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Sherpas streiken am Mount Everest

Stand: 08.05.2014

 
Himalaya-Gebirge (c) picture-alliance




Das Dach der Welt

- so nennt man den höchsten Berg der Welt. Es ist der Mount Everest in Nepal, an der Grenze zu China. Auf dieses Dach wollen jedes Jahr viele Menschen steigen. Aber auf einen Berg mit einer Höhe von 8.848 Meter kann man nicht so einfach hochkraxeln: Die Bergsteiger müssen fit sein, müssen sich langsam an die Höhe gewöhnen und sie brauchen Hilfe. Und die kommt meistens von den Sherpas, den Helfern bei Berg-Expeditionen im Himalaya. Am 18. April 2014 kamen 16 Sherpas ums Leben, als sie von einer Lawine überrascht wurden. Seither streiken die Sherpas in Nepal.

Was ist die Arbeit der Sherpas?

Das war 1953 - und wer ist auf dem Bild? Klick die Lupe!
Schon der allererste Besteiger des Mount Everest war nicht allein, auch Sir Edmund Hillary hatte einen Sherpa mit dabei, der ihm bei der Expedition half. Und so ist das bis heute: Sherpas zeigen den Bergsteigern den Weg und tragen oft deren Gepäck. Sie bauen Zelte auf, bringen Essen und Vorräte, kochen und spülen ab. Sie schlagen Stufen ins Eis, bauen Leitern und Brücken, damit Spalten und Eiswände überwunden werden können und sorgen dafür, dass genügend Sauerstoff vorhanden ist.

Sherpas müssen einen großen Teil vom Gepäck tragen,
manchmal auch mit Hilfe von Lasttieren wie "Yaks.
Wege sichern und Leitern bauen sind auch ihre Aufgaben.
 
Wer sind die Sherpas?
Volk aus dem Osten - das bedeutet das Wort Sherpa. Und eigentlich ist damit auch eine Minderheit gemeint, die im Osten Nepals, in Indien und in China leben. Ungefähr 180.000 Menschen gehören zu den Sherpas. Man nennt aber auch die Helfer und Bergführer im Himalaya Sherpas – ganz egal, ob sie zu dieser Minderheit gehören oder nicht.


Einmal auf dem Dach der Welt stehen – eine teure Sache

Die Luft wird dünner
Normalerweise reicht der Sauerstoff, der in der Luft um uns herum ist, damit wir atmen können. Je höher man jedoch steigt, umso weniger Sauerstoff ist in der Luft. Man sagt "sie wird dünner". Deshalb gehören Sauerstoff-Flaschen für viele Expeditionen zur Ausrüstung.
Jedes Jahr machen sich ungefähr 300 bis 400 Menschen auf zum Gipfel des Mount Everest. Und das ist keine günstige Angelegenheit: Allein für die Genehmigungen, die man dafür braucht, muss man gut 7.000 Euro auf den Tisch legen. Ganze Expeditionen inklusive Bergführer, Essen und Ausrüstung kosten gerne mal bis zu 50.000 Euro.

Riskanter Job

Auf dem Gipfel des Mount Everest (c) picture-alliance
Einmal auf dem Gipfel des Mount Everest - das lassen sich manche viel kosten.
Das meiste Geld mit den Himalaya-Expeditionen verdient der nepalesische Staat und Reise-Unternehmen. Die Sherpas verdienen zwar mehr als die meisten anderen Arbeiter in Nepal, aber sie machen auch einen sehr gefährlichen Job. Wie riskant er sein kann, hat das Unglück vom 18. April 2014 gezeigt. Deshalb streiken die Sherpas. Im Jahr 2014 wollen sie alle Bergexpeditionen, die auf der nepalesischen Südseite starten, absagen. Sie wollen mehr Geld, außerdem eine Rente, damit sie auch noch etwas verdienen, wenn sie zu alt für den Bergführer-Job sind, und Bildung für ihre Kinder.



Expeditionen aufs "Dach der Welt"

Andrea Zinnecker ist Reporterin beim Bayerischen Rundfunk und kennt sich mit Bergsteigen aus. Sie erklärt, warum Expeditionen zum Mount Everest so teuer ist sind und warum die Sherpas streiken.

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Tina Gentner

 
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