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musiklexikon
 

Tuba - Ein Blechblasinstrument

Stand: 06.08.2008


David Polkinhorn ist Tubist beim Ludwigsburger BlechbläserQuintett (c) Ludwigsburger BlechbläserQuintett
David Polkinhorn ist Tubist beim Ludwigsburger BlechbläserQuintett
Die Tuba ist das größte und tiefste Blechblasinstrument. Im Prinzip ist sie ähnlich gebaut wie eine Trompete – nur viel, viel größer. Alleine das Mundstück der Tuba ist so groß wie ein Eierbecher! Anders als die Trompete hält man die Tuba auch nicht senkrecht vor dem Mund – dazu wäre sie mit ihren knapp 10 Kilo Gewicht einfach zu schwer. Man nimmt sie vielmehr auf den Schoß und schlingt dann auch noch beide Arme um das Instrument.
Um Tuba zu spielen, muss man also mindestens so groß sein, dass der Abstand zwischen Oberschenkel und Mund im Sitzen der Größe der Tuba vom unteren Ende bis zum Mundstück entspricht. Das ist bei den meisten mit etwa 12 Jahren der Fall. Oder man muss erfinderisch werden: Ein niedriger Schemel zwischen den Beinen, auf dem man die Tuba abstellt, kann zu kleinen Tubaspielern weiterhelfen ...

Komische Namen!

In der Mehrzahl heißt Tuba "Tuben" – mit Zahnpasta hat das aber nichts zu tun! – Die Tuba bringt noch andere komische Namen mit: Ihr Vorläufer hieß "Ophikleide" (sprich: "O-fi-kle-i-de"; heißt so viel wie "Schlange mit Klappen") und erinnerte an ein Fagott. In Österreich und in Bayern wird die Tuba oft auch "Bombardon" genannt. Diesen Namen hat sich vor ungefähr 100 Jahren ein Instrumentenbauer in Wien ausgedacht – und anscheinend finden ihn bis heute noch viele Leute passend für das Instrument, das bei nicht so guten Spielern so tief wie es nun mal ist gern ein wenig scheppert – oder, wie es süddeutsch heißt, eben "bumpert".

Die tiefsten Töne auf der größten, der sogenannten Kontrabass-Tuba, sind auf dem Klavier nicht mehr vorhanden – und ehrlich gesagt klingen sie – einzeln gehört - auch mehr nach Baustellenlärm als nach Musik. Im Zusammenklang mit anderen Instrumenten im Orchester wirkt aber so eine tiefe Grundlage ganz besonders toll, deshalb kommen die tiefen Töne schon mal in wuchtigen Schlussakkorden in großen Werken vor.

Wie alle tiefen Instrumente wird auch die Tuba oft in der Begleitstimme eingesetzt. Es gibt aber auch richtig schöne Melodien für Tuba, z.B. Solokonzerte, in denen die Tuba zur Abwechslung die Hauptmelodie spielt und die Orchesterinstrumente begleiten.

Katrin Stadler

 
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