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Amerika - Wer hat es entdeckt?

Stand: 18.04.2009


Christopher Kolumbus (dpa)
Christoph Columbus - Der Entdecker Amerikas?

Am 3. August im Jahr 1492 macht sich Christoph Columbus mit drei Schiffen von Spanien nach Westen auf, um neues Land zu entdecken.

Zu dieser Zeit gab es noch keine vollständige Weltkarte wie heute und die Menschen in Europa wussten zum Beispiel noch nicht, dass es den amerikanischen Kontinent gibt.

Zwei Monate nach seiner Abreise landete Columbus auf einer kleinen Insel in der Karibik: Auf der Bahama Insel "Guanahani". Als er zurückkehrte, berichtete er von der neuen Welt die er entdeckt hatte und der bis dahin gültige Globus wurde neu gezeichnet.

Land in Sicht!
Fast hätte die Mannschaft die Hoffnung aufgegeben, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. Mehr über die Entdeckungen von Kolumbus steckt hinterm roten Pfeil!

Wikinger (dpa)
So könnten sie ausgesehen haben.
W - wie Wikinger oder - Wir waren die Ersten!

Es gab einen Volksstamm - die Wikinger - die schon viel früher als Christoph Columbus und seine Seemänner, diese neue Welt betraten.

Der Erste von dem man annimmt, dass er an der amerikanischen Küste gelandet ist, war Bjarne Herjolfsson. Eigentlich wollte er im Jahre 985 mit seinem Schiff nach Grönland segeln - dort hatten die Wikinger eine Siedlung. Doch sein Schiff geriet in Seenot und wurde an die Küste Nordamerikas gespült.

Dann gab es noch Leiff Eriksson, der Sohn von "Erik dem Roten", einem berühmten Wikinger-Anführer. Er wollte selbst nachsehen, ob es den sagenumwobenen Kontinent überhaupt gibt und so landete er im Jahre 992 auf Neufundland (Nordamerika). Dort wurde dann eine Wikinger -Siedlung gegründet

Und so konnten Forscher beweisen, dass die Wikinger - die auch in Europa lebten - viel früher in Amerika waren, als Christoph Columbus. Denn die Forscher haben auf Neufundland diese Wikingersiedlung wieder gefunden, die im 10. und 11. Jahrhundert dort von den Wikingern gebaut wurde. Einige Steine mit Inschriften in der Sprache der Wikinger sind dort heute noch zu finden.


Antje Drinnenberg

 
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