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Entdecker - Große Abenteurer

Stand: 06.05.2009


Neil Armstrong betritt den Mond (c) dpa
Am 21. Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seine Worte: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit" sind weltberühmt.




Neil Armstrong - Der erste Mensch auf dem Mond

Der wichtigste Körperteil von Neil Armstrong ist der linke Fuß. Mit diesem Fuß berührte er nämlich am 21. Juli 1969 nachts um genau 2 Uhr 56 (UTC) den Mond und sprang als erster Mensch auf ihm herum. Vier Tage zuvor war er mit dem Raumschiff Apollo 11 in den Weltraum gestartet. Allerdings hatte ihn die amerikanische Raumfahrtbehörde nicht wegen seiner schönen Füße zum Kommandanten von Apollo 11 gemacht: Neil Armstrong war einer der besten Piloten, die Amerika damals hatte. Mit 16 Jahren machte er seinen Pilotenschein und mit 25 Jahren war er Testflieger für die ersten Raketenflugzeuge. Außerdem war er auch Professor für Mathematik; man muss also schon mehr als einen linken Fuß haben, um Astronaut zu werden.

Alexander von Humboldt - Abenteurer und Genie!

Humboldtpinguin (c) Getty Images
Sogar Tiere wurden nach ihm benannt: Humboldtpinguine!
Die Reiseberichte von Alexander von Humboldt erinnern ein bisschen an einen Indiana Jones Film: Der Forscher schlägt sich durch den Dschungel, umgeben von gefährlichen Tieren, eingehüllt in Insekten und zum Essen gibt es nichts außer Ameisen und Affen.

Humboldt wollte herausfinden, wie die Lebewesen und ihre Umwelt zusammenhängen. Dafür ist er vor über 200 Jahren nach Südamerika gereist. Über fünf Jahre hat er die Tiere und Pflanzen des Dschungels untersucht. Über 60.000 Pflanzen hat er mit zurück nach Europa gebracht. Er interessierte sich aber nicht nur für Tiere und Pflanzen: Er wollte in jede Höhle klettern, in jeden Vulkan schauen, auf jeden Berg klettern und jeden Stern am Himmel beobachten. Humboldt war ein echtes Genie und beschränkte sich nicht nur auf eine Wissenschaft, sondern wollte am liebsten alles erforschen.

Georg Kirner - Ein Entdecker aus Bayern

Schorsch Kirner (c) Schorsch Kirner
Schorsch (eigentlich Georg) Kirner ist auf einer Alm in den bayerischen Bergen aufgewachsen. Schon als Kind fragte er sich: "Was wird wohl hinter den Bergen sein?" Als er alt genug war, nahm er sein Fahrrad und fuhr los in Richtung Süden. Seit 1960 reist er jetzt durch die Welt. Ein Entdecker und Abenteurer. Er war schon in mehr als 170 Ländern, am Nord- und am Südpol. Er ist mit dem Fahrrad durch Russland gefahren und mit Nomaden durch die Steppe gezogen. In Neuguinea hat er ein Volk entdeckt, das tief im Urwald lebt und vom dem bis dahin keiner wusste.

Sven Hedin - Entdecker mit den falschen politischen Ansichten

Sven Hedin (c) dpa
Im fernen Tibet war Sven Hedin im Jahr 1901.
Mit 15 Jahren erlebt Sven Hedin im Jahr 1880 die Rückkehr des berühmten Polarforscher Adolf Erik Nordenskiöld nach Stockholm. Die ganze Stadt ist erleuchtet und die Leute jubeln, als Nordenskiölds Schiff einfährt. Sven Hedin denkt: So will ich auch einmal heimkommen! Und in der Tat: Etwa 20 Jahre später wird er genauso großartig empfangen. Inzwischen ist er Experte in Asien. Vier Expeditionen unternimmt er dorthin.

Er entdeckt den Transhimalaya, eine Gebirgskette im südlichen Tibet. Sie wird nach ihm "Hedingebirge" genannt. Als Erster sieht er auch in Tibet die Quellen der Flüsse Brahmaputra, Indu und Sutlej und den See Lop Nor. Auf seinen Expeditionen entdeckt er bis dahin unbekannte Pflanzen und Tiere - auch sie werden nach ihm benannt.
Leider teilt Hedin die Menschen verachtenden Ideen von Adolf Hitler. Deswegen interessiert sich nach dem Zusammenbruch des von Hitler gegründeten Dritten Reiches kaum noch einer für ihn.

