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musiklexikon
 

Flöten – Aus aller Welt

Stand: 25.05.2014


Junge spielt Blockflöte (c) dpa
Flöten gibt es überall auf der Welt – und das schon ziemlich lange: Forscher haben sogar Flöten aus der Steinzeit gefunden. In ein Rohr hineinzublasen und damit Musik zu machen, diese Idee hatten Menschen aus allen Völkern überall auf der Welt. Vielleicht weil sie hörten, wie der Wind ein Rohr zum Klingen bringt.

Das Grundprinzip aller Flöten ist nämlich immer gleich: Damit ein Ton entsteht, wird der Luftstrom an der scharfen Kante eines Rohrs gebrochen und fängt an zu schwingen. Wenn man dann noch Löcher in das Rohr hineinbohrt, die man offen lassen oder mit den Fingern abdecken kann, kommen gleich verschiedene Töne heraus.

Manche Völker spielten auf Flöten aus Knochen, Horn, Schilfrohr oder Holz. Sehr häufig sind Flöten jedoch aus Bambus, weil dieses Material leicht und günstig und überall zu kriegen war.

Hier werden Blockflöten gebaut ...
Auch Schlangenbeschwörer spielen Flöte ...
Die älteste Flöte stammt aus der Eiszeit ...
 
Die älteste Flöte der Welt ist fast 40.000 Jahre alt.
Hier steht mehr über sie!

Hier ein paar Flöten aus aller Welt:

In Südamerika gibt es zum Beispiel die Kena. Das ist ein Bambusrohr mit Löchern wie bei einer Blockflöte, allerdings ohne ein extra Mundstück. Man bläst einfach leicht schräg ins obere Ende, so wie wenn man auf einer Flasche spielen will. Kenas gibt es in verschiedenen Größen – und mit ihrer Länge ändert sich nicht nur ihr Ton, sondern auch ihr Name: Die ganz langen klingen tief und heißen Kenacho.

Die Shakuhachi ist eine Bambusflöte als Asien. In China galt sie als Räuberinstrument, in Japan dagegen spielen Mönche auf ihr, um ganz ruhig zu werden. Den speziellen Klang eines leicht auf- und abschwingenden Tones (Tremolo genannt) erreichen die Mönche, indem sie den Kopf leicht schütteln und die Flöte dadurch an ihren Lippen wackeln lassen.

Auf der Südseeinsel Hawaii gibt es Nasenflöten, die "Ohe hano ihu". Sie sehen anderen Bambusflöten sehr ähnlich, werden aber quer gehalten und eben mit der Nase gespielt. Übersetzt heißt ihr Name "Bambus-Atem aus der Nase".

Schon die alten Ägypter pusteten in die Öffnung der Ney. Heute ist die Rohrflöte besonders in der Türkei verbreitet und zu ihrer Musik tanzen die Derwische und drehen sich mit ihren weiten, wallenden Gewändern im Kreis herum.

Klick den roten Pfeil, um mehr über die Ney-Flöte zu erfahren!

Bei uns ist die Blockflöte die bekannteste Flöte. Ihren Namen hat sie von dem kleinen Holzblock im Schnabel ihres Mundstücks. In der Barockzeit war die Blockflöte besonders beliebt. Die Querflöte und viele andere Holzblasinstrumente wie Klarinette oder Oboe sind eine Weiterentwicklung der einfachen Flöten.

Blockflöte - peinlich oder hip?

Spielst du auch Blockflöte? Ist das total hip oder doch eher peinlich? radioMikro-Reporterin Ronja Goj hat sich umgehört ... Klick den Startknopf!

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Katrin Stadler

 
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