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Elektrische Instrumente - E-Geige
Stand: 02.10.2011
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Diese E-Geige erinnert in der Form noch an eine Geige ...
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Vielleicht kennst du einen E-Herd oder eine E-Gitarre. Aber E-Geigen sind weniger bekannt. Dabei bedeutet das "E" vor der Geige genau das gleiche wie vor dem Herd oder der Gitarre: nämlich "elektrisch" - also das Gerät läuft mit Strom bzw. Elektrizität.
Die bekanntere E-Gitarre ist eine spezielle Gitarre, die mit Kabeln an Strom und verschiedene Geräte angeschlossen ist. Bei einer E-Geige ist das genauso. Während es aber in fast jeder Band eine E-Gitarre gibt, denkt man bei Geigen immer erst an Orchester- oder Kammermusik.
Ein Geiger erzeugt die Töne auf der E-Geige genauso wie bei der normalen Geige: Mit der einen Hand streicht er den Bogen über die vier Saiten, und mit den Fingern der anderen Hand drückt er an verschiedenen Stellen auf die Saiten, so dass unterschiedlich hohe Töne rauskommen. Wenn die E-Geige nicht an Strom angeschlossen ist, hört man sie aber nur ganz leise. Denn für schöne satte Töne hat die normale Geige ihren Klangkörper, den braunen hohlen Holzkasten, der eine Form wie eine Acht hat oder eben wie eine Geige. Der E-Geige fehlt dieser Körper und deshalb müssen ihre Töne über ein Kabel an den Verstärker und an Lautsprecher weitergeleitet werden. Und da kann man dann so laut aufdrehen, wie man will.
So deutlich man den Unterschied zwischen Geige und E-Geige sehen kann - eine E-Geige hört sich (ohne Verzerrer) erst einmal gar nicht so anders an wie eine normale Geige.
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... das Modell von Wolfgang Löffler muss man am Klang erkennen.
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Der Münchner Geigenbauer Wolfgang Löffler hat eine eigene E-Geige gebaut. Das Besondere sind acht kleine Knöpfe aus Metall, die unter den Saiten angebracht sind. Das sind kleine Magnete und das Allerwichtigste an dem Instrument. Diese Knöpfe bilden gemeinsam ein Magnetfeld. Wenn nun der Geiger über die Saiten streicht und diese zum Schwingen bringt, wird das Magnetfeld gestört. Dadurch gibt es ein Signal. Durch das Kabel wird dieses Signal zum Verstärker weitergeleitet und der Ton kommt heraus. Durch die Magnet-Technik wird der Klang der E-Geige noch deutlicher.
Es hat aber noch einen ganz anderen Vorteil, dass die E-Geige zum Spielen an Strom und Verstärker angeschlossen werden muss: Wenn man die Töne sowieso schon durch ein Kabel schickt, kann man sie auch noch durch ein sogenanntes Effekt-Gerät jagen. Das ist ein kleines Kästchen mit ein paar Knöpfen dran, das meistens am Boden liegt. Und da drin wird der Klang der Töne verändert. Die Geige klingt dann plötzlich blechern oder jeder Ton hat ein Echo oder einfach einen ganz langen Hall. Da kommen manchmal richtig schräge Klänge raus!
Susanne Michael und Katrin Stadler
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