Ibn Battuta - Unterwegs auf Pferden, Eseln und Kamelen

Kamele (c) Getty Images
Eines der Fortbewegungsmittel von Battuta: das Kamel!
Abu Abdullah Muhammad Ibn Battuta ist ein berühmter Weltreisender aus Marokko. 120.000 Kilometer hat er auf seinen Reisen zurückgelegt und dabei dreimal so viele Länder gesehen wie der Italiener Marco Polo. Zu Fuß, auf Pferden, Kamelen, Elefanten, Eseln und mit dem Schiff reiste Ibn Battuta im 14. Jahrhundert um die Welt: nach Ägypten, Ostafrika und zu den Mongolen der Goldenen Horde in den Kaukasus. Er war Richter von Beruf und ein streng gläubiger Moslem.

Zu seiner ersten Reise brach Ibn Battuta im Jahre 1325 auf. Er war damals 21 Jahre alt und wollte nach Mekka pilgern. Das Reisefieber und die Neugier ließen ihn danach nicht mehr los. Er reiste nach Indien, wo er neun Jahre als Richter arbeitete. Dann schickte ihn der indische Sultan als Gesandten nach China. Das Reisen war damals nicht ungefährlich: Ibn Battuta erlitt Schiffbruch, er wurde mehrere Male überfallen und ausgeplündert. Trotzdem begleiteten ihn meistens seine Frauen, Kinder, Sklaven und Diener. Nach 26 Jahren auf Reisen kehrte Ibn Battuta schließlich heim nach Marokko und schrieb seine Reiseerlebnisse auf. Noch heute ist sein Buch "Rihla" (das heißt: Reise) weltberühmt und spannend zu lesen.

James Cook - Auf den Weltmeeren daheim

Endeavour Nachbau (c) dpa
Dieses Schiff ist ein Nachbau der "Endeavour", mit der Cook unterwegs war.
James Cook wollte Schiffskapitän werden. 1755 – also vor gut 250 Jahren - meldete sich der aus einer armen englischen Familie stammende junge Bursche James zur Seefahrt. Die königliche englische Marine erkannte bald sein Talent beim Zeichnen von Seekarten. Zudem konnte er Schiffe sicher durch schwieriges Fahrwasser lenken. Cook erhielt den Auftrag die Weltmeere zu erforschen und Karten zu zeichnen.

Bei seinen vielen Reisen entdeckte er, dass das Meer sehr viel größer war, als man damals vermutete. Er stellte fest, dass Neuseeland nicht eine Insel ist, sondern dass es zwei sind. Zudem rettete James Cook so manchem Matrosen das Leben. Wegen der einseitigen Ernährung auf See wurden die Männer an Bord sehr schlecht mit Vitamin C versorgt. Dadurch bekamen sie Skorbut. Eine tödliche Krankheit, bei der man sich schlapp fühlt, hohes Fieber bekommt und einem die Zähne ausfallen können. Cook gab seinen Männern Obst zu essen und Zitronensaft zu trinken. So konnten viele gerettet werden.

Marco Polo - Der jüngste Entdecker

Spaghetti (c) dpa
15 Jahre alt war Marco Polo, als er mit seinem Vater und seinem Onkel Italien verließ und auf eine große Handelsreise ging. Das war im Jahr 1271 - mitten im Mittelalter. Drei Jahre brauchten sie, um an ihr Ziel zu kommen: zum Palast des mächtigsten Mannes der Welt, dem Palast des großen Kublai-Khan. Dem Kublai-Khan gefiel der junge Marco so gut, dass er ihn zu seinem Ehrenbegleiter ernannte. 20 Jahre lang blieb Marco Polo und durfte das riesige Reich bereisen: auch China, Indien, Russland und die Mongolei gehörten dazu, kein Europäer zuvor hatte all das gesehen, was er sah: zartes Porzellan, brennende Steine (Steinkohle), Papiergeld, Feuerwerksraketen, Nudeln und, und, und ... Als Marco Polo nach Italien zurückkam, dachten seine Landsleute, sein Reisebericht "Die Wunder der Welt" wären Lügengeschichten. Aber die langen, dünnen Nudeln, von denen Marco Polo berichtete, kochen sie noch heute.

Barbara Weiß, Kilian Leypold, Anja Mösing, Joachim Thiel, Olga-Louise Dommel, Tina Gentner, Silke Wolfrum

 
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