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Flüchtlinge - Was passiert nach ihrer Ankunft in Deutschland?

Stand: 30.10.2015

 
Flüchtlingsstrom auf der Balkanroute im Oktober 2015 (c) dpa



Seit Monaten fliehen immer mehr Menschen vor Krieg und Verfolgung aus ihren Heimatländern in Richtung Europa. Auch Ende Oktober 2015 kommen jeden Tag tausende neue Flüchtlinge in Niederbayern an. Sie überqueren die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Das Problem ist, dass inzwischen einige Aufnahmestellen überfüllt sind. Deshalb mussten hunderte Flüchtlinge sogar die Nacht im Freien verbringen. Deutsche Politiker werfen Österreich vor, die Flüchtlinge einfach nach Deutschland weiterzuschicken.

Unterwegs auf der Balkanroute

Welchen Weg gehen die Flüchtlinge auf der "Balkanroute"? Klick auf die Lupe!
Die Neuankömmlinge haben eine lange, anstrengende Reise hinter sich: Auf ihrer Flucht durchqueren viele von ihnen auf der sogenannten Balkan-Route die Länder Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien. Nun gibt es zwischen den Politikern dieser Länder Streit, wer sich um die vielen Menschen kümmern soll. Viele Länder fühlen sich überfordert, weil so viele Menschen auf einmal Hilfe brauchen. Sie fordern mehr Unterstützung von anderen europäischen Ländern. Deshalb haben sich Ende Oktober wichtige Politiker von zehn Staaten der Europäischen Union und den Ländern Mazedonien, Serbien und Albanien zu Gesprächen getroffen. Dabei haben sie diskutiert, wie man die Aufgaben gerechter verteilen kann. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel war bei den Gesprächen dabei. Ein erster gemeinsamer Plan sieht vor, dass entlang der Route Notunterkünfte für bis zu 100.000 Menschen eingerichtet werden sollen. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten soll verbessert werden. Außerdem sollen sich die Flüchtlinge registrieren lassen.

klaro-Kindernachrichten: Flüchtlingsstrom auf der Balkanroute

Warum kommen zur Zeit so viele Flüchtlinge auf der Balkanroute zu uns? Wie kann man die Angekommenen gerechter verteilen? Die Fragen unserer klaro-Klasse aus Vohburg beantwortet BR-Korrespondent Holger Romann aus dem Studio in Brüssel.

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Flüchtlinge in Notunterkunft (c) BR/gemalt von Timo


Warum werden die Flüchtlinge bei uns registiert?

Schon gewusst?
Das Wort "registieren" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "in eine Liste eintragen" oder auch "anmelden".
In der Aufnahmeeinrichtung werden die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft registiert: Das heißt, dass ihre Namen und ihr Geburtsdatum aufgeschrieben wird, ebenso wie ihr Herkunftsland. Außerdem wird ein Passfoto gemacht und oft auch der Fingerabdruck genommen. Erst wenn ein Flüchtling bei uns registriert ist, kann er einen Asylantrag stellen und dann auch offiziell Geld bekommen. Außerdem hilft die Registrierung den Verantwortlichen bei der Planung, wie viele Plätze in den Notunterkünften und wie viel Essen und Kleidung für die Neuangekommenen gebraucht werden.

Anne Buchholz , Jeannette Winter und Veronika Baum


 
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