Sonnenstürme – Gibt es alle elf Jahre
Stand: 20.07.2012
Am 14. Juli 2012 erreichte ein Sonnensturm die Erde. Er war mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern durchs Weltall gerast.
Trotzdem war dieser besondere Sturm langsamer als erwartet.
Hör dir an, was unsere klaro-Klasse, die 4a der Grundschule Reischach-Erlbach über Sonnenstürme wissen wollte.
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Ganz genau beobachtet wurden die Ausbrüche auf der Sonne zum Beispiel im Kontrollzentrum der europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt. Es gebe keinen Grund zur Sorge, sagten die Wissenschaftler dort. Denn: Der Sturm war doch weniger stark als erwartet. Zuvor hatten sie befürchtet, der Sturm würde Handynetze und Satelliten stören.
Sind Sonnenstürme für Menschen gefährlich?
Sonnenstürme sind gigantische Wolken aus heißem Gas und geladenen Teilchen. Man spricht auch von Sonneneruptionen oder -ausbrüchen. Für Menschen sind diese Sonnenstürme nicht gefährlich, aber sie können Satelliten und die Strom- und Mobilfunknetze durcheinander bringen. Und, wer während eines Sonnensturms im Flugzeug sitzt, kann eine höhere Strahlenbelastung haben als sonst beim Fliegen.
Warum stürmt es auf der Sonne?
Ungefähr alle elf Jahre explodiert und stürmt es auf der Sonne besonders heftig. Die Explosionen und Stürme haben etwas mit den Sonnenflecken zu tun. Sonnenflecken nennt man die dunklen Stellen auf der Sonne. Die sind etwas kälter als die Sonne selbst und erscheinen uns deshalb dunkler.
Diese kühleren Flächen sind sehr stark magnetisch. Aber weil sie unterschiedlich magnetisch sind, kommt es zwischen ihnen zu Kurzschlüssen. Das sind dann die Explosionen, die so stark sein können, dass es die emporgeschleuderten Gaswolken bis zur Erde schaffen.
Karen Zoller
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