon vor!

Winterschlaf und Winterruhe - was ist der Unterschied?

Und was ist eine Winterstarre?

Hirsche im Winter

Hirsch und Reh im Schnee (c) picture-alliance
Nicht soviel Rennen - das verbraucht doch Energie!
Während andere den Winter verschlafen, sind Hirsche und ihre Hirschkühe hellwach. Angenehm ist das für sie erst einmal nicht: Es ist kalt und durch den Schnee gibt es nicht so viel Futter. Aber sie haben sich angepasst. Im Herbst wechseln sie schon zum dicken Winterfell. Und dann heißt es Energiesparen. Denn je mehr Energie Hirsche verbrauchen, desto mehr Futter brauchen sie. Also bewegen sie sich weniger, senken ihren Puls und "beheizen" ihr Blut in den Beinen nicht mehr so stark. Dadurch sind sie leider aber auch empfindlicher. Sobald sie erschreckt werden und sie flüchten müssen, verbrauchen sie jede Menge Energie. Als Futter finden sie nicht nur Moose, sondern bedienen sich wie im Sommer auch an Rinden, Knospen und kleinen Baumtrieben. Wenn das Futter am Boden eingeschneit wird, umso mehr. Den Bäumen bekommt das allerdings nicht gut. Deswegen gibt es im Voralpenland auch öfter Wintergatter, also eingezäunte Gebiete, in denen Hirsche vom Menschen eingesperrt und gefüttert werden, damit sie keine Bäume beschädigen.

Eulen im Winter

Wie kommen Eulen durch den Winter? radioMikro-Reporterin Katharina Mutz hat es für dich herausgefunden - klick den Startknopf!

This text will be replaced


Tierische Wärmtricks

Schneebett, hohle Haare oder Frostschutzmittel - einige Tiere haben ganz besonderes Tricks auf Lager, die sie vor der Kälte und dem (Er-)Frieren schützen ...

Hier sind einige der interessantesten tierischen Wärmtricks!

Wintertarnfell oder -gefieder

Damit Tiere, die nicht Winterschlaf halten, auf dem weißen Schnee nicht auffallen, haben manche von ihnen eine besondere Tarnung entwickelt ...

Wintertarnung bei Hermelin, Schneehuhn oder Schneehase!

Kind mit kleinem Hund im Schnee (c) dpa























Was machen unsere Haustiere im Schnee?

Hündchen mit Hundemantel (c) dpa
Katzen sind wasserscheu, Hunde springen gerne mal in einen See oder Bach. So weit ist alles klar.

Aber was ist mit gefrorenem Wasser, also mit Eis und Schnee? Mögen unsere Haustiere das auch? Und frieren sie eigentlich, wenn sie im Winter draußen sind?


... und hier geht's weiter!

Was machen Ameisen im Winter?

Ameisen (c) dpa
Wenn die Herbststürme übers Land fegen und es von Tag zu Tag kälter wird, machen sich die Ameisen auf in ihr Winternest. Sehr weit müssen sie nicht krabbeln, aber dafür sehr tief - ein Meter ist für eine Ameise so viel wie für uns vierzig Stockwerke: Mehrere Meter unter dem Ameisenhaufen liegt also das Winternest, zum Beispiel unter den Wurzeln eines großen Baumes.

Dort unter der Erde ist es wärmer als in den Gängen aus Tannennadeln, Zapfen und Holzstückchen. Am tiefsten Punkt versammeln sich die Königin und die Arbeiterinnen und fallen in eine Art Winterschlaf. Allerdings sind sie während dieser Zeit nicht allein - in den kalten Monaten haben sie Gäste in ihrem Nest ...

... und hier geht's weiter!

Wie kommen Ameisen durch den Winter?

Das hat sich radioMikro-Reporter Börni Schulz gefragt - hier ist sein Bericht! Klick den Startknopf!

This text will be replaced


Was machen Biber im Winter?

Biber (c) dpa
Knapp einhundert Jahre lang war der Biber aus Bayern und vielen anderen Ländern in Europa verschwunden - er galt hier als ausgerottet. Die Menschen fanden sein Fleisch einfach zu lecker und auch sein dichter Pelz war so begehrt, dass er überall gejagt wurde.

Dabei war der Biber eigentlich zuerst da. In Bayern nagen Biber schon seit fünfzehn Millionen Jahren, Menschen laufen hier erst seit 100.000 Jahren herum. Seit dreißig Jahren versucht man nun den Biber, das zweitgrößte Nagetier der Welt (kommt gleich nach dem südamerikanischen Wasserschwein), wieder anzusiedeln ...

... und hier geht's weiter!

Wie überwintern Eichhörnchen?

Eichhörnchen (c) BR
Wenn es draußen kalt ist, dann rollt sich das Eichhörnchen in seinem Nest zusammen und wickelt den langen Schwanz wie eine Decke um sich herum. Eichhörnchen sind wetterscheu. Sobald es draußen regnet oder schneit, bleiben sie in ihrem Nest.

