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musiklexikon
 

Intervalle - Abstände zwischen Tönen

Stand: 02.02.2014


Abstände misst man in der Mathematik mit einem Lineal und gibt sie in Millimetern, Zentimetern, Metern usw. an. In der Musik heißen die Abstände von Tönen Intervalle und sie haben ganz bestimmte Namen. Dabei hat die Sache auch etwas mit Mathematik zu tun. Man muss dazu nämlich gut zählen können ...

Kanon Alle Intervalle (c) BR















"Prime, Sekunde, Terz und Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave ..." Mit dem Lied "Alle Intervalle" kann man die Namen der Abstände aus der Durtonleiter ganz leicht lernen. Man kann es sogar als zweistimmigen Kanon singen!

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Wie liest man ein Intervall?

Quinte (c) BR
"Eins, zwei, drei, vier, fünf ..." Hier steht eine Quinte.
Wenn in der Musik zwei Töne aufeinander treffen, dann nennt man das ein Intervall. Der Name "Intervall" kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie Zwischenraum oder Abstand. Die Abstände haben unterschiedliche Namen. So weiß man immer, wie weit zwei Töne voneinander entfernt sind. Die Namen der Intervalle kommen von den lateinischen Zahlwörtern. Die Prime ist "die Erste", die Sekunde ist "die Zweite" und so weiter.

Um ein Intervall zu bestimmen, muss man im Notensystem Linien und Zwischenräume zählen. Dabei muss man die Plätze der beiden Töne mitzählen. Im Namen der "Quinte" steckt die Zahl 5. Im Notenbeispiel (oben) ist eine Quinte vom Ton c’ zum Ton g’ notiert: Nun zählt man die Plätze zwischen den beiden Noten. Das c’ liegt auf der Hilfslinie unter dem Notensystem. Man zählt also: Hilfslinie - Zwischenraum - Linie - Zwischenraum - Linie. Das sind fünf Plätze. Oder man füllt den Zwischenraum mit Tönen auf: c - d - e - f - g ergibt auch fünf Töne und somit eine Quinte.

Die Namen der ersten acht Intervalle heißen - von klein nach groß sortiert: Prime - Sekunde - Terz - Quarte - Quinte - Sexte - Septime - Oktave.

Manche Intervalle klingen gut zusammen, z.B. Oktave oder Quinte. Andere Intervalle klingen ziemlich schräg, z.B. Sekunde oder Septime.

Hier kannst du diese acht Intervalle hören!

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Tatü-tata! Welches Intervall benützt die Feuerwehr?

Tatü-tata, die Feuerwehr ist da! Jeder hat sie schon einmal gehört: die Hupen von Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr. Auch das Martinshorn besteht aus zwei verschiedenen Tönen. Das Martinshorn-Intervall ist eine Quarte. Die Quarte ist ein auffälliges Intervall, das auch in der Musik eine wichtige Rolle spielt. Viele Stücke beginnen mit einer Quarte, auch eine der berühmtesten Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart: die Jupitersinfonie.

Jetzt wird noch genauer gemessen!

Vier Terzen (c) BR



Hier sind vier verschiedene Terzen notiert: verminderte - kleine - große und übermäßige Terz

Bei der Bezeichnung von Intervallen bekommen die Abstände manchmal noch genauere "Zusätze": Manche sind "rein", andere gibt es in "groß" und in "klein". So baut zum Beispiel der Durakkord auf einer "großen Terz" auf, der Mollakkord hingegen auf einer "kleinen Terz". Manche sind viel zu groß oder viel zu klein, man nennt sie dann "übermäßig" oder "vermindert". Größer und kleiner werden Intervalle durch die Kreuz- oder b-Vorzeichen, die vor den Tönen stehen.

So hören sich die vier verschiedenen Terzen an!

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Wenn du in der Schule mal Intervalle lernen musst, dann verrät dir diese Intervalltabelle, welche Intervalle um wie viele Halbtonschritte auseinander liegen. An dieser Tabelle kann man auch gut sehen, dass eine verminderte Terz genauso klingt wie eine große Sekunde - und eine übermäßige Terz wie eine reine Quarte.

Intervalltabelle (c) BR



Viel Spaß beim Zählen wünscht dir
Thomas Schäfer

 
  Mehr über das Martinshorn - und die Quarte
  Ein besonderes Intervall: Die Wolfsquinte


 
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