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Klarinette - ein Holzblasinstrument
Stand: 09.10.2011
Vielleicht kennt ihr sie, die Klarinette. In dem Stück "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew wird die Katze von einer Klarinette gespielt. Gut kann man sich vorstellen, wie das Kätzchen auf Pfötchen geht und mit einem Satz auf den Baum springt. Mit der Klarinette kann man die Katze ganz besonders gut nachmachen.
1730 entwickelte Joachim Denner die Klarinette. Der Instrumentenbauer aus Nürnberg veränderte die Flöte so, dass daraus ein neues Instrument entstand. Mit der Klarinette kann man ganz besonders gut helle und tiefe Töne spielen. Auch schräge und schrille Töne kann die Klarinette gut - und man kann mit ihr klassische, jazzige und bayerische Musik spielen.
Die Klarinette unterscheidet sich zum Beispiel von der Flöte durch das Mundstück. Bei der Klarinette ist nämlich ein kleines Blättchen aus Schilfrohr gegen das Mundstück gebunden. Wenn man dann in die Klarinette bläst, entsteht ein ganz besonderer Klang.
Der Klarinettenkörper besteht aus Ebenholz, das ist ein tropisches Holz. Es ist besonders fest. Das ist wichtig, weil die Klarinette viele Löcher und Metallklappen hat, die man in ein besonders festes Holz schrauben muss. Sonst würden sie nicht halten. Dafür ist das Tropenholz besonders gut geeignet.
Wenn man Klarinette lernen möchte, sollte man mindestens neun Jahre alt sein. Hat man bereits vorher Flöte oder Klavier gespielt und kann Noten lesen, fällt einem der Anfang sicher leichter.
Kristina Dumas
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