Ihre Nester sind sehr bequem, warm und vor allem trocken. Egal, ob sich ein Eichhörnchen einen hohlen Baumstumpf als Wohnung aussucht oder ob es sein Nest in eine Astgabel baut: Eichhörnchennester haben immer ein Dach, einen von innen verschließbaren Eingang und sie sind so warm gepolstert, dass das Eichhörnchen nicht friert. So ein Eichhörnchennest hat aber keinen Vorratskeller, in dem das Eichhörnchen seine Wintervorräte aufheben könnte ...

... und hier geht's weiter!

Fisch (c) dpa
Was machen die Fische im Winter?

Im Winter kann man keine Ringe auf der Wasseroberfläche der Seen, Bäche und Flüsse in Bayern beobachten, weil die Fische nicht nach Insekten schnappen. Wenn das Wasser langsam kälter wird und zum Teil auch gefriert, beginnt die ruhige Zeit für die Fische. Sie bewegen sich nur so viel, wie unbedingt nötig ist.

Sie leben von ihren Fettreserven, die sie sich im Sommer angefressen haben und von den restlichen Pflanzen und kleinen Lebewesen, die sie im Winter noch im Wasser finden können. In der kalten Jahreszeit ist der Kreislauf des Fisches ganz auf Sparflamme gestellt. Der Fisch passt auch seine Körpertemperatur der Wärme des Wassers an; wird das Wasser kälter, wird der Fisch kälter. Wird das Wasser im Frühjahr wieder wärmer, nimmt die Körpertemperatur des Fisches wieder zu ...

... und hier geht's weiter!

Was machen Honigbienen im Winter?

Honigbiene an Schneeglöckchen (c) dpa
Tiere haben im Winter keine Heizungen in ihren Behausungen? Denkste! Die Bienen haben sich da was ganz besonderes ausgedacht: Sie bleiben den ganzen Winter über in ihrem Bienenstock und bauen sich dort zwischen den Waben eine Heizung aus ihren eigenen Körpern ...

Normalerweise werden Bienen nur sechs Wochen alt. Im Winter aber, da können keine neuen Bienen schlüpfen, dazu ist es viel zu kalt und es gibt auch keinen Honig, weil es ja keine Blumen gibt. Deshalb gibt es extra Winterbienen. Die werden sechs Monate alt. So kommt das Bienenvolk über den Winter. Im Frühling schlüpfen dann wieder neue Sommerbienen ...

... und hier geht's weiter!

Die Marienkäfer-Taktik

Viele Marienkäfer © dpa
Marienkäfer überwintern nach einer cleveren Taktik. Nach einer Fünf-Punkte-Taktik sozusagen. Punkt eins:
Sie suchen sich einen Ort, an dem sie geschützt sind. Unter Laub oder Moos, in tiefen Baumritzen oder unter dicken Felsbrocken. An solchen Plätzen sind sie dem direkten Frost nicht ausgesetzt. Temperaturen von -10 bis -15 Grad können sie aber gut aushalten.

Punkt zwei:
Sie haben die richtige Körperflüssigkeit. Der Marienkäfer hat, wie viele andere Insekten, in ihrer Körperflüssigkeit eine Art Frostschutzmittel, damit sie im Frost nicht zerplatzen. Das funktioniert so ähnlich, wie das Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage vom Auto ...

... und hier geht's weiter!

Zwei Zwergbläulinge © dpa
Schmetterlinge im Winter

Schmetterlinge kommen auf ganz verschiedene Arten durch den Winter. Die meisten sterben im ersten Frost und lassen in kleinen Ritzen oder hohlen Pflanzen-Stängeln ihre Eier oder kleine Raupen zurück. Andere Schmetterlinge überwintern im Puppenstadium an einen Baum geklebt, getarnt als Zweig oder trockenes Blatt.

Aber einen Schmetterling gibt es, der hat sich was ganz besonders Schlaues ausgedacht: der Schwarzgefleckte Bläuling. Seine Raupe macht sich im Herbst auf die Suche nach einer Ameisenstraße. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich sind Ameisen Feinde der Schmetterlingsraupen. Ameisen fressen Schmetterlinge nämlich, wenn sie können ...

... und hier geht's weiter!

Wie halten sich Wale warm?

Walflosse (c)  dpa
Erst mal zur Erinnerung: Wale sind, obwohl sie im Wasser leben, keine Fische. Wale sind Säugetiere, sie haben Lungen, und sie müssen zum Atmen auftauchen. Wale sind perfekt an das Leben im Meer angepasst und können viel länger die Luft anhalten als andere Tiere. Und es gibt zwei Arten von Walen: die Zahnwale und die Bartenwale.

Die Zahnwale haben Zähne. Sie machen Jagd auf Fische und Tintenfische. Zu den Zahnwalen gehören die großen Pottwale, die bis zu tausend Meter tief tauchen können. Die kleinen Zahnwale werden Delfine genannt. Delfine tauchen nicht so tief, denn in der Tiefsee ist es ihnen viel zu kalt ...

... und hier geht's weiter!

Olga-Louise Dommel, Kilian Leypold, Julie Metzdorf, Anja Mösing, Inga Nobel, Silke Schmidt-Thrö, Bernhard Schulz, Barbara Weiß, Simone Wichert


 
  ... oder einfach abhauen im Winter - wie die Zugvögel!
  Zurück zum Wissenslexikon



Hilfe   Kontakt