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Höhlenmalerei - Kopie vom einzigartigen Schatz

Stand: 17.04.2015

 
Kopie oder echt? Klick die Lupe.
Die Bilder zeigen Löwen und Bären, Panther und Rhinozerosse. Zu bewundern sind sie nicht auf Papier, sondern auf den Wänden der Höhle von Chauvet in Frankreich. Dort haben nämlich vor gut 35.000 Jahren Menschen Tierbilder gemalt und geritzt. Als Farbe verwendeten sie Kohle und farbigen Sand, als Werkzeuge Feuersteine, Äste und die Hände – die Abdrücke sind noch deutlich zu erkennen.



Lange Zeit verschollen - was ein Glück!

Besonders gern wurden Tiere gemalt.
Weil ein Felssturz den Eingang zur Höhle verschüttete, blieben die rund 1.000 Malereien vor Beschädigungen aller Art geschützt. Vor 20 Jahren entdeckten dann drei Forscher den einzigartigen Schatz, der heute UNESCO-Weltkulturerbe ist. Doch mit der Entdeckung kam auch die Gefahr: Aus Erfahrungen mit ähnlichen Höhlen weiß man heute, dass Höhlenbilder sehr empfindlich sind. Kommen viele Menschen, um sich die Malereien anzusehen, bringen diese Feuchtigkeit, Keime und Pilzsporen mit. Die könnten die wertvollen Höhlenbilder schon bald zerstören.

Um die Grotte von Chauvet davor zu bewahren, beschlossen Politiker und Wissenschaftler, möglichst niemanden mehr hineinzulassen.

Eine zweite Höhle wird gebaut

Die zweite Höhle wird gebaut (c) picture-alliance
Die "zweite Höhle" wird gebaut.
Damit Interessierte den Anblick der Wandmalereien aber trotzdem genießen können, gibt es seit Kurzem eine "zweite Höhle von Chauvet". Nur etwa zwei Kilometer Luftlinie entfernt vom Original wurde für 55 Millionen Euro eine riesige Kopie gebaut. Am 25. April 2015 wird die "Höhle in der Halle" erstmals für Besucher geöffnet. So kann man sich auf eine Zeitreise begeben: 35.000 Jahre zurück für 13 Euro.

Die zweite Höhle von Chauvet

10 Jahre lang wurde an der "zweiten Höhle" gebaut. Radio-Reporter Andreas Teska erzählt mehr.

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Carola Zinner und Tina Gentner

 
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