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Saiteninstrumente
Musikinstrumente, deren Töne durch die Schwingungen gespannter Saiten entstehen, nennt man Saiteninstrumente. Saiten sehen aus wie Schnüre einer Wäscheleine. Sie sind dünn wie Fäden und werden aus Darm, Seide, Stahl, Messing, Kupfer, Silber oder Kunststoff hergestellt. Die Saiten werden zwischen zwei festen Punkten gespannt. Die Töne entstehen dadurch, dass die Saiten durch Zupfen, Streichen oder Anschlagen in Schwingung versetzt werden.
Welche Instrumente gehören zu den Saiteninstrumenten?
Bei den Saiteninstrumenten gibt es mehrere Gruppen. Zu den Zupfinstrumenten gehören zum Beispiel Gitarre oder Harfe. Zu den Streichinstrumenten zählen Geige (Bild), Bratsche, Violoncello und Kontrabass. Beim Klavier, Cembalo oder Hackbrett werden die Saiten angeschlagen.
Wie der Ton eines Saiteninstruments klingt, hängt von mehreren Dingen ab. Je stärker die Saite gespannt wird, um so höher wird der Ton.
Vielleicht habt ihr schon einmal einen Musiker beim Stimmen seines Instrumentes beobachtet. Er dreht dazu die Wirbel, auf die die Saiten aufgewickelt sind, hin und her. Dadurch wird der Ton höher beziehungsweise tiefer.
Die Länge und das Material der Saite haben Einfluss darauf, wie der Ton klingt: Bei einem großen Instrument sind die Töne tiefer und voller, bei einem kleinen höher und heller.
Saiteninstrumente gibt es schon lange
Die alten Griechen hatten beispielsweise die Lyra, die sie aus Kuhhaut, einem Schildkrötenpanzer, Tierhörnern und Saiten gemacht haben.
Zu den Vorläufern der heutigen Streichinstrumente gehören Fidel und Gambe. Auf der ganzen Welt spielen die Menschen Saiteninstrumente. Im Iran die Sitar, in Russland die Balalaika, in Amerika das Banjo.
In einem Sinfonieorchester spielen neben Blasinstrumenten und Schlaginstrumenten immer Saiteninstrumente: die ersten und zweiten Geigen, die Bratschen, die Violoncelli und Kontrabässe - und manchmal auch eine Harfe.
Barbara Weiß
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