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musiklexikon
 

Kontrabass – Größtes Streichinstrument

Stand: 30.06.2009


Bunte Kinderbässe (c) dpa
Kinderbässe gibt's auch in vielen verschiedenen Farben und Formen.
Der Kontrabass ist das tiefste und größte Mitglied der Familie der Streichinstrumente. Vom Scheitel bis zur Sohle bzw. von der Schnecke bis zum Stachel ist es in der Regel über 1,80 Meter groß. Doch auch die elfjährige Hanna lernt seit zwei Jahren Kontrabass. Sie liebt die tiefen, dunklen und brummenden Töne. Hanna hat Glück, denn für sie war es kein Problem, einen kleinen Kinderkontrabass zu kaufen, der ihr bis zur Schulter reicht. Sie ist sehr stolz auf ihr knallgrünes Instrument.

Solche kleineren Instrumente für Kinder gibt es erst seit ungefähr zehn Jahren. Wenn Hanna größer ist, wird sie ihren Halbbass verkaufen und sich einen größeren zulegen. Der Kontrabass ist übrigens nicht einfach eine vergrößerte tiefe Violine. Zwar gibt es viele Ähnlichkeiten: Genau wie die Geige hat der Kontrabass in der Regel vier Saiten. Auch die f-förmigen Schalllöcher und das Griffbrett mit der gewundenen Schnecke zeigen die Verwandtschaft. Seine "hängenden Schultern" und die Stimmung der Saiten im Quart-Abstand (statt in Quinten wie bei der Geige) weisen jedoch auf seinen Ursprung aus der Familie der Gamben hin. Einer der Vorläufer des Kontrabass war die "Viola da Gamba" – die Beingeige.

Schülerinnen beim Kontrabass-Unterricht (c) dpa
Hanna übt jeden Tag ungefähr zwanzig Minuten. Wenn sie auf dem Kontrabass spielt, sitzt sie auf einem hohen Hocker oder sie steht hinter dem Instrument – der Kontrabass lehnt dabei schräg an ihrem Oberkörper. Mit der rechten Hand hält Hanna den Bogen und streicht damit über die vier Kontrabass-Saiten. Bei manchen Stücken – zum Beispiel im Jazz – werden die Saiten aber auch mit den Fingern angezupft.

Bassbögen hält man anders als Geigenbögen ...
Die Tonhöhe bestimmt Hanna mit der linken Hand. Je nachdem, ob sie die Saiten weiter oben oder unten am Griffbrett abdrückt, spielt sie tiefere oder höhere Töne. So kann sie viele unterschiedliche Töne spielen: Der Tonumfang eines Kontrabasses reicht vom Subkontra-E bis zum eingestrichenen g.

Die vier Saiten des Kontrabasses sind nicht nur sehr lang, sondern auch sehr dick: Vom Üben hat Hanna an den Fingerkuppen sogar richtig Hornhaut bekommen. Bei Stücken für den Kontrabass sind die Noten im Bass-Schlüssel notiert. In wenigen Wochen hat Hanna gelernt, ihn zu lesen.

Ein Kontrabass ist riesig (c) dpa
Einmal in der Woche fährt Hanna mit dem Kontrabass zur Musikschule. Dafür steckt sie das Instrument in eine dicke Hülle, die innen weich gefüttert ist: So ist das Instrument vor Stößen geschützt. Natürlich kann Hanna das riesige Instrument nicht einfach auf dem Fahrrad mitnehmen. Ihr Vater hilft mit und fährt sie mit dem Auto zum Unterricht. Wenn Hanna ihrer Lehrerin beim Spielen zuhört und die vollen tiefen Klänge in ihrem Bauch kribbeln, weiß sie: So gut möchte sie auch mal spielen können ...


Kristina Dumas


 
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