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Mittelalter - Musik, Ritter, Speisen, Bauwerke

Stand: 12.02.2016


Ritterturnier bei der Landshuter Hochzeit 2009 (c) dpa























Warum heißt das Mittelalter eigentlich "Mittelalter"?

Das Mittelalter heißt "Mittelalter", weil es zwischen zwei Zeiten, zwischen einer "alten" und einer "neuen Zeit" liegt. Das Mittelalter ist dabei eine Zeitspanne von ungefähr tausend Jahren, in etwa die Zeit zwischen dem Jahr 500 und dem Jahr 1500. Genauer will sich da keiner festlegen.

Lies, woran die Menschen im Mittelalter glaubten, und wie das Mittelalter aufhörte: Klick den Pfeil!

Hat's die Ritter gefroren?

So eine Ritterrüstung sieht schick aus. Aber zieht's da nicht ganz schön durch? Haben die Ritter gefroren? radioMikro-Reporter Manuel Hoffmann erzählt, wie sich die Leute im Mittelalter gewärmt und gewaschen haben.

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"Wie ich ein Ritter wurde"

Zwei Ritter im Kampf (c) dpa
(Auszug aus dem Tagebuch von Ritter Kunibert von Kuniburg)

"Abschied von Zuhause. Die Pferde standen bereit. Meine Mutter weinte verzweifelt, mein Kindermädchen auch und ich, Kunibert, weinte innendrinnen in mir, ohne Tränen, damit es niemand merkt und verfluchte den Tag, an dem ich meinen Vater, den stolzen Ritter Sigismund angebettelt habe: Vater, ich möchte so gerne ein Ritter werden wie du.

Mein Vater hat mir erklärt: Es ist nicht leicht, ein Ritter zu werden, Kunibert! Mit sieben Jahren musst du unsere Burg verlassen und wirst auf eine andere Burg gebracht, zu einem fremden Ritter. Dem musst du dienen. Und bei dem wirst du viele wichtige Dinge lernen, die man als Ritter können muss. Zum Spielen bleibt dir keine Zeit mehr und für Heimweh auch nicht.

Wie wahr, wie wahr. Der Anfang war sehr schwer."
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Und so wird man zum Ritter: mit dem Ritterschlag

Ursprünglich hieß der Ritterschlag, also die feierliche Verleihung der Ritterwürde, Schwertleite.
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Wappen - der Ausweis des Mittelalters

Hätte es keine Ritter gegeben, wären wahrscheinlich auch nie die Wappen erfunden worden. Vor allem an den Rüstungen und den klobigen Helmen lag das. Klick dich schlau!

Aus dem Leben eines Burgfräuleins

Burgfräulein beim Kaltenberger Ritterturnier (c) BR
Wer glaubt, ein Burgfräulein spazierte den ganzen Tag in samtenen Gewändern auf der Burgmauer auf und ab und hielt dort nach edlen Rittern Ausschau, die für sie ihr Leben riskieren wollten – der täuscht sich. Aber gewaltig! Das Leben eines Burgfräuleins war gar nicht besonders lustig.

Die meisten wurden schon als Kinder mit irgendeinem Ritter verlobt. Die Heirat fand dann mit 14 oder 15 Jahren statt. Mit Liebe hatte das nichts zu tun. Viele Burgfräulein sahen ihren Zukünftigen erst kurz vor der Heirat zum ersten Mal.


Sie sollten ihn nur heiraten, weil er eine "gute Partie" war, also Geld und Ansehen hatte.
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Musikinstrumente im Mittelalter

Eine Drehleier wird gespielt (c) dpa
Im Mittelalter gab es sehr viele Musiker. Die zogen als fahrende Spielleute von Burg zu Burg oder von Dorf zu Dorf, um die Leute mit ihrer Musik und ihren Geschichten zu unterhalten.

