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Autos - Erfinder und Technik
Stand: 05.01.2012
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Gottlieb Daimler auf seiner "Motorkutsche"
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Vor rund 120 Jahren, da war das Reisen noch eine beschauliche Sache, sehr zum Wohle von Mensch und Natur. Denn man reiste zumeist mit der Pferdekutsche und nur selten mit der Eisenbahn. Die gab es aber damals schon. Und sie markiert den Beginn jener Zeit, in der die Menschen hinaus in die Welt aufbrechen wollten.
Ingenieure, Tüftler und Idealisten, aber auch waghalsige Pioniere setzten alles daran, um mit Hilfe von Maschinen die Welt zu erobern, zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
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Carl Friedrich Benz mit seinen Kindern auf der Benzinkutsche.
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Bemerkenswert ist es, dass weder Benz noch das Team Daimler und Maybach jeweils etwas vom anderen und von dessen Erfindung wussten. Immer wieder verbesserten sie die Technik bei ihren täglichen "Ausritten". Die Leute wunderten sich über die "Herren Ingenieure" und ihre "Motorkutschen". Naja, diese drei- und vierrädrigen Gefährte waren ja auch nichts anderes als Kutschen, nur ohne Zugtiere. Sie hatten ihre Pferdestärken stattdessen in ihrem Motor.
Am 29. Januar 1886 hat Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent angemeldet. Er war damit ein kleines bisschen schneller als Gottlieb Daimler. Der Benz-Patent-Motorwagen sieht aus wie ein großes Dreirad mit Gartenbank darauf. Er hatte noch kein Dach, keine Scheiben, keine Türen und keinen Kofferraum. Und statt einem Lenkrad gab es eine Lenkstange. Den Motorwagen – das allererste Auto – kann man übrigens in München bestaunen: im Verkehrszentrum des Deutschen Museums.
Der Durchbruch
Damals hatten viele Menschen noch Angst vor dem Gefährt – kein Wunder, schließlich ratterte der Motor ganz schön laut. Und sonderlich schnell war es auch nicht. Es hatte nur ein PS und fuhr höchstens 16 km/h. Zunächst wollte also keiner die Benzinkutschen kaufen. Zu ihrem Durchbruch verhalf ihnen schließlich Bertha Benz, die Frau von Carl Benz aus Mannheim. Wie das geschah? Klick auf den roten Pfeil.
Die Autos der Zukunft
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So haben sich Design-Studenten das Zukunftsauto vorgestellt. Es kann aber nicht fahren, es ist schließlich aus Bauklötzen.
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Vielleicht sehen Autos in der Zukunft ein bisschen aus wie fliegende Untertassen. Auf jeden Fall werden sie immer weniger eckig, sondern sehr abgerundet gebaut. Das verringert den Luftwiderstand. Und das wiederum senkt den Energie-Verbrauch.
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Ob Autos, die von ganz allein fahren? Eine Autobahn, in die ein Motor eingebaut ist? Mehr verrückte Ideen über die Gefährte der Zukunft steckt hinter dem roten Pfeil!
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Fertig geklebt und losgefahren
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Das ist der "Karosseriebau" von BMW. Auch hier wird geklebt!
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Dass man im Autobau Stahl, Aluminium und eine Menge Schrauben braucht, weiß jeder. Aber hättest du gedacht, dass man Metalle auch kleben kann und in einem fertigen Auto etliche Kilo Klebstoff stecken?
Im Karosserierohbau verwendet man Kleber beim Zusammenbau von Motorhauben, Kofferraumdeckeln, Türen und Dächern, und auch die Scheiben werden eingeklebt.
Der Kleber wird in der Autofabrik meist vollautomatisch von Robotern aufgetragen: Auf einem Fließband kommt das Autogerippe angefahren, ein Computerarm schnappt sich zum Beispiel das passende Autodach und fährt damit unter einer Klebedüse lang. Hier wird der Kleber aufgespritzt. Eine Kamera kontrolliert noch, ob der Klebstoff auch wirklich lückenfrei aufgetragen ist, dann wird das Dach auf die Karosserie geklebt, und das nächste Auto kommt angefahren.
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Aber warum klebt man denn die Autos zusammen? Klick dich schlau.
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Tauchende Autos?
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Ja, die Autos müssen auch "tauchen". Und zwar kopfüber mit Purzelbaum. Warum? Klick den roten Pfeil!
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Warum sind Autoreifen immer schwarz?
Wenn Entwickler Autoreifen herstellen, ist das ein bisschen wie Kuchenbacken: Es kommen viele, viele Sachen rein – und am Ende wird alles in eine Form gepresst und erhitzt. In einem Autoreifen sind unter anderem Kautschuk, Ruß, Öle, wie zum Beispiel Erdöl, und Mineralstoffe. Wenn man das alles mischt, kommt als Farbe eben schwarz heraus. Das liegt hauptsächlich am schwarzen Ruß.
Aber könnten Reifen eigentlich rot sein? Und was macht überhaupt einen guten Reifen aus? Klick den roten Pfeil!
Manuela Antosch, Mischa Drautz, Clemens Finzer, Börnie Schulz
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