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Zika-Virus – Von Stechmücken übertragen

Stand: 05.02.2016

 
Zika-Virus (c) picture-alliance/dpa
Das Zika-Virus ist winzig klein und auch unter einem sehr starken Mikroskop kaum zu erkennen. Der Pfeil im Bild zeigt auf eins ...



In Südamerika kommen seit Monaten auffallend viele Babys mit einem zu kleinen Kopf zur Welt. Vermutlich ist das die Schuld von Mücken, die die Mutter noch während der Schwangerschaft gestochen haben. Die Gelbfiebermücke kann das gefährliche Zika-Virus übertragen.

Tigermücke (c) picture-alliance/dpa
Die Gelbfiebermücke (auch Tigermücke oder Aedes aegypti) überträgt das Zika-Virus.



Wer gestochen wird, merkt zunächst nicht viel – außer den üblichen Zeichen eines Stiches und vielleicht noch Symptomen wie bei einer Erkältung oder Grippe. Wenn es die Mücke aber auf eine Schwangere abgesehen hatte, kann das dem ungeborenen Kind erheblich schaden. Ob das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist noch unklar.

Ausräuchern der Gelbfiebermücken (c) picture-alliance/dpa
Durch Ausräuchern am Vermehren hindern ...
In Brasilien sind jetzt 220.000 Soldaten gegen die Mücken im Einsatz. Sie gehen von Haus zu Haus und erklären den Leuten, wie man sich gegen die Mücken schützt, ihre Brut vernichtet und was durch die Stiche passieren kann.

Wissenschaftler in Brasilien und den USA forschen fieberhaft nach einem Gegenmittel, mit dem man sich gegen die Schäden impfen lassen kann. Es wird allerdings noch dauern, vielleicht mehrere Jahre, bis ein sicherer Impfstoff wirklich verwendet werden kann.

klaro-Kindernachrichten: Zika-Virus

Auch die Kinder unserer klaro-Klasse haben sich mit dem gefährlichen Zika-Virus beschäftigt und unserem Experten Thomas Löscher von der Abteilung Tropenmedizin der LMU München Fragen dazu gestellt.

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Mücken-Larven (c) picture-alliance/dpa
Gelbfiebermückenbrut: ihre Larven.


Woher kommt das Zika-Virus?

Gelbfiebermücke () BR/Klasse 4b
Klasse 4b: Hier sticht eine Gelbfiebermücke.
Zika ist der Name eines Waldgebietes im afrikanischen Uganda. Dort hat man vor fast siebzig Jahren zum ersten Mal einen Affen mit dem Virus entdeckt. Verbreitet ist das Zika-Virus in tropischen Gegenden. Seit 2014 sind die Zika-Infektionen in Brasilien sehr stark angestiegen und verbreiten sich von dort aus vor allem in Südamerika. In Deutschland wird sich das Zika-Virus wohl nicht ansiedeln können, weil die Gelbfiebermücken in unserem Klima nicht überleben.


Katrin Stadler




 
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