Ein Instrument, das den Leuten im Mittelalter sehr viel Spaß machte und auch bei den Spielleuten sehr beliebt war, ist das Psalter. Das Psalter ist ein kleiner Holzkasten, auf dem mehrere Saiten aufgespannt sind, so ähnlich wie bei einer Zither. Beim Spielen legt der Musiker sein Instrument auf die Knie und zupft die Saiten.

Ein ebenso wichtiges Instrument, wie das Psalter war in der mittelalterlichen Musik die Drehleier.
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Speisen im Mittelalter

Gewürze (c) dpa
Wenn einer im Mittelalter Gewürze hatte, war er reich.
Es gab einmal eine Zeit, da kannte hierzulande niemand Kartoffeln oder Tomaten - und somit auch keine Pommes. Und wenn man nicht superreich war, gab's auch keinen Zucker - also auch keinen Pudding und keine Schokoladencreme aufs Brot. Das war im Mittelalter.

Dafür aßen die Menschen Schnepfen, Amseln und manche sogar Igel - und tranken kalten Wein zum Frühstück. Aber auch nur, wenn sie reich waren.

Ein Ritter zum Beispiel konnte im Mittelalter so ziemlich alles essen: Fleisch, Gemüse, Hähnchen, Wurst und Brot.
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In München tanzen alle sieben Jahre die Schäffler

Der Schäfflertanz (c) dpa
Schäffler nennt man die Leute, die von Beruf Fassmacher sind. Sie machen Fässer für Bier oder Wein. Früher war Schäffler ein sehr wichtiger Beruf, denn früher bewahrte man fast alle Dinge in Fässern auf: nicht nur Bier und Wein, sondern auch Lebensmittel wie Fleisch oder Salz.

Im Mittelalter haben die Schäffler einmal die ganze Stadt München vor dem Untergang gerettet: Im Jahr 1517, also vor fast 500 Jahren, wütete nämlich in München eine schwere Krankheit: die Pest. Tausende Menschen starben damals. Die Leute, die noch lebten, trauten sich irgendwann nicht mehr aus ihren Häusern, weil sie Angst hatten, sich anzustecken.


Händler und Bauern aus der Umgebung wagten sich nicht mehr in die Stadt. München drohte eine Hungersnot.
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Bis in den Himmel - Kathedralen im Mittelalter

Kölner Dom (c) Getty Images
Gotische Kathedrale: der Kölner Dom.
Das Mittelalter ist ja schon ganz schön lange her und viele Dinge von damals sind seitdem kaputtgegangen. Das Wenige, was noch übrig geblieben ist, liegt in Museen hinter Glasscheiben herum. Einzige Ausnahme: die Gebäude aus dem Mittelalter!

In vielen Städten gibt es noch Fachwerkhäuser aus Holzbalken und mit Stroh-Lehm-Mauern. Aber viel spektakulärer sind die mittelalterlichen Kathedralen! Der Turm des Ulmer Münsters ist noch heute der höchste Kirchturm der Welt! Besonders schön ist auch der Kölner Dom, die dritthöchste Kirche der Welt. Auch Regensburg, Erfurt, und Freising haben riesige Kathedralen aus dem Mittelalter.

Den Stil, in dem sie gebaut sind, nennt man Gotik. Typisch für die Gotik ist, dass alle Teile gen Himmel streben. Fenster, Türen, Pfeiler und Bogen: Alles ist extrem hoch. Dabei gab es zu dieser Zeit weder Stahlgerüste noch Bagger. Es gab ja nicht mal Strom und daher auch keine Presslufthammer oder Zementmischer. Trotzdem hatten die Bauleute alle Werkzeuge, die sie brauchten.

Willst du mehr über diese Werkzeuge und den Kathedralenbau wissen? Dann klick den Pfeil!

Alter Sänger neu entdeckt

radioMikro-Reporterin Ronja Goj hat sich auf die Spuren von Mittelaltersänger Walther von der Vogelweide begeben. Wie seine Musik klingt? Hör sie dir hier an - klick den Startknopf!

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